Kummer 7
den neuesten herrlichen Waffentaten in Rumünien,
ein fast alltägliches Erelanis.
eben in dieser Hinsicht verwöhnt. rend
heute Frankteich nach mehr als zuel Jahren
immer noch am vermeintlichen Murnesieg zehrt,
schaffen unsere zahlreichen kriegerischen lge
gerade-u einen Ueberfluß an Aniassen zu slolzer
vaterländischer Erhebung, so daß mancher
Sien im Strudel der allgemeinen Begeisterung
versinkt oder wenigstens nicht die ihm gebührende
Würdigung erfährt.
Daß der deutsche Sieg an der Somme diesem
Schicksal ohne weiteres anheimtallen wird, fürchlen
wir nun gerade nicht. Dafär ist doch zuviel
beussches Blut in den balb ein halbes Jahr andauernden
Schlachten, in denen der Sieg er-—
geslossen, dafür haben doch zuviele
Herzen daheim um die Lieven gebangt, die
sie in deren mörderischem Toren wußten. Trondem
aber erscheint es, nachdem jetzt auch die
Jeinde vom Ende der Sommeschlacht sprechen,
geboten, auf deren Bedeutung noch einmal
beonders hinzuweisen. Demn sie int nicht eine
Schlacht, wie viele andere auch, sondern ein kriegerisches
Ereignis von ganz besonderem Einschlag
und ihr für die Deutschen siegreicher Ausgang
von ganz außerordentlicher Tragweite.
Deas zeigt uns schon eine Betrachtung des
Diels, das unsere Feinde mit der Ossen###r des
Jahres 1916, die man kurz als die Sommeschlacht
bezeichnet, verfolgt haben. Dies-= Ziel
war ausgesprochenermaßen: die deutsche Front
zu durchsroßen, sie nach rechts und 1½15 auszurollen
und die Deutschen aus Fran'reich und
im gleichen Anlauf womöglich auck nach aus
Belgien zu vertreiben. Das gleiche Ziel schweble
wohl auch den fruheren O fsensiwen Frankreich
Dor, aber es ist doch niemals als so selbstverständlich
hingestellt worden wie bei der Osffensive
dieses Jahres. Die Vordereilungen dazu
sind in aller Oeffentlichkeit getrosfen worden.
1 Von Ende 1915 an bis zum Beginn der Offen-A
Krien dav#nffetragen haben, besonders aber nach
— —
live Wurden die eigenen und die neutralen Völler
ron den Stimmungemachern der Entente unallessig
im Sinne des vorgenannten Ziels bearbeilet,
selbst im Film wurden der aulshorchenden
Welt die Vorarbeiten zu dein giroßen Schlag
vor Augen geführt.
Ein Zueifel, daß Deutschland nunmehe zerschmettert
werden würde, wa: für den ganzen
Vierverband und seine Trabanten niht mehr
möglich. „Es handelt sich ictzt um die Krast-Plobe
und nichts anderes“, schrieb Herr Ciemen=6
im April. „Der Höhepunt des Krieges
J
ist da. Faͤr alle Verbandsmüchte gibt es nur
die Losung: Sieg oder Tod: Wnn#jetzt ein
: Wille die einbeitliche Tat beseelt, wird das
prcuf#sche Barlar#etum vernichtet werden") vernerte
der Senaror Verenger unmntittelbart vor
Beginn des Angriffs. Und am 30. Juni, als
da? Trommelfeuer bereito eine Woche lang auf
g die deutsche Stellung niederhegelte, fonute
man in der „Action“ lesen: .„Die Deutschen
lönnen ruhig sein, man wird Lille und St.
Quentin schneller erobern, als sie denken. Ebenso
wird die Stunde für Lüttich und Diedenhefen
schlagen und über Erwatten schntll wird die
Trikolore an der Maas und am Rheine wehen“.
Man wäürde den Franzpsen unrecht kun, wollte
man sagen, die Prophezeiungen wären aus der
hohlen Hand heraus getan worden. Dem Ziele
seuprachen auch die Mittel. In den gewaltigen,
b#eer beispiellosen Vorbereitungen, die von den
Westmächten getrosfen worden waren, hatten
die Prophezeiungen wohl eine reale Unterlage.
