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abgemagert. Dr. K. hat es auf Magenkatarrh behandelt. Ein anderer
Arzt hat das Kind ungefähr ½ Stunde lang untersucht und durch-
leuchtet und daraufhin erklärt, daß es durch die Impfung vergiftet
worden sei.
Zu Fall 345.
347. Dortmund. Arthur Wartmann, der 12 jährige Sohn
des Kaufmanns W.. Stollenstraße 4, geimpft am 4. 10., hatte einen
stark geschwollenen Oberarm, Notlauf bis an den Ellenbogen, Achsel-
drüsenentzündung, hohes Fieber, Kopfsschmerzen, Brechreiz, konnte
nicht schlafen, phantasierte des Nachts, beim Lesen stellte sich schon
nach einigen Minuten ein Flimmern vor den Augen ein; aus den
4 sehr hervorgetretenen Impfpusteln sickerte eine gelbliche Flüssigkeit.
Bei der Nachschau, bei welcher der Knabe bereits über Verschiedenes klagte,
erwiderte der Impfarzt, das ginge auch wieder weg!! Der Stadtarzt,
Herr Dr. Köttgen, dem der Knabe am 14. 10. vorgestellt wurde,
ordnete Fernbleiben von der Schule für einige Tage an.
348. Dortmund.- Das zehn Monate alte Töchterchen des
Schürrmeisters Sandker, Gustavstraße 10, litt stark an Rotlauf,
Fieber, Erbrechen und Krämpfen. Das Kind, das gegen Anfassen
sehr empfindlich war, hat an Gewicht abgenommen. Sein Zustand
wurde 3 Tage nach der Nachschau bedenklich. Der behandelnde Arzt
hat nach Aussage der Eltern geaußert, das käme vom Impfen.
319. Dortmund. Nachfolgender Fall möge hier so Platz
finden, wie er im „Unerhört“ auf Seite 120 steht, wobei zu bedenken
ist, daß der schräge lateinische Druck Aeußerungen des Ministerial-
direktors Kirchner sind.
XVI. Karte 32, Reichstagsbild 28 (32): „IZFälriges Mädcen
aus Dorfmund mit stark geschwollenem, hochrotem Arm.“