– 14
Rechtschreib-Lehre.
. Grundgesetze der Orthographie.
. Zergliederung hörbarer Wörter in ihre
tönenden und lautenden Bestandtheile.
3. Abstammung und Abtheilung der Wörter.
4. Kenntniß aller Unterscheidungszeichen, und
der gewöhnlichsten Abkürzungen.
§. Gebrauch großer Anfangsbuchstaben.
. Unterscheidung gleichlautender und ungleich
geschriebener Wörter. «
Dritthlasse.
Sprechen.
1. Fortsetzung der Sprachübungen in Er-
zählungen und Beschreibungen.
. Fortgesetzte praktische Anleitung zur rich-
tigen Aussprache und zur Reinheit im
Ausdrucke.
Lesen.
1. Fortsetzung des Fertig= Lesens mie Ver-
stand und Auedruck in verschiedenen
Schrift= und Druck= Arten.
a. Uebung im Deklamiren und Verselesen
u. s. w.
Schönschreiben.
Fortsetzung der Uebungen im Schörschreiben
ohne Linien und Vorschriften.
Sprach-Lehre.
I. Fortgesetzter Sprach-Unterricht, besonders
über die unregelmäßigen Redewörter, über
die vorzüglichsten Eigenschaften einer guten
Schreibart u. s. w.
a. Anwendung der erlangten Sprach-Kennt-
nisse in hiezu geeigneten praktischen Auf-
sätzen, kleinen Beschreibungen, Erzäh-
lungen, Nachrichten, Bescheinungen, Quit-
tungen, Geschäfts= oder Freundschafts-
Brilefen u. s. w.
Rechtschreib-Lehre.
1. Anwendung der Rechtschreib-Gesetze in
zweckmäßigen Aufgaben.
a. Fortgesetzte Uebung im Unterscheiden
gleichlautender Wôrter, und im richtigen
Gebrauche der Unterscheidungszeichen.
VI. Jahl= und Maaßverhältnisse.
Erste Klasse.
Rechnen aus dem Kopfe.
I. Anschauliche Entwicklung der Begriffe:
Einheit und Mehrheic.
2. Zahlübungen von 2 bis ro, und dann
von lo bis loo vor= und rückwärts.
3. Leichte Beyspiele vom Vermehren und
Vermindern der Zahlen, als Grund eincs
anschaulichen Einmahl Eins.
Rechnen an der Tafel.
1. Kenntniß der Zeichen für Einheit und
Mehrheit.
a. Schreib= und beseübungen der Zahlzei-
chen von 1 bis 100.
3. Kleine Rechnungsaufgaben vom Zusam-
menzä4hlen und Abziehen mit benannten
Gegenständen, z. B. Gulden, Kreutzer,
Heller; Pfund, Loth, Ellen 2c. in Er-
zählungen aus der Kinderwelt eingekleidet.
Vorübung zum Messen mit Hand und Auge.
1. Kenntniß der Grundlinien.
a. Zeichnung der Grundlinien und Beur-
theilung derselben.
3. Leichte Umrißzeichnung verschiedener Na-
tur= und Kunstgegenstände zur Uebung der