Hatten doch die Alarmruje über den Kanal endlich
ihre Wirkung getan und Enaland veramaßt,
ient auch einmal Opfer an Blut zu riskieren.
Eine Million Engländer fland neben den fran-—
öölischen Divisionen bercit, #oyl ausgerüfstet und
— «
· pfuiUm-d.cicd"1·.1nofcn,doritc iie,
diese Republikaner! In eing frangösccher:t
Königreiche oder gar unter einem Kaiser hatte
so etwas nicht geschehen können. Nicht einmal
einen Koplan, der sie hätte krösten können,
haue man mehr im Schloß! Auch er hatte
damals bei Austkreibung der Kirche weichen
mussen, und so war denn niemand da, der sie
in ibrer großen Not stüten oder ihr gar
helsen konnte.
a, was sollle nun mit den arm
wundeten da unten geschehen? Wen eernun
eine Granate einschlug? Warum hatte
Heury gerade diese Seite gewählt? Ach ja
man hatte eben nur mit einem Angriff der.
Franzosen gerechnet. der Kapitän der
beiden Kompagnien sprach ja auch nur von
dem droßen Vormarsch an den Rhein und
daß noch französische Granaten von Weste «
geflogenkäme-s,londcranukcln paar len vee
deutsche, aber von der anderen Seite der.
Die waren aber nicht mehr der Rede wert,
denn die Deutschen mußten ja nun Wrück!
Ganz Frankrelch stand ja wie ein Mann
unter den Wassen, und die Millior#n wackerer
Gallier mit ihrem sprichwörtlichen Clan würden
ja dlese deutsche Barbarenbrut einfach über
den Hausen rennen und vom Erdboden wegegen
So hatten doch dle Generale und dle Minister
Na und die Herren da oben
an der Spile, die mußten's doch wissen.
Hol's der Kuckuck, wenn's anders war.
Genevloͤve a immer vollkommen
aufgelöst und absolut nicht Herr ihrer Gefühle
in dem Stubl. in den sie bingefunren war.
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in der langen Ruhezeit, die sic sich bisher gegönnt
hatten, bis aufs Letzte eingeübt, uie man
besste. Dazu kamen die Vorbereitungen für
einc artilleristische Wirkung, von der man
glaubte, daß ihr nichts widerstehen könne. Monatelang
waren die Geichüz= und Munitions.
sabrilen Frankreichs, Englauos und Amerikas
Tag und Nacht nur für diese eine Aufgabe tätig
gewesen. Selbst am Pfinastfest hatte es für die
Arbeiter keine Pause ge eben. Besonders in der
Kabrilation schwerer und schwerster Geschuütze war
das denlbar Mögliche aeleiste: n orden, hatte
man doch von den Deutschen und deren Erfolgen
durch die schwere Artillerie selernt. Größte
Sorgsain halle man auf die Verett#eilung aller
Spezielwaffen verwendet, ganze Schwärgte von
Fliegern lonnten auf die deutschen Linien losgelassen
werden. Die Angriffsbemegung selbit war
bie in Kleinste ausgedacht, jede Moglichieit
forgsäitig in Rechnung gezogen, die Bieite des
Angrifssabschnittes so geuung wie möglich gerählt,
um eine Tiesenwirlung zu erz#elen, welcher
der Erfolg nach menschlichem Ermessen untker
allen Umständen beschieden sein mußte.
Cos war die gewaltigste Machtanhäufuna diese:
Krieges, der sich die deutschen Sommekämpjer
gegenübersahen. Die gesamten versügodaren
Kräfte zueier Großitaaten vereinigten sich zum
Angriff gegen nur einen Teil oe= deutichen
DHeeres, denn dieses hatte sich ja auch auf der
der weiten Ostfront gegen die russischen Angriffe
zu wehren. Diese Tatsache der vielfachen Ueberlegenheit
an Menschen und Kriegsmatertal muß
man sich immer wieder vor Augen halten, wenn
man die Leistungen unserer Sommetruppen,
dic Heldengröße ihres siegreichen Widerstandes
würdigen will. Und dann vergegenwärtige mon
sich, daß das Sturmen, Hämmern und Stoßen
über fünf Monate Tag und Nacht dauerte, daß
ein Großkampftag an verderebn'ip##iendem Kraftaufmand
den anderen in Schatten stellte daß
—.
als sie aus dem Halbtraoune und vielleicht
auch einer leichten Ohnwacht von einer ihr
bekannt erscheinenden Somme geweckt wurde.
