Full text : Gesetz- und Verordnungs-Blatt für das Königreich Bayern. 1900. (27)

Bofdienst-Nachricht.

Im  Namen  Seiner  Majestät  des  Königs.

Seine  Königliche  Hoheit  Prinz  Luitpold,
  des  Königreichs  Bayern  Verweser,
haben  Sich  allergnädigst  bewogen  gefunden,
mit  Allerhöchster  Entschließung  vom  9.  März
lfd.  Is.  den  k.  Hoffourier  Jakob  Rockelmann
  zum  k.  Kammerfourier  zu  ernennen.

 

füöniglich  Allerhöchste  Genehmigung  zur
Annahme  fremder  Dekorationen.

Im  Namen  Seiner  Majestät  des  Königs.

Seine  Königliche  Hoheit  Prinz  Luitpold,
  des  Königreichs  Bayern  Verweser,
haben  Sich  allergnädigst  bewogen  gefunden,
den  nachgenannten  Persönlichkeiten  die  Bewilligung
  zur  Annahme  und  zum  Tragen
der  ihnen  von  Seiner  Majestät  dem  Deutschen
Kaiser,  Könige  von  Preußen,  verliehenen
k.  preußischen  Rothen  Krenz-Medaille  3.  Klasse
zu  ertheilen,  nämlich:

unter'm  25.  Februar  lfd.  Is.

der  Privatiere  Anna  Hofmann  in
Kronach,

der  Oberin  des  Krankenhauses  des  k.  Haus-Ritterordens
  vom  heiligen  Georg  zu  Nymphen--burg,
  Maria  de  Mercede  Cardill,

der  Staatsrathsgattin  Therese  von  Neumayr,
  geb.  Neumayr  in  München,

der  Freiin  Adele
Landshut,

der  Rentiere  Elise  Wolff,  geb.  Wolff,
in  Neustadt  a./O.,

dem  k.  Major  der  Landwehr,  Gutsbesitzer
Joseph  Knauer  in  Landshut,

dem  Ingenieur  und  Fabrikdirektor  Hans
Kopp  in  Frankenthal,

dem  Kommerzienrath  Karl  Pustet,  Buchhändler
  in  Regensburg,

dem  Dr.  med.  Franz  Friedrich  Roth,
k.  Medizinalrath,  Bezirksarzt  und  dirigirender

von  Podewils  in

Arzt  des  allgemeinen  Krankenhauses  in
Bamberg,
dem  Nadlermeister  Karl  Rieder  in
Straubing;

unter'm  10.  März  lfd.  Is.
dem  Bürgermeister  Wilhelm  Flessa  in
Kulmbach.

Ferner  haben  Sich  Seine  Königliche
Hoheit  Prinz  Lnitpold,  des  Königreichs
Bayern  Verweser,  unter'm  6.  März  lfd.  Is.
allergnädigst  bewogen  gefunden,  dem  k.  Rittmeister
  a.  D.,  k.  württembergischen  Kammerherrn
  Gustav  Grafen  Adelmann  von  Adelmannsfelden
  in  Berg  bei  Landshut  die
Bewilligung  zur  Annahme  und  zum  Tragen
des  ihm  von  Seiner  Majestät  dem  Könige
von  Württemberg  verliehenen  Ehrenkrenzes
des  Ordens  der  Württembergischen  Krone  zu
ertheilen.