Full text : Meyers Großes Konversations-Lexikon. Dritter Teil. (3)

2  I.  Kriegsgeschichte

17.  Die  engl.-franz.  Truppen  besetzen  Bapaume,  Péronne,
  Roye,  Noyon.
17.—19.  Schwere  Kämpfe  nördl.  von  Monastir  und
wischen  Ochrida=  und  Prespasee.

*  Deutscher  Vorstoß  in  den  Kanal  und  die  Themsemündung;

  Beschießung  von  Margate.
20.  Bildung  des  französ.  Kabinetts  Ribot.

.Exzar  Nikolaus  wird  von  der  neuen  russ.  Regierung
  verhaftet.

21.  Wiederherstellung  der  alten  Verfassung  Finnlands.
22.  Anerkennung  der  russ.  provisorischen  Regierung
durch  die  Ententemächte.

.  Rückkehr  des  deutschen  Hilfskreuzers  =  Möwe=  von
der  zweiten  Kreuzfahrt  im  Atlant.  Ozean  (Versenkungsziffer:
  123000  Ton.).

24.  Teilung  Belgiens  in  ein  flämisches  und  ein  wallon.
Verwaltungsgebiet.  [Nördl.  Eismeer.

x.  Ausdehnung  der  deutschen  Seesperre  auf  das

*.  Generalstabschef  Alexejeff  wird  an  Stelle  des  Großfürsten
  Nikolajewitsch  Cberbefehlsh.  d.  russ.  Armee.

26./27.  Niederlage  der  Engl.  bei  Ghaza  (Sinai-Front).

28./29.  Deutscher  Vorstoß  gegen  die  engl.  Südostküste.

80.  Schwerer  Kampf  um  die  Höhen  südlich  von  Ripont
  (Champagne).

31.  Geländegewinn  der  Engländer  zwischen  der  Straße
Péronne-Gouzeaucourt  und  dem  Omignon-Bach.

Die  dänischen  Antillen  fallen  durch  Kauf  an  die
Vereinigten  Staaten.

.  U-Vootbeute  im  März:  886  000  Ton.

April  1917.

3.  Einnahme  des  russ.  Brückenkopfes  Toboly  am
Stochod  durch  die  Deutschen  (9600  Gefangene).
4.  Ausdehnung  der  Hilfsdienstpflicht  auf  die  in
Deutschland  lebenden  Angehörigen  Osterreich-Unarns.
  lzustand  mit  Deutschland.
5.  Die  Vereinigten  Staaten  verkünden  den  Kriegs-6.
  Osterreich  =  Ungarn  bricht  die  Beziehungen  zu  den
Vereinigten  Staaten  ab.  [Kronen.
Die  5.  österr.  Kriegsanleihe  ergibt  6,23  Milliarden
7.  Osterbotschaft  Kaiser  Wilhelms  über  die  Wahlrechtsreform
  und  die  Erweiterung  des  Herrenhauses
  in  Preußen.
8.  Rücktritt  des  österreich.  -  ungar.  Kriegsministers
v.  Krobatin.  [Deutschland  ab.
*  Panama  bricht  die  diplomat.  Beziehungen  zu
9.  Schlacht  bei  Arras:  erster  Durchbruchsversuch
der  Engländer;  Geländegewinn  auf  der  Linie
Lens-Henin  sur  Cojeul.
10.  Schwere  Kämpfe  am  Diala-Fluß  (Mesopotamien).
11.  Geländegewinn  der  Engländer  beiderseits  von
Kuba  erklärt  Deutschland  den  Krieg.  (Arras.
12.  Die  Engländer  besetzen  Givenchy  en  Gohelle.
Brasilien  bricht  die  Beziehungen  zu  Deutschland  ab.
*  General  Stöger-Steiner  v.  Steinstätten  wird
österreich--  ungar.  Kriegsminister.
13.  Zusammenbruch  des  engl.  Ansturms  bei  Arras.
14.  Zurücknahme  der  deutschen  Front  nördl.  von  der
carpe.  Durchbruchsversuch  der  Engländer  zwischen
  Scarpe  und  der  Bahn  Arras-Cambrai.
16.  Schlacht  an  der  Aisne  und  bei  Reims:  erster
Durchbruchsversuch  der  Franzosen  im  Abschnitt
Soupir-Bétheny.  Einbruch  in  die  deutsche  Stellung
  bei  Craonne.  lden  Mark.
jDie  6.  deutsche  Kriegsanleihe  ergibt  12.98  Milliar=17.
  Ausdehnung  der  franz.  Ofenstoe  an  der  Aisne
bis  in  die  Champagne;  schwere  Kämpfe  bei
Moronvillers  und  Aubéerive.