Vor ihr stand der deutsche Arzt.
„Guten Tag, Gräfin. Wie neht es unseren
Berwundeten? We siind sie? Doch nicht
mehr da oben?" und er zeigie eine Treppe
hinauf.
Da sprang sie auf und sagte:
„Nein, Herr Doktor, unten im Peller liegen
sie, aber ich bin sehr in Sorge, daß
ibnen bei dem Schießen etwas zustoßen lann,
ich suchte den Diener, aber — — —“
„ODeda, komm enmal ein paar Mann her
von euch! Ist denn der Blume — — —
„Hier bin ich schon, Herr Stabsorzt,“
rief atemlos heranstürzend der brave Junge,
„Am — wo ist mein Leutnant?“
Uund sein ganzes, bübsches jugendliches Gesicht
war in Spannung.
„Geh mit den anderen in den Keller
und hilf da der Gräfin.“
Karl Blume horte schon nichts mehr, sondern
stürzte, gleich zwei und drei Stkusen mit
einmat nehmend, die Treppe hinab und
knicte bald am Bett seines Leutnants. Der
Doltor kam auch glelch und untersuchte jofort
die beiden Verwundeten.
„Ich bin leidlich zufrieden mit dem Zustande,
trotz der wahrscheinlich überstandenen
Aufregungen und Anstrengungen des Umtransportes,“
sagte er zu Geneviè#we gewandt.
— „He, Leute,“ befahl er dann den nachgekommenen
andern Ulanen, „verstopft mal, so
gut es geht, die Fenster da mit dicken Sandsäcken,
damit wensgstens keine Sprengstücke
auch der stärkste Eisen= und Stacthagel immer
wieder überboten wurde.
Man denle reiter daran, daß menatelong
vorher in das Gehirn jedes Frawosen hineingehämmert
worden war, worum es in dieser
Schlacht für Frankreich geht, nämlich um die Befreiung
der eigenen Erde von den tdeutschen
Vardaren, um nichts weniger als um Frank.
reichs Zukunft, daß auch sonst kein Mittel unversucht
gelassen wurde, das geeignet schien,
die Truppen vormärts zu heyen, daß neten
den tollsten Versprechungen der Allohol eine
große Rolle spielte, und daß man schlichlich auch
nicht davor zurücksscheute, den Truppen nach
russischem Vorbild den Weg nach rücknür#: durch
eigenes Maschinengemehr= und Geschutzfeuer zu
verlegen. Vorwärts. Vorwärts jies jeder
neuc Tagesbefehl den Tinppen zu. N. die
franzölüchenglisce Hr#eresleiung woilte vor
wärts um jeden Preis. Versuchle es mit dem
Durckbruch, dann wieder nnt der Zeimürbung.
dann wieder mit dem Durchbruch. Hatte noch
kürzlich die Kavallerie bereitgeilellt, die durch
das in die deutsche Mauer zu itoßende Loch
durchbrechen und das Werk der Aufrollung be-Zinnen
sollte. Der beste Beweis, wic zäh sie
ihr Ziel bis zuletzt verfolgt hat.
Vergeblich. Die deutsche Mauer hielt. Gab
wehl da und dort nach. aber sie brach nicht auseinander.
