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Amtliche Kriegsdepechen Band 4 (4)

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Bibliographic data

fullscreen: Amtliche Kriegsdepechen Band 4 (4)

Multivolume work

Persistent identifier:
amtliche_kriegsdepechen
Title:
Amtliche Kriegsdepechen
Document type:
Multivolume work
Collection:
deutschesreich
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
amtliche_kriegsdepechen_band_4
Title:
Amtliche Kriegsdepechen Band 4
Volume count:
4
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Nationaler Verlag
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1916
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Juni 1916.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Ein italienischer Truppentransportdampfer versenkt.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Amtliche Kriegsdepeschen Ban d3.
  • Amtliche Kriegsdepeschen Band 6 (6)
  • Title page
  • Inhalts-Verzeichnis.
  • Februar 1917.
  • März 1917.
  • Die neue Abwehrtaktik an der Ancre.
  • Lebhafter Artilleriekampf an der italienischen Front.
  • Vier Truppentransporte und dreizehn andere Schiffe im Mittelmeer versenkt.
  • Ablauf der Schonfrist in allen Sperrgebieten.
  • Angriff deutscher Flugzeuge auf Ramsgate.
  • Starker englischer Angriff bei Souchez gescheitert.
  • Erfolgreicher Vorstoß an der Narajowka.
  • Die vergeblichen russischen Stürme im Mestecanesci-Gebiet.
  • Wechsel in der Leitung des k. u. k. Generalstabes.
  • 22 Schiffe mit 66500 Tonnen Frachtraum versenkt. - Kampf mit einer U-Boot-Falle.
  • Ein englisches Kanonenboot auf dem Tigris versenkt.
  • Ein eventueller deutscher Bündnisvorschlag an Mexiko.
  • Bewaffnung der amerikanischen Handelsschiffe.
  • Oertliches Gefecht an der Artois-Front.
  • Heftige Artilleriekämpfe an der Ancre.
  • Gelungener Ueberfall an der Astach-Schlucht.
  • Neuerdings 91000 Tonnen versenkt.
  • Eine besondere Verwaltung für Flamland.
  • Keine größeren Kampfhandlungen.
  • Erfolgreiche Unternehmungen an Somme und Maas.
  • Italienische Vorstellungen bei Ober-Vertoiba zerstört.
  • Ein britischer Zerstörer gesunken.
  • Der amerikanische Senat ohne Entscheidung über die Schiffsbewaffnung vertragt.
  • Rege Gefechtstätigkeit an Somme und Maas.
  • Die französische Stellung am Caurieres-Wald erstürmt.
  • Erfolgreicher Patrouillenvorstoß bei Tolmein.
  • Die Antwort Oesterreich-Ungarns an Wilson.
  • Wilson über die Möglichkeit des Krieges mit Deutschland.
  • Schneefall und strenge Kälte.
  • Englische Angriffe bei Bouchavesnes abgewiesen.
  • Russische Vorstöße in der Bukowina gescheitert.
  • Englische Angriffe südöstlich Bagdad abgeschlagen.
  • Die Haltung Chinas gegenüber Deutschland. - Konflikt zwischen Präsident und Kabinett.
  • Vorfeldgefechte im Ancre-Gebiet.
  • Abgewiesene französische Angriffe bei Verdun.
  • Vergebliche italienische Angriffsversuche.
  • 40000 Tonnen im Mittelmeer versenkt.
  • Ein französischer Torpedobootzerstörer versenkt.
  • Keine größeren Kampfhandlungen.
  • Heftiges Artilleriefeuer in der Champagne.
  • Eroberte Höhe in den Waldkarpathen.
  • Tod des Grafen Zeppelin.
  • 32000 Tonnen im Mittelmeer versenkt.
  • 1000 Mann bei Versenkung des Transportdampfers ,,Minas" untergegangen.
  • Flugzeugangriff auf Sulina.
  • Schneefälle im Westen und Osten.
  • Der Höhenkamm des Magyaros erstürmt.
  • Rege Gefechtstätigkeit an der Westfront.
  • Russische Abteilungen in der Champagne abgewiesen.
