Metadaten : Regierungsblatt für das Königreich Württemberg vom Jahr 1865. (42)

CIII

die  eigene  Schifffahrt  bestehenden  Satze  erboben
  werden  dürfen.
Artikel  11.

Die  Schiffe  des  einen  der  Hohen  vertragenden
  Theile,  welche  in  einen  der  Häfen
des  anderen  Theils  im  Nothfalle  einlaufen,
sollen  daselbst  weder  für  das  Schiff  noch
für  dessen  Ladung  andere  Abgaben  be  ahlen,
als  diejenigen,  welchen  die  Nationalschiffe
in  gleichem  Falle  unterworfen  sind,  und  daselbst
  die  nämlichen  Begünstigungen  und  Befreiungen
  genießen,  vorausgesetzt,  daß  die
Notbwendigkeit  des  Einlaufens  gesetzlich
festgestellt  ist,  daß  ferner  viese  Schiffe  keinen
Handelsverkehr  treiben  und  daß  sie  sich  in
dem  Hafen  nicht  länger  aufhalten,  als  die
Umstände,  welche  das  Einlaufen  nothwenoig
gemacht  haben,  erheischen.  Die  zum  Zwecke
der  Ausbesserung  der  Schiffe  erforderlichen
Löschungen  und  Wievereinladungen  sollen
nicht  als  Handelsverkehr  angesehen  werden.

Artikel  12.

Die  Hohen  vertragenden  Theile  bewilligen
sich  gegenseitig  das  Recht,  in  den  Häfen  und
Handelsplätzen  des  anderen  Theils  General-Konsuln,
  Konsuln,  Vice-Konsuln  und
Konsular-Agenten  zu  ernennen,  mit  dem
Vorbehalte  jevoch,  dergleichen  an  solchen
Orten  nicht  zuzulassen,  welche  sie  allgemein
davon  ausnehmen  wollen.  Diese  General-Konsuln,
  Konsuln,  Vice-Konsuln  und  Agenten,
  sowie  deren  Kanzler  sollen,  unter  dem
Beding  der  Reeiprocität,  dieselben  Vorrechte,
Befugnisse  und  Befreiungen  genießen,  deren
sich  vdiejenigen  der  meist  begünstigten  Nationen
  erfreuen  oder  erfreuen  werden;  im  Falle

Etre  pereus  qu’an  taux  fiké  pour  la  narigation
  nationale.
Article  11.

Les  navires  de  Tune  des  Hantes  Darties
contractantes  entrant  en  reläche  forese
dans  l’un  des  ports  de  l’autre,  n'y
paveront,  soit  pour  le  navire  scit  pour
son  chargement,  due  les  droits  auxquels
les  nationaux  sont  assujettis  dans  le
méme  Cas,  et  ?  jouiront  des  mémes
faveurs  et  immunités,  pourru  due  la
nécessité  de  la  relache  soit  léegalement
constatée,  due  ces  navires  ne  fassent
aucune  opération  de  commerce  et  qu’ils
ne  sejournent  pas  dans  le  port  plus
longtemps  due  ne  lexige  le  motif  qui
a  necessité  la  reläche.  Les  déchar
gements  et  rechargements  motivés  parle
  besoin  de  réparer  les  bätiments  ne
Seront  point  considérés  comme  opération
de  commerce.

Article  12.

Les  Hautes  Parties  contractantes  S'accordent
  réciproquement  le  droit  de  nommer
  dans  le  ports  et  places  de  commerce
de  l’autre  des  consuls  gensraux,  consuls,
Vice-onsuls  et  agents-Tonsulaires,  se
röservant  toutelois  de  n'en  pas  admettre
dans  tels  lieux  dqu’relles  jugeront  con-Venable
  d’en  excepter  généralement.  Ces
consuls-géndraux,  Cconsuls,  vice-Consuls
et  agents  ainsi  due  leurs  chanceliers

jouiront,  à  charge  de  réciprocitée,  des

memes  privilöges,  pouvoirs  et  exemptions,
dont  jouissent  on  jouiront  cenx  des  nations.
les  plus  favorisées;  mais  dans  le  cas  on