Full text : Königlich Württembergisches Staats- und Regierungs-Blatt vom Jahr 1819. (14)

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Die  Kanzlei-Direkeionen  und  Registraturen  sädmmtlicher  Königl.  Eivil,  und
Mill##Collegien  und  Departements  werden  nach  Maßgabe  erdaltenen  höberen  Befedle
  biemit  geziemend  auf  gefordert,  künftig  jedesmal  vor  dem  Anfang  eines  neuen
Semesters  (in  der  Mitte  Juni  und  Dezember)  namentliche  Verzeichnisse  aller  dersenigen
  Personen,  welche  vermöge  ihrer  Anstellung)  oder  des  Postens  den  sie  bekleiden,
ein  Frei,  Sremplar  des  Königl.  Staats=  und  Regierungs-Blattes  anzu'prechen  haden,
an  die  Redaktion  dieses  Blattes  zu  übergeben.  Ingleichem  werden  sie  wegen  der  erforderlichen
  Ordnung  ersucht,  in  den  Fällen,  in  welchen  ein  Mitglied  eines  Königl.
Kollegiums  oder  Departements  durch  Versetzung,  Dienstentlassung  oder  durch  Todesfoll
  von  seiner  Stelle  abkommt,  oder  ein  neues  Mitglied  mittelst  Anstellung  oder  Versetzung
  hinzukommen  sollte,  jedesmal  der  Redaktion  schriftliche  Nachricht  hiervon  zu
ertheilen.

Gleichfalls  halbjährlich,  und  zwar  zu  der  oben  erwähnten  Zeit,  haben  auch  die  respektiven
  Oberämter  und  Postämter  rc.  tc.,  nad  für  die  in  Stuttgart  wohnenden
Abenenten  das  Spedirions-Büreau  des  Staars,  und  Regierungs=  Blattes,  Lesten
der  für  ihre  Besorgung  nöthigen  Exemplarien  desselben  an  die  Redaktion  einzusenden,
und  die  außerdem  etwa  vorgehenden  Veränderungen  und  vorkommenden  Unstände  an
eben  diese  Behörde  anzuzeigen.  Welches  hiemit  zu  ihrer  und  der  #bonenten  Kennt--niß
  gibracht  wird.

Redaktion  des  Koͤnigl.  Staats-  und  Regierungs,  Blattes.

 

Stuttaart.  Da  einige  bei  dem  Chor  der  dieslgen  Koͤnigl.  Ho  ·  Kapelle  gegenwaͤrtig  vakante
  Stellen  mit  guten  Tenor  Saͤngern  besetzt  werden  sollen,  deren  ik#clichir  Gehalt  nach  Muas  aabe
der  Brauchbarkeit,  auf  3  bis  400  fl.  bettimmt  werden  könnte,  so  werden  solche  Individuen,  welche
eie  Stell:  der  Art  zu  erhalten  wünschen,  biermit  eingela#en,  sich  dei  der  untetzeichneten  Sielle,
unter  Beilegung  dißsallsiger  Zenanisse,  in  Bälde  schriftlich  zu  melden,  worauf  ihnen  der  w  gen  der
Ptüung  noch  zu  desliuminde  Taz,  nebst  dem  Weitern,  bekanat  gemacht  wirden  wird.  Den  30.
No.  1818.  Die  KF  uigl.  Intendanz  des  Hof=  uad  Nniogal-Theaters.

 

Geislingen.  Bis  Samstag  den  16.  Jan.  1819.  wird  in  der  Kimerala#n#tsstude  dadier  ein
bei  Wasserbanwisen  zu  gebrauchendes  Schlazwerk,  we  ches  wit  einer  Stellage  versehin,  und  wovon
der  mit  dblzernen  eeihen  versebene  Rammer  ungefähr  41  Cintner  Eisen  im  Gewicht  hilt,  mit
aller  Jugehörde  im  Aufsteeich  gegen  baare  Bezahlung  verkaufe,  wozu  die  Kaufslustigen  eingel##e#
werden.  Den  24.  Dez.  1816.  Koͤnigl.  Kameralamt.

Weingerten.  Des  vormalitze  Pfarrhaus  zu  Altdorf,  welches  zweistoͤkigt  und  gut  gebaut  ist,
wobei  sich  eine  besondere  Waschküche  mit  einem  Rohrbremen,  eine  O##uer  mit  Stallung  und  Wigenschopf
  und  ein  geraumiger  Hof  befindet,  ist  zum  Birkauf  guaͤdigst  ausgesetzt,  mit  dem  Anfägen,
daß  auch  dert  dabei  befiadliche  Baum--Gras.  und  Gemuͤß-Garten,  15  Irch.  gron  in  Kauf  gegeben  wird,
wenn  sich  Liebhaber  hiezu  zeigen  sollten;  es  wuede  aber  auch  rin  Wermietunzs-Bersuch  befoblen.t  3½
diesem  Verkaufs  und  Verpachtungsversuch  ist  Denstag  den  19  Januar  1819.  Vocinittag  10  Uor  bestimmt,
  wozu  sich  die  kiebhaber  im  Kameralamts  Zimmer  eiasinden  wollen.  Den  30.  Diz.  1818.

Koͤnigl.  Kametalamt