  • Geschützkämpfe und Fliegertätigkeit an der italienischen Front.
  • Wieder 42177 Tonnen versenkt.
  • Heftige Kämpfe am Tigris.
  • Englischer Vorstoß in Mazedonien abgewiesen.
  • Auflebende Gefechtstätigkeit in der Champagne.
  • Die Franzosen an Höhe 185 blutig abgewiesen.
  • Lebhafter Geschützkampf im Küstenland.
  • Französische Meldung über bevorstehende Ereignisse an der Westfront.
  • Bagdad von den Engländern besetzt.
  • Lebhafte Feuertätigkeit im Westen.
  • Französischer Angriff bei Ripont abgewiesen.
  • Eine Italienische Abteilung in Albanien zersprengt.
  • Neue U-Boot-Beute im Mittelmeer: 35000 Tonnen.
  • ,,Mit großem Vertrauen."
  • Zunehmende Gefechtstätigkeit an allen Fronten.
  • Vergeblicher französischer Angriff auf Höhe 185. - Erfolg der Stoßtrupps bei Tarnopol.
  • Fliegerangriff auf russische Zerstörer vor Constanza.
  • Die Räumung von Bagdad.
  • Erfolg der Stoßtruppen an der Narajowka.
  • Englische Angriffe im Ancre-Gebiet abgewiesen. - Der Sturmerfolg an der Narajowka.
  • Ein feindlicher Kreuzer und 48150 Tonnen Handelsfahrzeuge versenkt.
  • Das innenpolitische Programm des Reichskanzlers. - Die Folge des Erlebens in dem großen Kriege.
  • Niederlage der Franzosen im Monastir-Gebiet.
  • Revolution in Rußland.- Provisorische Regierung der Duma.
  • Der Aufruf des Petersburger Vollzugsausschusses.
  • Lebhafter Feuerkampf in Ostgalizien.
  • Erfolge der Stoßtrupps an der Ostfront.
  • Abdankung des Zaren Nikolaus II. - Großfürst Michael Alexandrowitsch Regent?
  • Der Bruch Chinas mit Deutschland. (Dem deutschen Gesandten in Peking die Pässe zugestellt.)
  • Nichts Besonderes in Ost und West.
  • Eine französische Niederlage in Mazedonien.
  • Italienischer Angriff bei Kostanjevica abgeschlagen.
  • Der Erfolg des uneingeschränkten Tauchbootkrieges. (U-Boot-Beute im Februar 781500 Tonnen.)
  • Neuerdings 18 feindliche Fahrzeuge von U-Booten versenkt.
  • Das revolutionäre Kabinett in Rußland.
  • Das Abdankungsmanifest des Zaren Nikolaus. - Großfürst Michael Alexandrowitsch nicht Regent, sondern Nachfolger.
  • Thronverzeicht des Großfürsten Michael.
  • Wenig Gefechtstätigkeit in Ost und West.
  • Neue Kämpfe bei Monastir.
  • Italienische Stellung auf der Costabella zurückerobert.
  • Luftangriffe auf Margate.
  • Die Februar-Ausbeute des uneingeschränkten U-Boot-Krieges.
  • Die ,,bedingungsweise Thronannahme" des Großfürsten Michael
  • Neue französische Angriffe in Mazedonien abgewiesen.
  • Die neue Front zwischen Arras und Oise.
  • Italienischer Gegenangriff auf der Costabella gescheitert.
  • Luftangriff auf London und Südost-England.
  • Erneuter erfolgreicher Vorstoß in die Straße Dover - Calais und die Themse-Mündung.
  • Rücktritt des Kabinetts Briand in Frankreich.
  • Besetzung deutscher Konzessionen in China.
  • Schwere Kämpfe um Höhe 1248.
  • Die neue Lage zwischen Arras und Aisne.
  • Sturmerfolg an der Höhe 304.
  • Die Höhe Schneid im Ortler-Gebiet erobert.
  • Wieder 116000 Tonnen versenkt.
  • Der Kampf um die Höhen bei Monastir.
  • Gefecht im Somme- und Oise-Gebiet.
