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bestand ihrer alten „glücklichsten“ Verfassung. Diese
Unterlassungssünde einer rechtzeitigen Reform ist Mecklenburg
bis auf den heutigen Tag sehr schwer zu stehen
gekommen. Man kann gar nicht sagen, daß
Friedrich Franz diese Reform zu des Landes Nutzen
unterlassen habe, er unterließ sie nur aus Eigennutz:
er brauchte viel Geld, die Stände bewilligten viel
Geld, er ließ die Dinge gehen, wie sie gingen. Es
wird eine charakteristische Anecdote erzählt: Der Herzog
haite einst in Doberan sein Janzes Geld bei der Spielbank
verloren, er sprach einen reichen Töpfer aus Rostock
um einen Vorschuß an. Der Töpfer entschuldigte sich,
daß er in ganz gleichem Falle sei, wie der Herzog, auch
er habe sein ganzes Geld verloren. „Was sollen wir
anfangen?" fragte treuherzig der Herzeg. „Was sollen
wir anfangen“, erwiederte noch treuherziger der Töpfer,
„ich gebe nach Rostock und mache neue Töpfe und Sie
machen eine neue Steuer.“
Ungerner, als Friedrich Franz hatte schwerlich
einer der Rheinbundfürsten dem großen Imperator sein
Contingent gegen Rußland gestellt*"). Mit Freuden
*.) Die höchst komische Anerdote, wie die treuherzigen
Mecklenburger den großen Imperator salutirten, die im Jahrbuche
für Mecklenburg für 1816 sieht, muß ich doch auch in
einer Note beiläufig erwähnen. . Der Commandirende, Genecral
Fallois war in größter Verlegenheit, wie er das machen
solle, bei der Revuc die Leute: vive l'empereur! rufen
zu machen. Der damalige Lieutenant, spätere Major Tarnow
half aus der Noth. „Kinder“, sagte er zu semen Leuten
in plattdeutschem Idiome, „ihr kennt doch ein altes