Krieg gegen Oesterreich. 693
bereit, um von Italien Frieden zu erhalten, obwohl dessen Heer ven Erzherzog 1866
Abrecht am 24. Juni bei Custozza glänzend geschlagen worden w’
Inzwischen war aber der König, der bisher von Berlin " dee Führung
im Großen in der Hand behalten hatte, selbst auf dem Kriegsschauplatz eingetroffen
mit seinem Generalstabschef von Moltke, dem Kriegsminister von Roon
und dem Grafen von Bismarck. Nun machte Benedek doch vor der Elbe Halt
und stellte
seine Truppen
zwischen
der Bistritz
und Elbe zur
Schlachtordnung.
in
Befehl seines
Kaisers, wie
„die Natur der
Dinge“ schien
ihm keine
Prinz Friedrich
Karl am
Abend diese
Aufstellung
erkundet, als
er seinerseits
die schon befohlenen
Maßregeln
n und um
Abends
rinz Friedrich Karl von Preußen.
Aupfersli Albert Teichel (1822—1878). Mit Bewilligung des Verlegers
Binnen zehn ——* 2 „t erles
sprach sich 1#- König mit Moltke, und in der Nacht mußte ein Offizier zum
Kronprinzen eilen, um diesem den schleunigen — zu befehlen. Nun sollte
der Feind gefaßt und zugleich vernichtet werden. Unter den Augen des Königs
entwickelte sich am 3. Juli jene furchtbare Schlacht, von deren Entscheidung s. Ja#
Preußens Dasein, die Rettung * Shn. Im härtesten Kampfe hielt
die erste und die Elbarmee vom frühen gen stand, und furchtbar litten die
ruppen unter dem Donner von 260 —. Geschützen. Heldenhaft hielt
besonders Franseckys Division die schwersten Verluste aus. Seit acht Uhr weilte
der König auf dem Schlachtfelde, ließ sich nur mühsam von den gefährlichsten