  • Vergebliche französische Angriffe in Mazedonien.
  • Ein französisches Großkampfschiff versenkt.
  • Großfürst Nikolai des Oberbefehls enthoben.
  • Das neue Kabinett Ribot.
  • Die deutsche Frontveränderung im Westen.
  • Die gescheiterten französischen Sturmangriffe in Mazedonien.
  • Kanonenboot ,,Tsingtau" gesprengt.
  • Gefechte beiderseits der Oise.
  • Sturmerfolg bei Monastir.
  • Keine Ereignisse an den k. u. k. Fronten.
  • Die Gesamtverluste der feindlichen Kriegsflotten.
  • Ueberführung des Zarenpaares als Gefangene nach Zarskoje-Selo.
  • Die französische Niederlage bei Monastir.
  • Erfolgreicher Vorstoß an der Beresina.
  • Der Erfolg der Stoßtrupps bei Saberesina. - Prinz Friedrich Karl von Preußen vermißt.
  • Glückliche Heimkehr der ,,Möwe" von der zweiten Kreuzfahrt. (21 Dampfer aufgebracht; 1062 Gefangene.)
  • Der Untergang der ,,Danton".
  • Der gestörte Offensivplan der Entente.
  • Einheitliche französische Gegenangriffe bei Monastir.
  • Die Gefangensetzung des Zarenpaares.
  • Kleine Gefechte zwischen Somme und Aisne.
  • Starke französische Angriffe bei Margival abgeschlagen.
  • Starke Verluste an der Bieriezina.
  • Der Kaiser an den Zaren der Bulgaren.
  • Der Kaiser über die Frontveränderung im Westen.
  • Der Untergang der ,,Danton".
  • Vorpostengefechte im Somme- und Oise-Gebiet.
  • Russische Stellungen südlich des Trotusul-Tales erstürmt.
  • Prinz Friedrich Karl von Preußen in englischer Gefangenschaft.
  • Der Abbruch der diplomatischen Beziehungen Chinas zu Deutschland.
  • Deutsche Erklärung eines Sperrgebiets im Nördlichen Eismeer.
  • Keine wesentlichen Ereignisse.
  • Französische Bataillone bei Soissons zurückgeschlagen.
  • Italienischer Angriff auf den Monte Scorluzzo gescheitert.
  • 80000 Tonnen in wenigen Tagen versenkt. - U-Boot-Beute der letzten Tage.
  • Der chinesische Gesandte fordert seine Pässe.
  • Lebhafte Gefechtstätigkeit zwischen Somme und Crozat-Kanal.
  • Die Kämpfe am Crozat-Kanal.
  • Russischer Angriff beim Czobanyos-Tale gescheitert.
  • Prinz Friedrich Karl schwer verwundet in englischer Gefangenschaft.
  • Vizefeldwebel Manschott im Luftkampf gefallen.
  • Erneute Kampftätigkeit bei Monastir.
  • Sturmerfolg bei Baranowitschi.
  • Erfolgreicher Vorstoß im Görzischen.
  • Beschießung von Dünkirchen durch deutsche Torpedoboote.
  • Die wachsenden Schwierigkeiten des feindlichen Nachrückens.
  • Zwei britische Zerstörer gesunken.
  • Keine besonderen Ereignisse.
  • Sturmerfolg an der rumänischen Front.
  • 31000 Tonnen im Mittelmeer versenkt.
  • Erweiterung der englischen Seesperre.
  • Ein englischer Truppentransportdampfer auf eine Mine gelaufen.
  • Türkischer Sieg an der Sinai-Front.
  • Günstige Gefechte bei Bapaume.
  • Französische Gegenstöße abgewiesen.
  • Sturmerfolg auf der Karst-Hochfläche.
  • Nationalität und Ladung der im Februar versenkten Schiffe.
  • Gesunkene britische Zerstörer.
  • Der Reichskanzler über die Kriegslage.
  • Die englische Niederlage bei Gaza.
  • Keine besonderen Ereignisse.
  • Kanadische Regimenter verlustreich zurückgeschlagen.
