272, Millitlr-Aerzte im Allgemeinen.
Meiner Armee gen Besfimman, n wegen des Begrüssens der darin speciell benannten:
Beamten mit erh wendung kommen, dass die Deckoffciere, Unteroffciere,
Matrosen ud ifsjungen der Matrosen-, Werft- und Schiffsjungen-Dirision'
beim Begeguen dieser Beamten oder wenn sie sonst mit ihnen zusammenkommen, die
Kopfbedeckung abzunehmen, die Mannschaften des Scebataillons dagegen die Hand
an die Kopfbedeckung zu legen haben. i
xiE Die Persenal- und Quallflkatd berichte!
Diese Berichte, welche an die Stelle der früher üblichen Conduitenlisten,
welche, wenigstens als geheime, auch in der Civilverwaltung abgeschafft
wurden, getreten sind, haben den Zweck, den Chef des Militär-Medicinal-Wesens,
zur Vermeidung von Fehigriffen bei seinen Vorschlägen
zu Beförderungen oder bei anderweiten Berücksichtigungen, von dem gesammten
ärztlichen Personale und dessen Verhältnissen in möglichst genauer
Kenntniss zu erhalten, und sind, nachdem mehrfache Abänderungen an
denselben getroffen sind, nach folgendem Schema mit grösster Genauigkeit
und Sorgfalt anzufertigen:
Personal- und Qualifikationsbericht über den ..... Arzt N.N.
.. Bataillons (Regiments) pro 18...
1) Charge, 2) Vor- und Zuname (bei mehreren Vornamen sind sie sämmtlich
anzuführen), 3) Geburtsort und Provinz, 4) Tag und Jahr der Geburt,
5) Religion, 6) Familie: a. Frau, b. Kinder, 7) Dienstzeit: a. bei welchem
Truppentheile? b. seit wann und wie lange? 8) Vereidet, 9) Auf welcher
Universität oder Lehranstalt er in der Medicin und Chirurgie Unterricht
genossen, 10) In doctorem promovirt, wann und wo? 11) Bestandene landesgesetzliche
Prüfungen als praktischer Arzt, Wundarzt I. Klasse, Wundarzt
U. Klasse, Geburtshelfer, Physiker, gerichtlicher Wundarzt, 12) Datum
und Censur der erhaltenen Approbation, 13) Datum und Censur des erhaltenen
Fähigkeits-Zeugnisses (d. h. der Physikats-Approbation), 14) Datum
der Ernennung zum Assistenz-Arzte, 15) Besitzt Orden und andere Auszeichnungen,
welche?, 16) Felddienstfähigkeit und Gesundheitszustand
überhaupt, 17) Motivirtes Urtheil über die wissenschaftliche und über die
sonstige (hervorstechende oder wenigstens genügende) Qualifikation zu
höheren militärärztlichen Stellen, 18) Bestrafungen, 19) Oekonomische
Verhältnisse, 20) Ist im Laufe des Jahres entlassen oder versetzt worden,
21) Urtheil des betreffenden Herrn Generalarztes.
Die Berichte sind über jeden Arzt getrennt, und nicht truppentheilsweise
einzureichen, da die Akten des Medicinalstabes diese Einrichtung
erfordern, und werden für die regimentirten Aerzte (excl. der Artillerie)
Seitens der betreffenden Ober-Militärärzte, für die Aerzte der Artillerie,
sofern sie in Garnisonen stehen, in welchen Garnisonärzte oder andere,
mit den obermilitärärztlichen Functionen bei der Artillerie betraute Obermilitärärzte
sich befinden, Seitens dieser Ober-Militärärzte, für die Aerzte
der Artillerie aber, welche sich in Garnisonen, in welchen Öber-Militär-Aerzte
nicht vorhanden sind, oder in Kantonnirungs-Quartieren befinden,
Seitens der Corps-Generalärzte, welche auch die Personalberichte über
1) Cirkulare an die sämmil. Militärärate v. 1. December 1818, 30. Juli 1819 a 5,5. Fe
bruar 18290 ad 6, 8. Mürz 1823 a 241. Mai 1834 ad 5, 7. Mai 1896 a 18. April
1840 ad 3, %. März. 1843 nd 4, . ur 1844 ad 8, 3. A il 1845 ad 6, “ April 1346
ad 2. 24. Decemlier 1849; Cirkulare an d. Generalärzte v. D. März 1824, 7. Mai 10. 2 24, Jaune
1850. 3. März 1856, 15. December 1858, 233. Juli 1860. "N. Sep er 1800,
er 18605 Erlasse d. Cheis d. Mılit.-Medic.-Wesens v. 13. April Februar 186
nen 18614 Kriegsnin. Erl. v. 26. März 1845, 3. März 1955; ie Kab.-Ord. vom
%. Februar 1824, 31. Iuli 1818