Wo unsere Tapseren wichen, da hinterließen
sie bis in den tieisten Gruno verwustelez
Land, und auch dies hatte der Feind erst
mit Strömen von Blut erlaufen müssen. Sein
ganzer Erfolg war eine gerince Einbuchtung
umere Linic, die auf einem gewöhnlichen Kartenblatt
laum zu sehen ist. Niczt einmal die
Städte Bapaume und Peronne sind von ihm erreichl
worden, die schon als Hiel der eisten
Angriffstage ausersehen waren! Ally ein völliges
Mißlingen des ganen Unternemens, die
gröhte französisch-englische Ricder# g##dieses
Kriegzes, ein gewaltiger deutscher Seg. D. #l
it dasn Ergebnio der haldreüre Zon#neschlacht.
.
Wenn wir das hee ## ugtuung
-eLtülcllen, dann wollen wit uns au. ins
Orachtnis p Uas unsere tapferen Truppen
dort au tten haben, um dieses Zel zu
eireichen. An so manchen Taken hat der sonst
o nũchterne Heeres bericht die Taten der Sommetämpfer
geruhmt. In noch beredteren Warten
haben die Kriegsberichterslatter #er Heimat erzöhlt.
was dort an der Somme an hher Ausdauer,
an todesmutiger Tapxjerkeit und serb##tloser
Hingabe von Leib und Leben, nicht zmient
an Ueberwindung des Furchtbarsten und Sch#--lichiten,
ras Menschenhirn iich ausdenken kann,
geicisltet uard. Vergessen wir je't über den
Sigeoglocken, die unsere vorwärts'turmenden
Heere in Rumänien zu unser aller Frende begleiten,
das harte Heldentum von der Sommeschlacht
nicht, dad sein gut Teil dan beitrug,
den Weg nach und durch Rumanien zu bahnen.
Und vergessen o ir vor allem nicht, daß dre jetzt
langsam erwachende Frieden-bewegung ihren
Unsprung nicht nur in der Niederwerfung Rumäniens
hat, sondern ver allem auch m der
Talsache, das alie Holfnungen der Westmäckte
auf Durchbrechung der deutichen Westfront an der
Somme zu Grabe getragen worden sind. Auch
die künftigen Hoffnungen. Denn es wird nach
dem. was die deutschen Truppen an der Somme
vollbracht haben, leinen Menscken auf der Welt
geben, der ernitlich unseren Feinden für einen
obermaligen Versuch mehr Erfolg prophezeien
wurde, als sie jent gehabt haben.
Deaos ist die bleibende Frucht des deutschen
Sicges an der Somme.
Jum Jahreslag der Räumung der
Halblasel Gallipoll.
In England und Frankreich mehren sich die
Sümmen, die ernstlich zum Rückzuge von Salo
riki mahnen, weil die Lage Sarrails sich von
Tag zu Tag bedenklicher ge'latte. Aber man
vögert noch, weil die Preisgahe von Saloniki
das englische Ansehen in der Levante unwiederbringlich
vernichten wurde.
Es liegt eine gewiste Ironie der Weltneschichte
darin, daß gerade jent die die Lazßze Überschauenden
militärischen Nierv#e#andekreise Paz Salani.Abenteuer
liquidieren möchten. wie sie juft
ton einem Johre das Dardanelten-Abentener
ausgegeben haben, als sie am 3. 9. Januar
1915 die Gallivoli-SLatbinsel völlig täumten.
Irt ganten dauerten die Operationen vor
den Dardanellen rund 10= Monate, und nach
del Landung franzbslscher und enqiescber Trurpen
aus Geilipoll aren am Tage de- Räumung
31. M2/nad verflossen. Stegessicher schticden
die „Times“ z3u Beginn der Derdanelien=Unternehmueng
vom „ bevorrehenden Wendpunkt
des Krieges“ und pochten stolz darauf,
„vnl daß man sich auf keinen Fall einer Fsschlagz
gestatten darse“. Die „Danuy) Ma##l# proyhezeite:
„Die 38-Zemntimeter-Gesccüge unserer
Schlachtsch ifr Verden sent die 600 jährige Herrschaft
des turkeschen Kalserreiche ##n den Dardanellen
hinr#egblafen, und Deutichlan? wird seine
Pläne in Mome zerschellen sehen.“ Und am
7. Mai fühite Heir Churchell das N chen des
siegleickhen englischen Frieden;: „Duech die
Moerenge der Dardanellen und durch die
Sckluchten von Calliyeli fahrt der färzeme Weg
zum triumphierenden EFrieden“
Zetzt kling's# wie blutiger S#. Das mit
ungeheurem Pomp angelundige Dardanellen.
