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Alinga. Und der Kaiser wird nie wieder eine Gesandtschaft
schicken, wenn er nicht vorlaͤufige Hoffnung hat.
Cecil. So bleibt's also dem lieben Gott überlassen.
Alinga. Sie koͤnnten vielleicht doch der Königin vorstellen,
wie vollig unverfänglich es ist, wenn sie geruhen wollte,
vorläufig gegen meinen Herrn sich zu erklären, der es alsdann
gewiß am kaiserlichen Hofe so betreiben wird, daß eine ansehnliche
Bewerbungs-Gesandtschaft kommt.
Cecil. Dazu wird kein Sterblicher die Königin bewegen.
Sprechen Sie aber mit einigen Lords, daß sie die
Königin zur Vermählung mit dem Prinzen Karl überreden
sollten.
Alinga. Leider kann ich dieses nicht thun. Sonst
würde ich als ordentlicher Heiraths-Nogociateur erscheinen.
Cecil. Ich sehe aber doch in der That nicht ein, wie
sich der österreichische Prinz schämen darf, die Hand einer so
hroßen Konigin zu suchen. Fuͤrwahr, Philipps Vermaͤhlung
mit Maria waͤre nie zu Stande gekommen, wenn nicht Philipp
selbst gekommen waͤre.
Wir wurden endlich eins mit einander, die Sache von
dieser Seite vorzustellen. Da die Erneuerung der Traktaten
von beiden Seiten großen und fast unüberwimdlichen
Schwierigkeiten ausgesetzt sey, so babe es mein Herr übernommen,
dazwischen zu treten, und deßwegen müßte er der
Gesinnungen von beiden Theilen versichert seyn; er lasse also
auch die Königin um ihre Erklärung bitten.
Ich bat also bei dem Staatssekretär um eine nochmalige
Audienz bei der Königin, die ich auch den nachfolgenden Tag
Nachmittags nach drei Uhr erhielt.
In dieser Audienz wiederholte ich zum Theil mit noch
mehreren und stärkeren Gründen die in der vorigen Audienz
angebrachten Vorstellungen. Da ich in meiner Rede die Ehe