Full text: Impf-Friedhof.

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würde. Es ist mit vieler Mühe wieder besser geworden. Als ich 
aber glaubte, es sei alles überstanden, da wurde es augenkrank. 
Dreimal hatten wir es bei Dr. K. in Stuttgart, der uns sagte, es 
hinge mit dem Blut zusammen. Dort zahlten wird jeden Tag für 
das Kind 1 Mark. Das ist zwar nicht zu viel; wenn man aber 
mit garnichts anfängt und alles auf Abzahlung anschaffen muß, da 
heißt es aufpassen, und dann noch mit so viel Kindern! Die Augen des 
Kindes sind jetzt wieder 
ziemlich in Ordnung. Es 
ist jetzt 4 Jahre alt und 
war im vorigen Jahr das 
letzte Mal in Stuttgart. 
402. Elberfeld. 
Das Kind des Stempel- 
fabrikanten W. Schürhoff 
in Welbert bei Elberfeld 
starb am Tage nach 
# der Impfung. Der 
Vater ist kerngesund. 
403. Elbersfeld. 
Dem. Unerhört“, S. 114, 
entnommen: 
X. Karte 76, Reichs- 
tagskarte 14 (18): „Mans 
Bolte, Elberseld, ge- 
boren 16. J. 7007, ge- 
impft am 14. 7. 1909, 
14 Tage darauf allge- 
meine Erkrankung und 
Ausschlag. Seit 8. 72. 7000 dusdag dbers ganze Cesscht ver- 
breitet, sodaß der Knabe nicht menr senen kann.“ 
Es handelt sich um skrosulõses Ekrꝛem und skrofulõse Augen- 
bindehautentzündung, die ersanrungsgemäß — Stempel — mit 
der Imofung nichis zu fun hRaben. 
  
Zu Fas 40##. 
Hier wird „erfahrungsgemäß“ ein gesundes Kind nach der 
Impfung schwer krank; außerdem sprechen sich „erfahrungsgemäß“ 
eine große Anzahl impffreundlicher Aerzte dafür aus, das sich 
Skrofulose und ihre Nebenerscheinungen „erfahrungsgemäß"“ nach der