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finden sich Vertauschungen mit 7 und l s fratellus atatt
fraterlus, im Französischen averon und avoine avena Hafer,
so sitlit für Streit, verto für wende.
3) Die 3 Hauche, der Lippen- oder Blaselaut w, der Zungeneder
Sanselaut 3 (das lateinische s entspricht unserm scharfen
(8) und der Kehl- oder Hauchlaut % wurde in der einen
Sprache gesetzt, in der andern weggelassen, oft wahrschein-‚lich
gar nicht bezeichnet. Im Griechischen wurden alle 3
durch den Spiritus asper bezeichnet, so war Eorzegog vesper,
Eon serpo, iotopie historia, 80 ist also (be),wage ago; -
aeol: Füyw, frage, rogo, Frogo; auswirken er— Fercec,
urbs ist wurbs — warbes. sch — lüpfrig ist lubricus; Specht
‚picus, Stier Taurus, s— chliesse olaudo, » — chreiten,
Schwed. scrida, s — gredi spanne panda — scheide cedo,
ab — scedo, Ulphil. skaidan; Halle oder Saal — und umgekehrt;
über super, Zinn Plattd. Tinn — stannum, grabe,
scribo. -Auch werden die Laute verwechselt Wald wird saltus,
hülle velo. Bei manchen Wörtern mochte der Zischlaut
später eintreten, vielleicht im Deutschen, wie im italienischen
und Französischen: juro bewähre, 'bewahrheite severo,
schwöre*) jurer, giurare; taceo, Gothisch thahen,
Schwedisch tiga, deutsch schweigen.
4) Wie die Franzosen in der Aussprache viel Buchstaben
*) Das Streben, einen Zischlaut zuzusetzen, zeigt sich in mehrern
Sprachen; denn daher kommt es, dass e j.g vor e ı im Französischen
die eigenthümliche Aussprache erhielt, und im Italienischen
c und g wie tsehi und dschi ausgesprochen werden. Im
Latein ward der Zischlaut s oft vor daszoder d gesetzt, im Deutschen
hinter dasselbe, so dass dort s2— hier #8 oder z entstand;
so ward aus dem Brittischen £inn. bei den Lateinern stanzum, bei
den Deutschen #sinn, oder Zinn; das Wort Hest — Engl. Heat —
werd im Lateinischen aestiis — im Oberdeutschen Hitse — Hitze.
So ward im Deutschen aus segul — Schwed. segel, Ziegel; aus
saıhend — zehend — zehn; beides gegen die Esymologie, da jenes
von sego decke, dieses von: die Hände — 10 Finger,
stammt,