Volltext : Reichs-Gesetzblatt. 1898. (32)

tions  régissant  la  matière  dans  son
Service  intéricur.

Ahrichk  15.

1.  Dans  Tintervalle  qui  s’Gcoule
entre  les  rCunions  prévues  par  la,
Convention  principale,  toute  Administration
  des  postes  d’un  des
Pays  contractants  alle  droit  dadresser
aux  autres  Administrations  Participantes,
  par  Pintermédiaire  du  Bureau
  international,  des  propositions
concernant  le  service  des  abonnements
  aux  journaux.

Pour  étre  mise  en  doliberation,
chadue  Proposition  doit  étre  appuy’ée
Dar  au  moins  denx  Administrations,
Sans  compter  celle  dont  la  propo-Sition
  Cmane.  Lorsqdue  le  Burecau
international  ne  recoit  pas,  en  méme
temps  due  la  proposition,  le  nombre
nécessaire  de  declarations  d’appui,
la  proposition  reste  sans  aucune  suite.

2.  Tonte  Proposition  est  soumise.

anu  procêcdé  determiné  par  le  §9  2

de  T’articke  26  de  la  Convention

pPrincipale.
3.  Pour  devenir  exécutoires,  les

Dropositions  doivent  reunir,  savoir:
%  Funanimite  des  suffrages,  Fil
Fagit  de  Paddition  de  nouwelles
(dlispositions  ou  de  lamodification.
des  dispositions  du  présent  artiche
  et  des  articles  1,  2,  3,  4,
5,  6,  7,  8,  9,  10,  11.  12.  14,
16  et  17  du  présent  Arrangement;


i  les  deux  tiers  des  suffrages,  s'il
s'agit  de  la  modificaon  de
l'article  13;



-- 1181 --in

  ihrem  inneren  Dienste  geltenden  be—
züglichen  Bestimmungen  in  Anwendung
zu  bringen.

Artikel  15.

1.  Innerhalb  der  Zeit,  welche  zwischen
den  im  Hauptvertrage  vorgesehenen  Versammlungen
  liegt,  ist  jede  Postverwaltung
  eines  der  vertragschließenden  Länder
berechtigt,  den  anderen  betheiligten
Verwaltungen  durch  Vermittelung  des
Internationalen  Büreaus  Vorschläge  in
Betreff  des  Zeitungsbezugsdienstes  zu
unterbreiten.

Um  zur  Berathung  gestellt  zu  werden,
muß  jeder  Vorschlag  von  mindestens
zwei  Verwaltungen  unterstützt  sein,  diejenige
  nicht  eingerechnet,  von  welcher
der  Vorschlag  ausgeht.  Wenn  dem
Internationalen  Büreau  nicht  zu  gleicher
Zeit  mit  dem  Vorschlage  die  erforderliche
  Zahl  von  Unterstützungs-Erklärungen
  zugeht,  so  bleibt  der  Vorschlag
ohne  jede  Folge.

2.  Jeder  Vorschlag  unterliegt  dem
durch  §.  2  des  Artikels  26  des  Hauptvertrags
  vorgeschriebenen  Verfahren.

3.  Um  vollstreckbar  zu  werden,  müssen

die  Vorschläge  erhalten:

1.  Einstimmigkeit,  wenn  es  sich  um
die  Aufnahme  neuer  Bestimmungen
oder  um  die  Abänderung  der  Bestimmungen
  des  gegenwärtigen
Artikels  und  der  Artikel  1,  2,  3,
4,  5,  6,  7,  8,  9,  10,  11,  12,
14,  16  und  17  des  gegenwärtigen
Uebereinkommens  handelt;

2.  zwei  Drittel  der  Stimmen,  wenn

sich  um  die  Abänderung  des
Artikels  13  handelt;