Full text : Königlich Württembergisches Staats- und Regierungs-Blatt vom Jahr 1817. (12)

55

Stuttgart.“  Bei  der  Sekeion  des  Medicinal-Wesens  wurde  nach  erstandener
Prüfung  und  geschehener  Verpflichtung  dem  Med.  D.  Grundler  von  Herbrechtingen,
  Oberamts  Heidenheim,  die  Erlaubniß  zur  Uusbbung  der  medicinischen
Praxis  ercheilt,  den  20.  Nov.  1877.  ·

 

Fuͤr  das  erste  Semester  des  Jahrs  1818.  waͤren  die  Praͤnumerations-Betraͤge
u#  fl.  3°  kr.  per  Exemplar  im  Lauf  des  Monats  Dec.  d.  J.),  an  die  unterzeichnete
Stelle  einzusenden,  und,  im  Fall  die  Pränumeration  vor  Ende  oieses  Johrs  nicht
in  allen  Oberamts-Bezirken  vollständig  zum  Einzug  gebracht  werden  könnte,  die  Bestellung
  wegen  der  erforderlichen  Zahl  von  Blättern  in  FZeiten  zu  machen.  Stuttgart,
  den  37.  Nov.  1777.  K.  Kassieramt  für  das  Staats"  und
Megierungs-Blatt.

 

Gerabronn.  Der  Zimmergesell  Martin  Ruppert  zu  Michelbach  hat  sich  bei  der
vom  2.  auf  den  3.  Sept  d.  J.,  zu  Engelhardshaußen  ausgebrochenen  Feuersbrunst
durch  bewiesene  hülfreiche  Thätcigkeit  besonders  ausgezeichnet.

Wegen  dieser  menschenfreundlichen  Handlung,  sollen  dem  Ruppert  vermoͤge  allerhöchst
  Königl.  Resolution  vom  g9.  d  M.  20  fl.  Gratial  aus  Rönigl.  Kameralkalse
  bezahlt  und  er  öffentlich  belobt  wreden,  weslches  hietmit  allgemein  bekannt  gemacht
  wird.  Den  :7.  Nov.  1877.  önigl.  Oberam.

 

Grosbottwar.  Die  Herrschsstliche  untere  Maierei  zu  #  ebenstein  umweit  kausen  am  Nekar,
wezu  neben  den  sid  in  bestem  Zustande  besindenden  Wohn=  und  Oekonomie-Gedäuden  ?00  Mrg.
1  Brtl.  Aeker,  Wiesen  und  Gärten  gehören,  deren  bisheriger  Pacht  an  nächst  ichtmeb  zu  Ende  gehr,
soll  nach  allerhöchstem  Besehl  entweder  ouf  5  oder  14  Jabre  neuerlich  verlieben  werden.  Die  unter-Miichute
  Stelle  wird  unter  Leitung  des  Lankvogtei-Steueramts  diese  Verlelhung  Samstag  den  2e.
Derember  18:7.  Vormittags  10  Ubr  in  Liebenstein  vornehmen,  ez  werden  aber  nur  solche  Liebhüber
zum  Aujstreich  zugelassen,  welche  sich  mit  obrigkeitl.  oderamtlich  gesiegelten  Zeugnissen  ausweisen,
daß  sie  ein  gutes  Präá#ikat,  die  erforderlichen  Kenntniße  vom  Feldbau  und  hinreichendes  eigenes  Vermögen
  haben,  sich  gebörig  einrichten,  und  3000#  fl.  Caution  leisten  zu  können.  Den  ##1..  No  1877.

Königl.  Cameralamt.

Heidenbeim.  Die  unterzel  nete  Stelle  hat  den  Befehl  erhalten,  die  Lieferung  der  dihjährtgen
  Heu  Besoldungen,  in  20  Wannen  bestidend,  im  Aostreich  zu  verakkordiren.  Da  nun  zu  Treffung
des  Akkords  Montag  der  15.  nichsten  Mo  lats  December  anberaumt  ist;  so  haben  diejenige,  welche
zu  dieser  Entreprise  Lust  befeugen,  sich  on  bemeletem  Tat,  Vormittags  um  0  Uyr,  in  der  Kameral-Amts-Wohnung
  einzufinden.  Den  20.  N0v.  2827.  Königl.  Kameral-Amt.

 

Crailsbelm.  Der  beim  Kön#glichen  Gornisons-Bataillon  bei  der  3.  Compagnie  unter  Hauptmonn
  von  Massenbach  zu  Hohenasberg  geslandene  Soldat,  Jobann  Anton  Cranz  von  Satteldorf,
biesigen  Oberamts,  hat  ssch  am  1b5.  dieses  Monats  ohne  Erlaubniß  aus  seiner  ##  armison  entserntu
und  6  Uhren,  welche  ihm  von  einizen  Cameraden  zum  repariren  übergeben  worden  sind,  mitgenommen.
Alle  hoch=  und  wohllöbliche  Beamtungen  werden  geziemend  ersucht,  auf  densilben  fahnden,  ihn  auf
Beeretten  arretiren,  und  wohlverwahrt  an  das  hiesige  Oberamt  einliesern  zu  lasse.  Den  32  No-1847.
  Koͤnigl.  Oberamt.