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Reichs-Gesetzblatt
Jahrgang 1918
Nr. 16
Inhalt: Bekanntmachung, betreffend Änderung der Postordnung vom 28. Juli 1917. S. 63, — Be-
kanntmachung, betreffend Änderung der Postscheckordnung vom 22. Mai 1914. S. 64. — Be-
kanntmachung, betreffend Änderung der Ausführungsbestimmungen vom 24. Oktober 1917 zu der
Verordnung über Zigarettentabak. S. 65.
(Nr. 6235) Bekanntmachung, betreffend Änderung der Postordnung vom 28. Juli 1917.
Vom 24. Januar 1918.
Auf Grund des § 50 des Gesetzes über das Postwesen vom 28. Oktober 1871
(Reichs-Gesetzbl. S. 347) wird die Postordnung vom 28. Juli 1917 wie foldgt
geändert:
1. Im §18 „Postaufträge“ erhält der 1. Satz des 2. Absatzes unter III
folgende Fassung:
Die Post verkauft die Vordrucke zu 10 Pfennig für je 5 Stück,
Postauftragskarten zur Annahmeeinholung zu 5 Pfennig für je 5 Stück.
2. Im § 19 „Nachnahmesendungen“ erhält der 2. Satz des 2. Absatzes
unter I folgende Fassung:
Die Post verkauft die Vordrucke zu 10 Pfennig für je 5 Stück,
blaue Nachnahme-Zahlkarten zu 5 Pfennig für je 5 Stück.
3. Vorstehende Anderungen treten am 1. Februar 1918 in Kraft.
Berlin, den 24. Januar 1918.
Der Reichskanzler
In Vertretung
Rüdlin
Reichs-Gesetzbl. 1918. 17
Ausgegeben zu Berlin den 31. Januar 1918.