Full text : Gesetz-Sammlung für die Königlich Preußischen Staaten. 1831. (22)

représentent  aus  employés  chargés
dans  les  ports  des  Pays-Bas  de  la  perception
  des  dits  droits,  la  Patente  qui
leur  a  6é  délivrée  en  leur  qualité
de  bateliers  du  Rhin  conformément
à  Lart.  42.  ci-apres.

Art.  13.  En  cas  d’entrée  pour
cause  de  reläche  forcée,  ou  pour
hiverner,  et  de  déchargement  partiel
ou  total  pour  cause  de  force  majeure,
dans  un  des  ports  des  Pays-Bas,  les
Dätimens  appartenant  à  la  navigation
du  Hhin  ei  aux  sujels  des  Elats  riverains,
  jouiront  de  tloute  la  protection
ei  de  tous  les  avantates,  dui  sont
assurés  Par  la  législation  sur  les  douancs
  en  vitzueur  dans  le  dit  Royaume,
aux  bätimens  de  toutes  les  autres
nations,  en  se  Soumettant  aux  mesures
  de  précaution  contre  la  fraude,
Prescrites  Par  la  meme  législation.

Il  est  expressement  entendu,  due
le  scjour  des  bätimens  du  Hhin  dans
les  ports  maritimes  des  Pays-Bas,
pour  les  causes  exprimées  dans  le
DPrésent  article,  ne  donnera  lieu  de
ßce  chef  à  la  demande  d’aucun  droit
d’entrée,  de  sortie  ou  de  transit.

La  méme  Gdisposition  est  applicable,
  lorsqufen  cas  de  plombage  ou
d’apposition  de  scelles  aux  6comilles
ou  endroits  servant  de  dépöt  de  marcChandises,
  conformément  à  T’art.  4.
Ci-dessus,  les  patrons  ou  conducteurs
des  bätimens  traversant  le  territoire
des  Pays-Bas  depuis  Krimpen  ou  Gorcum
  jusqu'a  la  pleine  mer  ou  viceversa,
  sont  obligés  par  manque  d’eau,
Ou  Dar  suite  d’antres  circonstances
xtraordinaires,  d’alléger  ou  de  transborder
  qduelques  marchandises  sans

86

Führer  nichts  weiter  zu  thun,  als  den  mit
Erhebung  besagter  Gebühren  beauftragten
Beamten  in  den  Niederländischen  Häfen
das  ihnen  in  ihrer  Eigenschaft  als  Rhein-Schiffer,
  dem  nachstehenden  Artikel  42.
gemäß  ausgestellte  Patent  vorzuzeigen.

Art.  13.  Ereignet  sich  der  Fall,  daß
Schiffe,  welche  der  Rheinschiffahrt  angebörig
  und  Eigenthum  der  Unterthanen  der
Uferstaaten  sind,  wegen  eintretenden  Bedürfnisses
  einer  Unterbrechung  ihrer  Fahrt
oder  des  Ueberwinterns  halber,  in  einem
Niederländischen  Hafen  einzulaufen  und
daselbst  durch  höhere  Gewalt  theilweise
oder  gänzlich  auszuladen  genöthigt  sind:
so  sollen  sie  alles  des  Schutzes  und  aller
der  Vortheile  zu  genießen  haben,  welche
durch  die  im  fraglichen  Königreiche  bestehende
  Zollgesetzgebung  den  Schiffen  aller
anderen  Nationen  zugesichert  sind,  wobeise
sich  jedoch  den  durch  dieselbe  Gesetzgebung
gegen  den  Unterschleif  vorgeschriebenen
Vorsichtsmaßregeln  umsenziehen  müssen.

Es  wird  hierbei  ausdrücklich  bevovwortet,
  daß  der  Anfenthalt  von  Rdein-Schiffen
  in  Niederländischen  Seehäfen,
wenn  solcher  durch  die  in  gegemwärtigem
Artikel  ausgedrückten  Ursachen  herbeigeführt
  wird,  zu  beinem  hieraus  abzuleitenden
  Anspruche  auf  Eingangs-,  Ausgangsoder
  Durchgangs-Abgaben  irgend  einer
Art  Veranlassung  geben  soll.

Diese  namliche  Bestimmung  kommt
auch  alsdann  zur  Anwendung,  wenn  bei
einer  dem  obigen  Artikel  4.  gemaß  statr
findenden  Verbleiung  oder  Versiegelung  der
Luken  oder  der  zur  Waaren-Niederlage
dienenden  Räume,  die  Patrone  oder  Führer
von  Schiffen,  welche  von  Krünpen  oder
Gorcum  bis  in  die  offene  See  oder  umgekehrt
  durch  das  Niederländische  Gebiet
passiren,  wegen  Wassermangels  oder  anderer
  außerordenrlicher  Umstände  halber  zu
lichten  oder  einige  Waaren  überzuladen
genbthiget  sind,  ohne  daß  sie  in  irgend