Abenteuer Nellt nach dem Urtel. eines Londo-
Pumii. machte da ger##de ein Eisenstück
eines Schrapnells und war durch das eine
Fenster hbereingeflogen und llatschend an die
Wand cgeschlagen.
„Seht ihr, wie nötig es isi, aiso nun
man dalli!=Es
bedurfte gar keiner Aufiorderung zur
Eile mehr. denn mit fieberhaftem Cifer arbeiteten
alle: sie hatten mit Jubel gehört, dasß
ihr Leutnant lebte und nicht in Gesangenschaft
geraten war. Karl Blume weinte dicke Freudentränen
und jubelte dabei, immer dazwischen
leise aufjauchzend:
„Er lebt! Er lebt! Er ist dao:“
Gräfin Genevieève beobachtete den braven
Jungen und war gerührt über diese Liebe
und Anhänglimkeit des Soldaten an den
Offizier. Immer neue Dinae erlebte sie an den
Deutschen, und sie griff nun selbst auch gar
kräftig mit zu und half, so gut sie es verte.
Wo nur der Henry blieb? fragte sie sich
immer und immer wieder.
Lange dauerte übrisen die Beschießung.
des Schlosses und seiner Umgebung nicht mebr,
denn die deutschen Batterien, die nun ausfuhren,
lenkten einmal das Feuer von dem
ersten Siele ab. zwangen dann aber auch die
Franzosen, mit ihren Geschützen weiter zurückäugehen,
so daß schon um Mittag herum keine
#ranzösische Gronate oder ein Schrapnell noch
bis hierber flog. "
Der Vormarsch an den Rhein und à Berlin
war ein blchen ins Stocken geraten, ja es
schten sogar, als ob sich die werren Franzosen,
wie man zu sagen pflegt, ein wenig rückwärts
konzentrieren wollten.
oder Schrapnellkugeln hereinftiegen.“
Im L. uc des Tages traf dann ein Dioisioneab
im Schlosse ein, und da jede Besmehunn###e'air
nn vorüber war, sjo wurden
die leiden Verwundeien zusummen wie,
der in dür Zimmer geieg:, un dem der Kapie
tän von Anfung an untergebracht gewesen war.
Genevi ve bezog ihr Zimmerchen nebenan
und widmete sich wieder ganz der Pflege
der armen Kranken.
„Mit dem Abtransportieren konnen wir
nun rubig noch eine Zeitlang warten,“ hatte
der Do#tor gesagt, „denn jeder Tag der Nuhe
ist vei diesen Leiden Verwundeten, bei denen
Gefahr eincr inneren Verblurung vorliegt, von
Bedemung und #ugßgen.“
ie beiden Verwundeien lagen ruhig in
ihrem Zimmer und ipürten wenig von der
allernachiten Nade des Kampfes. Auch das
junge Schlavfräulein kam mit den deutichen
Soldaten jan gar nicht in Beruhrung. Meist
saß sie an einem der Beiten der beiden Verwundeten
und gab sich ganz ihrer Pflege bin.
Eine starte Crmanung hatte die Verwundeten
ergriisen: es war do#n Zu viel., was auf diese
armen zerichosfenen Körper eingestürmt war,
daß es nicht auch an den so schon schwer
milgenommven Nerven vorübergeben konnte.
und so schliefen sie nun ost und viel in tiesster
Ermattung. Genevieve hatte somit manche
Stunde der Ruhe für sich, wollte aber auch
nicht von der Seite der Freunde weichen.
Immer und immer wieder zog es sie zu dem
Deutschen hin, und sie wußte selbst nicht,
es kam, aber ihre Gedanken wellten zu gerne
bei ihm. und jeden Wunsch suchte ste ihm an
den Augen abzusehen. Zwar beunruhlgte sie
Reser Zustand doch ab und zu, und sie suchte