  • Lebhafte Artillerietätigkeit im Karst-Gebiet.
  • Rückzug der Engländer an der Sinai-Front.
  • Flottenvorstoß gegen die englische Südostküste.
  • Weitere U-Boot-Erfolge im März. (90000 Tonnen versenkt.)
  • Im Atlantischen Ozean versenkt.
  • Lebhafte Gefechtstätigkeit in der Champagne.
  • Englische und französische Angriffe abgewiesen.
  • Lebhafte Kampftätigkeit im Küstenland.
  • Amerika vor der Entscheidung.
  • Erfolge eines deutschen Hilfskreuzers im südlichen Atlantischen Ozean.
  • Des Kaisers Dank an den Reichstag.
  • Günstig verlaufene Gefechte bei Arras und Soissons.
  • April 1917.
  • Mai 1917.
  • Juni 1917.
  • Juli 1917.

Full text

Aus Kamerun berichtet der „Eoangelische 
Herdenbote“: „Eine Konferenz unserer Schulbrüder 
in Kamerun hat die Frage nach der Nothwendigkeit 
Teutschen Unterrichtes in Kamerum behandelt und 
diese Nothwendigkeit damit begründet, daß die 
Kcantniß des Deutschen zur allgemeinen Bildung 
cehöre, daß man die Pflicht habe, den Schülern 
de Erlangung einer Lebensstellung zu erleichtern, 
daß die Konkurrenz anderer Schulen dazu nöthige, 
und daß es gelte, den Schülern mit der Zeit die 
Deutsche Litteratur zugänglich zu machen. Auch das 
Romitee ist der Ueberzeugung, daß für Schüler, die 
eine höhere Bildung erlangen sollen, die Kenntniß 
der Deutschen Sprache unumgänglich nothwendig sei. 
Es muß deshalb dem Unterricht im Deutschen die 
gebührende Aufmerksamkeit geschenkt werden; da- 
acgen ist cs nicht rathsam, das Deutsche zur eigent- 
snrcen Unterrichtssprache zu erheben, weil der so 
errheilte Unterricht von den Schülern kaum gehörig 
verstonden und innerlich angeeignet werden könnte."“ 
Die Ordination zweier Evhe-Pastoren in Ho 
Togo) beschreibt das „Monatsblatt der Nord- 
deutschen Missionsgesellschaft“: „Unter unseren ein- 
geborenen Gehülfen war bisher nur ein ordinirter 
Pastor, Rudolf Mallet (jetzt in Ho), der seit 1872 
in unseren Diensten steht. So nothwendig es ist, 
daß die Mission möglichst bald mit eingeborenen 
Gehülfen zu arbeiten beginnt, selbst wenn dieselben 
cuch noch schwach sind, so wichtig ist es jedenfalls 
mit der Ordination, d. h. mit der Uebertragung des 
vollen geistlichen Amtes, vorsichtig zu Werke zu 
gehen, damit nicht die Würde des Amtes und die 
Sache des Evangeliums Schaden leide Unsere 
Biuder hatten die Freudigkeit, im Januar auf der 
Generalkonferenz die Ordmation zweier Gehülsen, 
Adolf Lawoc und Samuel Newell, zu beantragen. 
Am 23. Juni hat die Ordination in Ho statt- 
gesunden. Auch als ordinirte Prediger werden die- 
selben weiter unter der Leitung der Missionare 
stehen und mehr und mehr in die Aufgaben ihres 
Amtes hineinwachsen. 
Durch ordinirte Gehülfen wird viel gewonnen. 
