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Das öffentliche Recht der Gegenwart. Band XXVII. Das Staatsrecht der Freien Hansestädte Bremen und Lübeck. (27)

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Bibliographic data

fullscreen: Das öffentliche Recht der Gegenwart. Band XXVII. Das Staatsrecht der Freien Hansestädte Bremen und Lübeck. (27)

Multivolume work

Persistent identifier:
oeffentliches_recht_gegenwart
Title:
Das öffentliche Recht der Gegenwart.
Editor:
Laband, Paul
Jellinek, Georg
Piloty, Robert
Place of publication:
Tübingen
Document type:
Multivolume work
Collection:
sammelbaende
Publication year:
1909
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
bollmann_staatsrecht_bremen_luebeck_1914
Title:
Das öffentliche Recht der Gegenwart. Band XXVII. Das Staatsrecht der Freien Hansestädte Bremen und Lübeck.
Author:
Bollmann, Johannes
Volume count:
27
Publisher:
J. C. B. Mohr
Document type:
Volume
Collection:
bremen
luebeck
Publication year:
1914
Scope:
228 Seiten
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Vierter Abschnitt. Die Organisation des Staates.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
VI. Kapitel. Die Kommunalverbände.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Das öffentliche Recht der Gegenwart.
  • Das öffentliche Recht der Gegenwart. Band XXVII. Das Staatsrecht der Freien Hansestädte Bremen und Lübeck. (27)
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhaltsübersicht. Quellen, Literatur, Abkürzungen.
  • Erster Abschnitt. Geschichtliche Einleitung.
  • Zweiter Abschnitt. Allgemeiner Charakter beider Staaten und ihrer Verfassungen.
  • Dritter Abschnitt. Die Grundlagen des Staates.
  • Vierter Abschnitt. Die Organisation des Staates.
  • I. Kapitel: Der Senat.
  • II. Kapitel: Die Bürgerschaft.
  • III. Kapitel: Die gemeinsame Wirksamkeit von Senat und Bürgerschaft.
  • IV. Kapitel: Die Behörden.
  • V. Kapitel: Die Beamten.
  • VI. Kapitel. Die Kommunalverbände.
  • VII. Kapitel. Die staatlich organisierten Berufsvertretungen.
  • Fünfter Abschnitt. Die Gesetzgebung.
  • Sechster Abschnitt. Die Verwaltung.
  • Verfassung der freien Hansestadt Bremen.
  • Verfassung der freien Hansestadt Lübeck.
  • Sachregister.

Full text

8 39 Entwicklung, Uebersicht. 105 
Präsidium des Landgerichts verhängt. Der Betroffene kann dagegen auf Entschei- 
dung im förmlichen Disziplinarverfahren antragen. Nur auf Grund eines solchen 
kann die Dienstentlassung erfolgen. Im Disziplinarverfahren entscheidet als Diszi- 
plinargericht erster und letzter Instanz in beiden Staaten das Hans. Oberlandes- 
gericht in der Besetzung von 7 Mitgliedern (Brem. A. v. 1879 § 53 f., Lüb. G. die 
Dienstvergehen der von Lübeck ernannten Richter und der Beamten der Staats- 
anwaltschaft, sowie das Disziplinarverfahren gegen dieselben betr. v. 21. April 1879 
S. 313) 7). 
VI. Kapitel. Die Kommunalverbände. 
§39. Entwicklung, Uebersicht. In größeren Staaten geht neben der admini- 
strativen Gliederung in Verwaltungsbezirke die politische in Kommunalverbände- 
einher. Kommunalverbände sind „Gebietskörperschaften“ im Staate, denen dieser 
einen Teil seiner Aufgaben zur selbständigen Erledigung überläßt. Sie gleichen 
Staaten im Staate; wie dieser haben sie eine räumliche Grundlage in ihrem Gebiet, 
eine persönliche in ihren Angehörigen, sowie ihre eigenen Rechte und Aufgaben, 
die sie unter Aufsicht des Staates verwalten; wie der Staat sind auch sie rechtsfähige 
Vermögensträger 2). 
In den Hansestädten waren die Kleinheit der Verhältnisse und die geschichtliche 
Entwicklung aus Stadtrepubliken der Bildung von selbständigen Kommunalver= 
bänden wenig günstig. Unter ihrer städtischen Verfassung bis zur Mitte des 19. Jahr- 
hunderts war für eine kommunale Absonderung der herrschenden Stadt von dem 
übrigen Gebiet kein Raum; das letztere hatte geringe Bedeutung; in den Landge- 
meinden bildeten sich allerdings in Anknüpfung an wirtschaftliche Verbände Anfänge 
einer politischen Organisation (unten § 42 1). Nach Ausbildung der Stadtverfassungen 
zu Staatsverfassungen aber vollzog sich auch in Bremen und Lübeck die Aufteilung 
des Gebietes in politische Gemeinden. Die bremische Verfassung (§F 72) gibt im An- 
schluß an naturrechtliche Anschauungen und speziell an eine Bestimmung in den 
Grundrechten des deutschen Volkes jeder Gemeinde des Staates „das Recht auf eine 
selbständige Gemeindeverfassung“. 
Die Stadtgemeinden Bremen und Lübeck — ebenso Ham- 
burg im hamburgischen Staat — nehmen freilich auch heute eine Sonderstellung ein; 
sie sind mit dem Staat aufs engste verbunden. Ihre Einwohner machen den bei 
weitem größten Teil der Bewohner des Staates aus; die wirtschaftliche Bedeutung 
des Staates steht und fällt mit der ihren. In Bremen ist die Einwohnerzahl des 
übrigen Gebietes im Verhältnis zu der der Stadt Bremen verhältnismäßig noch 
am größten und dieses hat — vor allem die Hafenstadt Bremerhaven — noch am. 
meisten eigene Bedeutung. Dementsprechend ist auch in Bremen die kommunale 
1) Das Lüb. Ges. gilt auch für Staatsanwälte, sofern es sich um eine Dienstentlassung handelt; 
das. & 27; ferner für Assessoren: Ges. die Prüfungen usw. betr. v. 3. Febr. 1879, 5 19 (S. 311). 
2) Ueber die Bedeutung der Gliederung des Staates in Selbstverwaltungsverbände: Jel- 
linek, Staatslehre 3, S. 637 f.; über ihre Rechtsstellung: Jellinek, System , S. 275 f.; 
Fleiner, Institutionen 2, S. 97 f.
	        

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