Full text: Regierungs-Blatt für das Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin. Jahrgang 1914 (1)

344 Nr. 68. 1914. 
Im Interesse der Landesverteidigung wird daher angeordnet, daß in allen der 
Staatsbauverwaltung unterstellten Gebäuden und Anlagen, falls nicht schon der Bedarf 
an Feuerung für den kommenden Winter gekauft oder bestellt worden ist, soweit an- 
ängig, P w als Brennstoff zu benutzen ist und die erforderlichen Mengen 
ß- fort in Bestellung zu geben sind. 
Schwerin, den 10. September 1914. 
Großherzoglich Mecklenburgisches Finanzministerium. 
v. Blücher. 
II. Abteilung. 
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(1) Seine Königliche Hoheit der Großherzog haben geragt, die Kandidaten der Rechte 
Fritz Passow aus Rostock, Freiherr Lermann von Maltzahn aus Schelfwerder, 
rich Reeps aus Sternberg, Otto Cordua aus Wismar, Hans Christen aus 
Rostock, Hans Paschen aus Güstrow, Werner Maletzky aus Lübtheen, Jo- 
hannes Bornhäft aus Rostock und Heinz Joachim Passow aus Schwerin 
nach bestandener erster juristischer Prüfung zu Referendaren zu ernennen. 
Schwerin, den 31. August 1914. 
#)Seeine Königliche Hoheit der Großherzog haben geruht, die Kandidaten der Rechte 
Ulrich Dreyer und Hans Mulsow aus Schwerin nach bestandener erster juristi- 
scher Prüfung zu Referendaren zu ernennen. 
Schwerin, den 2. September 1914. 
[5) Inm Mecklenburgischen Kontingent haben nachstehende Personalveränderungen 
stattgefunden: 
Es sind befördert: 
der Oberleutnant und Flügeladjutant Freiherr von Rodde zum Rittmeister, 
der Oberstleutnant und Kommandeur des Mecklenburgischen Füger-Bataillonz 
Nr. 14 von Brandenstein zum Obersten, 
die Leutnants Graf von Baudissin im 1. Mecklenburgischen Dragoner-Regi- 
ment Nr. 17 und von Oertzen (Detwig) im 2. Mecklenburgischen Dragoner-Regi- 
ment Nr. 18 zu Oberleutnants. 
Der Oberstleutnant z. D. und Kommandeur des Landwehrbezirks Wismar Ridel 
hat den Charakter als Oberst erhalten. 
Der Hauptmann im Kriegsministerium Duesterberg ist unter Beförderung 
zum Mojor als aggregiert zum Mecklenburgischen Grenadier-Kegiment Nr. 88 versegt. 
Schwerin, den 9. September 1914. 
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