Contents : Banken und Bankpolitik

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des  Vorgaͤngers  lehrte,  auch  fuͤr  seine  Nothzeiten  fruͤhe  genug
zu  sorgen.  Schon  12353  erklärten  die  Barone  dem  Koͤnig
durch  eine  eigene  Gesandtschaft,  daß  sie  ihn  und  seine  Guͤnstlinge
  hinwegjagen  wuͤrden,  daß  sie  die  Krone  einem  Wuͤrdigeren
  zu  geben  entschlossen  seyen,  wenn  er  nicht  seinen  Liebling,
den  raͤuberischen  Bischof  von  Winchester,  und  die  unersaͤttlichen
  Freunde  desselben  hinweg  thue.  Im  gleich  folgenden  Jahre
geschah  denn  auch  dieß  alles,  was  die  Barone  wünschten,
die  Nation  gewann  aber  wenig;  der  König  war  und  blieb
schwach,  das  Werkzeug  eines  Jeden,  der  ihm  nahe  genug  kam,
um  ihn  brauchen  zu  können.  Sobald  der  alte  Minister  gestuͤrzt
  war,  so  war's  die  Königin  und  ihre  Freunde  und  Landsleute,
  über  deren  Raubsucht  und  Ungerechtigkeit  die  Nation
billig  allgemein  zu  klagen  hatte.

Es  war  schon  4244  so  weit  gekommen,  daß  man  ihn
endlich  wirklich  cutsetzen  und  das  Reichsregiment  vier  großen
Baronen  auftragen  wollte.  )  Heinrich  kam  noch  zuvor,  er
ließ  schnell  die  zusammengerufenen  Barone  auseinandergehen,
er  hob  das  versammelte  Parlament  auf.  Die  Geldnoth  zwang
ihn  aber  bald  wieder  zu  einem  neuen  Parlamenr,  und  die
Nation  gab  noch  einmal  einen  Beweis  ihrer  immer  noch  hoffenden
  Gutmöthigkeit.  Sobald  Koͤnig  Heinrich  die  großen
Freiheirsurkunden  55),  noch  einmal  feierlich  beschwur,  so  gaben
sie  ihm,  der  doch  Wort  und  Eidschwur  nie  hielt,  neue  Summen
  von  Taren.#)

Zuletzt  einmal  doch  mußte  man  mit  einem  solchen  Koͤ-nig
  an's  Ende  kommen,  und  bei  dem  nächsten  besten  vollstän-*)

  S.  hier,  wie  in  dieser  ganzen  Erzählung,  die  gleichzeitige  Chronik
  des  Matthäus  Paris.
5%)  Die  charta  magna  und  die  charta  de  #orcstil
7½½  S.  Matth.  Paris  ad  a.  1253.
            
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