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Blätter für Rechtsanwendung. XXXII. Band. (32)

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Bibliographic data

fullscreen: Blätter für Rechtsanwendung. XXXII. Band. (32)

Multivolume work

Persistent identifier:
blaetter_rechtsanwendung
Title:
Blätter für Rechtsanwendung.
Author:
Seuffert, Johann Adam
Glück, Christian Carl
Editor:
Hettich, Karl
Document type:
Multivolume work
Collection:
bayern
Copyright:
Ewiger Bund

Volume

Persistent identifier:
blaetter_rechtsanwendung_32_1867
Title:
Blätter für Rechtsanwendung. XXXII. Band.
Editor:
Seuffert, Johann Adam
Volume count:
32
Place of publication:
Erlangen
Publisher:
J. J. Palm und Ernst Enke.
Document type:
Volume
Collection:
bayern
Publication year:
1867
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Samstag den 5. Januar 1867. 32. Jahrgang. Nr 1.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Ueber das Pfandrecht an Forderungen nach gemeinem Rechte und nach bayerischem Landrechte.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Blätter für Rechtsanwendung.
  • Blätter für Rechtsanwendung. XXXII. Band. (32)
  • Title page
  • Alphabetisches Register zum zweiunddreißigsten Bande der Blätter für Rechtsanwendung. Neue Folge XII. Band.
  • Systematisches Register.
  • Samstag den 5. Januar 1867. 32. Jahrgang. Nr 1.
  • Ueber das Pfandrecht an Forderungen nach gemeinem Rechte und nach bayerischem Landrechte.
  • Entscheidungen des obersten Gerichtshofes für Bayern rechts des Rheines. Verbürgung einer Frauenperson mittels Wechselausstellung.
  • Samstag den 19. Januar 1867. 32. Jahrgang. Nr 2.
  • Samstag den 2. Februar 1867. 32. Jahrgang. Nr 3.
  • Samstag den 16. Februar 1867. 32. Jahrgang. Nr 4.
  • Samstag den 2. März 1867. 32. Jahrgang. Nr 5.
  • Samstag den 16. März 1867. 32. Jahrgang. Nr 6.
  • Samstag den 30. März 1867. 32. Jahrgang. Nr 7.
  • Samstag den 13. April 1867. 32. Jahrgang. Nr 8.
  • Samstag den 27. April 1867. 32. Jahrgang. Nr 9.
  • Samstag den 11. Mai 1867. 32. Jahrgang. Nr 10.
  • Samstag den 25. Mai 1867. 32. Jahrgang. Nr 11.
  • Samstag den 8. Juni 1867. 32. Jahrgang. Nr 12.
  • Samstag den 22. Juni 1867. 32. Jahrgang. Nr 13.
  • Samstag den 6. Juli 1867. 32. Jahrgang. Nr 14.
  • Samstag den 20. Juli 1867. 32. Jahrgang. Nr 15.
  • Samstag den 3. August 1867. 32. Jahrgang. Nr 16.
  • Samstag den 17. August 1867. 32. Jahrgang. Nr 17.
  • Samstag den 31. August 1867. 32. Jahrgang. Nr 18.
  • Samstag den 14. Sept. 1867. 32. Jahrgang. Nr 19.
  • Samstag den 28. Sept. 1867. 32. Jahrgang. Nr 20.
  • Samstag den 12. Okt. 1867. 32. Jahrgang. Nr 21.
  • Samstag den 26. Okt. 1867. 32. Jahrgang. Nr 22.
  • Samstag den 9. Nov.1867. 32. Jahrgang. Nr 23.
  • Samstag den 23. Nov. 1867. 32. Jahrgang. Nr 24.
  • Samstag den 7. Dez. 1867. 32. Jahrgang. Nr 25.
  • Samstag den 21. Dez. 1867. 32. Jahrgang. Nr 26.
  • Beilage zu Nr.26 des Bandes XXXII der Blättern für Rechtsanwendung.

Full text

2 Pfandrecht an Forderungen. 
dern eine bedingte Veräußerung an einen Gläubi- 
ger des Forderungsberechtigten, und somit kommen 
nur die Grundsätze von Cessionen und Bedingungen 
zur Anwendung. 
Mit dem eigentlichen dinglichen Pfandrechte 
hat jenes uneigentliche Pfandrecht nur den Zweck 
der Sicherung einer Forderung und die Wirkungen 
bei der Befriedigung des Mondgiänbigers durch 
den Pfandschuldner gemein, indem in letzterem Falle 
das Recht aus der Cession hinwegfällt. 
Diiese Auffassung der iunsüschen Natur jenes 
Pfandrechtes in der angegebenen Welse ist nun aber 
für sämmtliche Gebietstheile Bayerns diesseits des 
Rheins von wichtiger Bedeutung. 
Denn müßte dasselbe als dingliches Pfand- 
recht betrachtet und in allen Bezlehungen als sol- 
ches beurtheilt werden, so wäre dasselbe als Hypo- 
thek anzusehen, als solche hätte aber dieses Pfand- 
recht in Gemäßheit des §. 1 und 3 des Hypothe- 
kengesetzes seine ganze Wirksamkeit verloren. 
Denn nach diesen Vorschriften kann eine Hy- 
pothek nur noch auf unbewegliche Sachen und die 
diesen Sachen gleichgeachteten dinglichen Rechte, 
welche fruchttragend sind, und mit dem Tode des 
Berechtigten nicht erlöschen, bestellt werden. 
Nach gemeinem und bayerischem Rechte muß 
übrigens selbst dann, wenn dem Pfandgläubiger 
die Schuldurkunde eingehändigt wird, der Gesichts- 
punkt einer eventuellen Veräußerung aufrecht blei- 
ben, weil das Gesetz der Verpfändung überhaupt 
und ohne Rücksicht auf jenen Umstand nur die Eis 
genschaft und Wirkung einer bedingten Cession beilegt. 
Was insbesondere das bayerische Landrecht be- 
trifft, so würde die Einhändigung des Schuldschei- 
nes nicht als Faustpfand aufgefaßt werden können, 
weil ein solches nach Landrecht Thl. I1 Kap. VI 
§. 1 den Besitz der Pfandsache voraussetzt, im ge- 
gebenen Falle aber die Pfandsache eine persönliche
	        

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