Full text: Königlich Württembergisches Staats- und Regierungs-Blatt vom Jahr 1816. (11)

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Bmerz. Da in Betreff der unterm 27. vor. Mon. Vergenommenen Verlelhung der Therrschaftlichen 
Mahlmühlen allhier, wegen geschehener Nachgebote nach einem unter dem gestiigen Tag ergangenen al- 
lerhöchsten Dekrer, allergnddigst verordnet worden ist, daß eine nochmalige Verleihung derselbrn, wozu 
Dienstag der 26. Merz bestimme wurde, vorgenommen werden soll, so wird dieses anmit unter dem An- 
hang zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß diejenige, welche diese Mühlen zu bestehen gedenken, an 
Redachten Tag Morgens 0 Uhr in dem Seockged#ude der Konigl. Kanzlei zu Stuttgart mit obrigkeit 
ich ausgestellten und oberamtlich beglaudigten Zeugnißgen versehen, daß sie entweder in liegenden Gü 
tern oder gerichtlich versicherten Capttalien, eine Caution von 1500 fl. zu leisten im Stande seien, zu 
erscheinen hätten, ohne welche Nicmand zur Licitation werde zugelassen werden. Den 5. Merz 1816. 
" Kön. Beamtung und Holzverwaltung Berg. 
Biberach. Ein dem Hospital Biberach helmgesallenes Schupf-Lehen in dem Pfarrdorse Atten- 
weiler wird im Ganzen oder Stückweise, je nachdem sich vortheilhaftere Bedingungen erzielen lassen, 
am Donnerstag den 23. Merz in dem Wirtbshause zu Antenweiler, in Zinsguts-Eigenschaft, unter an- 
nehmlichen Zahlungs-Fristen versteigert werden. Die Bestandibeile dieses Guts Kd 4 miistoligtes 
Wodnhaus mit Scheuer und Stallungen, 34 Ruthen Hofraithe, 1 Mrg. 256 Mlh. Garten, 107 Morg. 
23 Ruth. Wiesen, und 234 Morg. 1 Rth. Aeker, ohne daß eine beiebsage Last darauf haftet. De# 
11.-Merz 1616. « .Susiungs-Venvaltnag. 
»EhingenaadetDoua-u.MitVekleibungvekSchaafwaidevouAllmeudiagtn,welcheäm 
StutektkägHvsmxldekSchaafwaidevouBauch-wotöoScückaufgeschlagenwecheutdnnemwikh 
am 2. April d. J. ein neuerlicher Versuch gemacht werden, wodei sich die Liebhaber Morgens 9 Uhr das 
hier auf dem Rathhaus einzufinden haben. Den 12. Merz 1516. K. Oberamt. 
Ellwangen. Die unterzeichnete Beamtung ist angewiesen, an die Kön. Artillerle in Ludivigs= 
burg 600 Schfl. Haber abzuliefern. Die Beifuhr dieses Habers wird unter Vorbehalt allergnädigster Ge- 
ehmigung Donnerstags den 28. dig im Abstreich verakkordirt werden, weshalb diejenige, die zu dem 
klord Kust bezeugen, sich an gedachtem Tag Morgens 8 Uhr allhier einfinden können. Den 18. Merz 
181é. Kdan. Land= Cameralamt allda. 
Eßlingen. Die der hiesigen Stadt zugebörige Mahlmühlen a) die sogenaunte obere Thormühle 
mit 9 Mahl= und 1 Gerbgang, 1 Gürtchen, und 1 Werkhauß; b) die Plicusau-Mühle, mit 9 Mahl- 
und 1 Gerbgang, 1 Stall, und 1 Gärtchen sollen wieder im öffentlichen Ausstreich verliehen werden. 
Diese Verleihung werden wir am Murwoch den 27. Merz Morgens 10 Uhr auf dem allhiesigen Ratb 
bauß vornehmen. Wir laden deswegen alle gelernte Müller, welche sich durch obrigkeitliche Zeugnisse. 
als rechtliche Männer ausweisen konnen, zu dieser Verhandlung ein. Die Bedingungen. im Allgemeinen 
sind solgende: 1) der Möller darf an Milter den 161ten Tbeil erheden, 2) der Bestand dauert 6 Jah-- 
re, neinlich von Georgi# 1616 bis dahin 1322, 3) das Bestandgeld muß alle Monat bezahlt werden, 
4) der Beständer muß neben der General-Hopothek, tüchtige Bürgen und Seldstzébler und eine Spe- 
cial- Caunon von 2000 fl. entweder in Liegenschaft, oder in baar Geld Kellen, welches dann zu 5 pr. C. 
verzinußt werden wird. ' Stadtnmgtstmt.« 
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handlung zu einer neuen Verpachtung auf 6 oder 3 Jabre bestinimt. iese Schäferei erträgt 300 Situͤl 
Schaafe, die der Schäfer ganz mit eigener Waare aufzuschlagen berechtigt ist. Der Beständer erhält 
freie Wobnung, mit S'rallung, Schever, Rindvieh = und Schweinställen, Keller und Holzhütte, einen 
Gartenplaz am Haus, ungefähr 3 Morgen Wiesen, und einen Morgen Boden-Weidach, und geniegt 
bürgerliche Benesicien; namentlich eine bürgerliche Holzgabe, und das Recht, 2 Stük Rindvieh mit der 
Bürger= Heerde auf die Herbst= Waide kreiben lassen zu dürfen. Pförchkarren, Hurten und Salz-Trö- 
ge erbält er von der Commun, und jährlich noch eine gewisse Anzahl Pforchstükck. Die weiteren Be- 
dingungen werden bel der Verhandlung selbst bekaunt gemacht werden. Die Lichhaber haben sich mit 
den erforderlichen obrigkeltlichen Zeuguissen versehen, an gedachtem Tag auf dem allhiesigen Rathhaus 
einzufinden. Den 4. Merz 1816. Q„ Köu Oberamt. 
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