Full text: Impf-Friedhof.

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nach entstand eine Impfschädigung. wie sie nachstehendes Bild ver— 
anschaulicht. Eine Schneiderei folgte der anderen. Füße und Beine 
sehen ähnlich aus wie die Hände, Arme und das Gesicht. B. kann 
infolge dieser Verstümmelung nur mäßig für seinen Lebensunterhalt 
sorgen. Der Staat lehnt bekanntlich jede Verantwortung für diese 
seine Taten ab. 
(17 ) Von den übrigen 47 Mitgeimpften ist keiner mehr am 
Leben. Alle sind infolge der Impfung gestorben. Ein junges Mädchen, 
ebenso zusammengeschnitten wie 
B., starb vor kurzer Zeit als 
zweitletzte Ueberlebende dieses 
Impfjahrganges. 
334. Kalen in Württem- 
berg. Paul Hauser, Bahnhof- 
Straße 1I, schrieb am 7.7.1911: 
.Sämtliche Eltern melden, 
daß der hiesige Impfarzt Ipr. 
med. Cloß ganz auffallend tiefe 
und lange Schnitte gemacht 
habe. Wie mir heute wieder 
eine Frau sagte, ist des öfteren 
das Blut in Strömen aus der 
Impfwunde geflossen. Einige 
sagten, daß offenbar der Arzt 
nicht gut sahe und sehr zitterig 
gewesen sei. Der Arzt ist über 
Bu Fau St. 60 Jahre alt. 
Der ein Jahr alte Sohn des J. B. in Aalen war bis zur 
Impfung vollkommen gesund; geimpft wurde er am 3. 6. 1911. Von 
da ab war er nicht mehr so munter wie früher, und ist am 4. 7. 1911 
gestorben; nach Ansicht des Arztes am Schlag! Nach Eintritt des 
1 Todes sind zuerst die Impfstellen schwarzblau unterlaufen. Das 
Blauwerden hat sich dann nach etwa 30 Stunden an der Leiche über 
die rechte Seite, Impfseite, fortgesetzt. Nach meiner Meinung sind 
Anzeichen von Impf-Blutvergiftung vorhanden. Bis 10 Minuten 
vor Eintritt des Todes war das Kind noch verhältnismäßig munter."“ 
  
335. Kalen. Der 2;jährige Sohn des R. war bis zur Impfung 
kraftig und gesund; nur hatte er am rechten Arm einen kleinen