Können sie selbstverständlich nicht gleich selbständige 
Pastoren sein, die Ordination tüchtiger Gehülfen 
bilst den Weg bahnen zum Ziele der Missions- 
arbeit, der Gründung einer felbständigen nationalen 
Kirche mit eingeborenen Pastoren. So wenig die 
Ordination den Anschein einer Belohnung für treue 
Dienste bekommen darf, so liegt in der Erreichung 
dieses Zieles kein geringer Ansporn für die Ge- 
bülfen, der um so weniger bedenklich ist, als mit 
der Ordination keine Erhöhung des Gehaltes statt- 
sindet, dieses sich vielmehr nur nach dem Dienstalter 
richtet. Den Missionaren erwachsen aus den ordi- 
nirten Pastoren sehr nöthige Gehülfen für die 
Gemeindearbeit. Gerade im Evhe-Lande, wo die 
CEuropäer so viel unter den Einflüssen des Klimas 
zu leiden haben, ist die Herbeiführung einer wirk- 
749 
  
samen und allseitigen Unterstützung der Missionare 
durch Eingeborene besonders wünschenswerth. Für 
die Zeiten vorübergehender schwacher Besetzung des 
Missionsfeldes mit Europäischen Arbeitskräften können 
eingeborene ordinirte Gehülfen geradezu unentbehrlich 
und für den ganzen Bestand der Arbeit von der 
größten Wichtigkeit werden. Für solche schweren 
Aufgaben gilt es aber die Kräfte bei Zeiten zu 
rüsten.“ 
Ueber den Einfluß des deutsch-südwestafrikanischen 
Eisenbahnbaues auf die Entwickelung von Otjim- 
bingue und Karibib lesen wir in den „Berichten 
der Rheinischen Missionsgesellschaft“: 
„Infolge des Bahnbaues haben Otjimbingue und 
Karibib ihre Rollen vollkommen getauscht. Missionar 
Olvpp schreibt darüber u. A.: ? Otjimbingue ist ein 
stilles Landstädtchen geworden, während die bisher 
wenig bekannte und genannte Filiale Karibib in 
wenigen Monaten zu emem frisch aufblühenden 
Handels= und Verkehrsplatze geworden ist, der jetzt 
bereits eine Entwickelung aufweist, wie ihn Otjim- 
bingne selbst in seinen besten Jahren nicht zu ver- 
zeichnen hatte. Es scheint, als ob die Mutterstation 
und ihre Tochter gegenseitig die Rollen gewechselt 
hätten, und das Alles infolge der Eisenbahn, die 
seit Mitte des vergangenen Jahres durch Karibib 
führt. Wenn man heute durch Karibib kommt, die 
lange Reihe Kaufläden und Wohnhäuser, den großen 
massiven Bahnhof, den mächtigen Reparaturschuppen 
sieht, in denen ständig 60 weiße Arbeiter angestellt 
sein werden; wenn man ferner alle die Anlagen 
sieht, die mit einer Eisenbahnstation größeren Stils 
verbunden sein müssen, und dann das geschäftige 
Leben und Treiben beobachtet, das sich Tag für 
Tag auf dem Platze abspielt, dann zweifelt man 
nicht mehr, daß Karibib ein neuer Haupt= und 
Centralpunkt im Lande geworden ist, dessen Be- 
deutung auch später nicht wieder zurückgehen wird. 
Es erscheint ebenso zweisellos, daß die eingeborene 
Bevölkerung Karibibs stets eine solche Höhe auf- 
weisen wird, daß es ein Unrecht wäre, namentlich 
den zahlreich von Otjimbingue nach Karibib über- 
gesiedelten eingeborenen Christen gegenüber, wenn 
wir nicht jetzt auch das Unsere thäten, den Leuten 
dort einen Halt zu geben, sei es durch Stationirung 
eines von der Gesellschaft zu erbittenden Bruders 
oder wenigstens vorläufig durch Anstellung eines 
charakterfesten Evangelisten, der vor Allem der Nama- 
sprache mächtig sein und auch im Stande sein müßte, 
Schule abzuhalten.¾ — Dennoch ist es nicht so, als 
wenn durch diese Verschiebung der äußeren Verhält- 
nisse eine Arbeit in Otjimbingue selbst überflüssig 
geworden wäre. Im Gegentheile, der Platz scheint, 
nachdem er aufgehört hat, als Handelsplatz für 
Weiße eine Rolle zu spielen, wieder mehr Bedentung 
für die Eingeborenen erhalten zu sollen. Es werden 
zweifellos wieder mehr Leute aus dem Felde auf 
den Platz ziehen, namentlich Herero, und diese Leute
	        

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