Contents : Historische Untersuchungen. Heft V. (5)

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zusamenkomen  wurden,  sold  von  wegen  unsers  genedigsten  herrn  Jun  ır.
volgend  mainung  anzuzaign  sein:

Erstlich  das  ire  furstl.  gn.  auf  ein  schrifte,  so  unser  genedigster
herr,  auch  graf  Albrecht  von  Mansfelt  auf  bevelch  seiner  churfurstl.
  genaden  getan,  erschinen,  das  weren  sein  churf.  gen.  mit
vleis  dankbar  und  erbutig  solchs  umb  ire  f.  gen.  sembtlich  und
sonderlich  mit  vleis  zu  vordienen.  als  aber  sein  churf.  gnaden  in
derselben  schreiben  under  anderm  vormeldung  getan,  das  sich  die
sachen  des  gotlichen  worts  halben  hin  und  wider  also  zutragen,
derhalben  sich  sein  churf.  gnaden  mit  iren  f.  gn.  gern  fruntlich
unterreden  wolten,  heten  sein  churf.  gnaden  bevolhen,  iren  f.  g.
fruntlicher  und  vertreulicher  mainung  anzuzaign  und  zu  vormelden:


Nachdem  sein  churf.  genaden  durch  ein  beredung,  so  sein
churf.  gnaden  durch  deroselben  son  herzog  Johans  Friderichen,
unsern  genedigen  herrn,  mit  dem  durchlauchten  hochgeborien
fursten  und  herrn  herrn  landgraf  Philipsen  zu  Hessen,  unserm
genedigen  herrn,  vergangen  herbst  zu  Fridewald  gehabt,  sich  vorainıget,
  welchergestalt  neben  andern  fursten  und  stenden  geschigkten
des  gotlichen  worts  halben  und  was  demselben  anhengig  ein
werbung  an  kai”  Mat.  statthalter  und  die  commissarien  zu  Augsburg
  auf  den  nechst  geschriben  reichstage  hete  beschehen  sollen,
darein  dan  ire  f.  g.  auch  mit  gewilliget;  diweil  aber  aus  furfallenden
  ursachen  solchs  vorbliben  und  ım  abschied,  so  dazumal
zu  Augspurg  beschlossen,  under  andern  befunden,  das  auf  den  angesaczten
  reichstage  zu  Speier  von  den  dingen  das.gotlich  wort
belangend  sall  gered  und  gehandelt  werden,  heten  sein  churf.  gn.
vor  noth  und  gut  bedacht  und  angesehen,  das  ire  churf.  gn.  mit
euer  furstl.  gn.  als  denjenigen,  so  ihre  churf.  genaden  dem  hailigen
gotlichen  wort  aus  gotes  genaden  genaigt  befunden,  sich  fruntlich
und  vertreulich  unterreden,  welchergestalt  auf  angezaigtem  reichstage
  des  artigkels  halben  das  gotlich  wort  und  was  demselben
anhengig  belangent,  so  derselb  vorgenomen,  im  reichsrat  sol  zu
reden  und  anzuzeigen,  auch  darauf  entlich  zu  beharren  sein,  damit
solchs  von  seinen  churf.  genaden  auch  eur  f.  genaden  eintrechtig
und  einmutiglich  vorgewand  und  dargetan  wurd.  und  ist  darauf
seiner  churf.  genaden  fruntlich  biten,  euer  f.  g.  wolten  sich  mit
seinen  churfurstl.  gn.  fruntlich  vorainigen  und  in  den  dingen  neben
seinen  churf.  genaden  fur  einen  man  stehen:  so  sind  sein  churf.
genaden  willig  und  genaigt,  sich  mit  euern  f.  g.  ferner  zu  unter-