18.  Franz.  Massenangriff  am  Damenweg.

*  Rücktritt  des  span.  Ministeriums  Romanones.
Frhr.  v.  Bissing,  Generalgouverneur  von  Belgien,
stirbt  in  Brüssel.

19.  Die  Zurllckverlegung  der  deutschen  Front  in  die
Siegfriedstellung  ist  Peendet.  Aufgabe  des  Aisneufers
  im  Abschnitt  Condé-Soupir.

Französ.  Durchbruchsversuche  an  der  Front  Braye-Craonne
  und  am  Aisne-  Marne-Kanal.

*  Schwere  Niederlage  der  Engländer  bei  Ghaza
(Sinai-Front).

Aufhebung  des  Jesuitengesetzes  v.  4.  7.  1872  u.  des
Sprachenparagraphen  im  deutschen  Vereinsgesepß.

Bildung  des  span.  Kabinetts  Garcia  Prieto.

20.  Die  Türkei  bricht  die  diplomat.  Beziehungen  zu
den  Vereinigten  Staaten  ab.

Generaloberst  v.  Falkenhausen  wird  Generalgouverneur
  von  Belgien.

20./21.  Deutscher  Vorstoft  gegen  den  Kanal  und  die
Themsemündung;  Beicheßng  v.  Dover  u.  Calais.

21.  Zusammenbruch  der  franz.Offensive  an  der  Aisne.

22.  Rückzug  der  Türken  nördl.  von  Samara  (Mesopotamien).


23.  Schlacht  bei  Arras:  zweiter  Durchbruchsversuch
der  Engländer;  die  Deutschen  verlieren  Guémappes.
  lvon  den  Türken  vereitelt.

24.  Englische  Landungsversuche  bei  Akaba  werden

26./27.  Deutscher  Vorstoß  gegen  die  Themsemündung.

28./29.  Schlacht  bei  Arras:  dritter  engl.  Durchbruchsversuch
  im  Abschnitt  Lens—  Qukéant.  Schwere
Kämpfe  nördl.  von  der  Scarpe.  Der  Angriff  endet
erfolglos.

30.  Die  Deutschen  weisen  einen  französ.  Massenangriff
Hegen  den  Abschnitt  Prosnes  —  Aubérive  zurück.

-Dw-Bootbeute  im  April:  1091000  Ton.

Mai  1917.

2.  Guatemala  bricht  die  Beziehungen  zu  Deutschland
  ab.

3.  Schlacht  bei  Arras:  vierter  Durchbruchsversuch
der  Engländer  im  Abschnitt  Acheville-Quéêant.
Die  Engländer  besetzen  Fresnoy.

*  Erweiterung  der  Seesperre  um  Großbritannien
durch  Deutschland.

4.  Das  griech.  Kabinett  Lambros  wird  durch  das
Ministerium  Zaimis  ersetzt.

5.  Lebhafte  Kämpfe  bei  Lens  und  Cambrai.

*  Schlacht  an  der  Aisne:  zweiter  Durchbruchsversuch
  der  Franzosen.  Die  Deutschen  verlieren
Craonne  und  den  Winterberg.

*  Bolivien  bricht  die  Beziehungen  zu  Deutschland  ab.

8.(—10.)  Durchbruchsschlacht  zwischen  Prespa=  und
Dojransee  (Mazedonien).  Franz.-serb.  Angriff
bei  Gradenica,  am  Wardar,  Dojransee  und  im
Cernabogen.

9.  Liberia  bricht  die  Beziehungen  zu  Deutschland  ab.

10.  Deutsch-engl.  Seegesecht  am  Nordhinder  Feuerschiff.



11./12.  Schlacht  bei  Arras:  fünfter  engl.  Durchbruchsversuch
  in  der  Front  Varrelle-  Ballecourt.  Die
Engländer  besetzen  Roeux.

12.  Kerenski  wird  russ.  Kriegsminister.

12./13.  Schwere  Kämpfe  bei  Bullecourt.  .

14.  Beginn  der  10.  Isonzoschlacht:  ital.  Vorstoß  bei
Plava,  Görz  und  Costanjivica.  (stabes.

Admiral  Jellicoe  wird  Chef  des  brit.  Admiral-Geländegewinn
  der  Engländer  westlich  von  Dojran
(Mazedonien).