nicht, daß ich noch lebe, daß Volk hat mich beynahe zerrissen,
man hat mich die Pferde außgespannt, und mich
getragen, so bin ich nach london gekommen, wieder meinen
willen bin ich vor den Regenten sein Schloß gebracht, von
ihm den Regenten bin ich Empfangen, wie ich es nicht beschreiben
kann, er hink mich am dunkelblauen bande sein
Portrait, waß sehr Reich mit Brillianten besetzt wahr um den
Halß und sagte glauben sie daß sie keinen treuern Freund
uf Erden haben wie mich, ich logire bei ihm.
nun muß ich dich bekannt machen, daß trotz allen widerstreben
mich der könig den morgen wie wihr nach Cngeland
gingen zum Hgürsten ernannte, mit dem nahmen Fürst
Blücher von der Wahlstadt, meine Söhne sind graffen Blücher
von Wahlstadt, daß Fürstentuhm erhallte ich in Schlesien,
allwo ein kloster war, daß Wahlstadt heißt, nach meinem
tode erhelst du uf lebenszeit eine Hension daß du als Fürstin
leben kanst, daß ist nun alles waß ich dich iezt, da ein Courir
abgeht, Schreiben kann .. . die vorsehung tuht vihll vor
mich und ich geniße im vorauß die Freude euch alle die
mich lib und wehrt sind in glücklige verfassung nach meinen
leben zu wissen .. daß volk trägt mich uf henden, ich darff
mich nicht sehen lassen, so machen sie ein geschrey und sind
gleich 10,000 zusammen, in mondirung darff ich gahr nicht
erscheinen, nun lebe wohl ich kan nicht mehr Schreiben, den ich
bin völlig betäubt .. lebenslang dein dich DErtzlich liebender
Blücher.
Blücher in London.
Juni 1814.
Graf Wilhelm Schwerin erzählt: Blücher war vor allen der
Held der englischen Uation; auch kam er schon mit heftigen
handschmerzen in London an, wo sein Haus immer belagert
und in beständiger Gefahr, vom Volk bestürmt zu werden,
blieb. Während der Tafel, an welcher die fremden Suiten
und Eeneralitäten speisten, und welcher Blücher präsidierte,
war der Sudrang am lebhaftesten, und wenn er Loaste
ausbrachte, so wurden sie draußen von einer zahllosen Dolks-7
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