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Hermann Stegemanns Geschichte des Krieges. Zweiter Band. (2)

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Bibliographic data

fullscreen: Hermann Stegemanns Geschichte des Krieges. Zweiter Band. (2)

Periodical

Persistent identifier:
cbl
Title:
Zentralblatt für das Deutsche Reich.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1873
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Other titles:
Central-Blatt für das Deutsche Reich.

Periodical volume

Persistent identifier:
cbl_1878
Title:
Central-Blatt für das Deutsche Reich. Sechster Jahrgang. 1878.
Volume count:
6
Publisher:
Carl Heymanns Verlag
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1878
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück No. 52.
Volume count:
52
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

Contents

Table of contents

  • Hermann Stegemanns Geschichte des Krieges.
  • Hermann Stegemanns Geschichte des Krieges. Zweiter Band. (2)
  • Title page
  • Rechtlicher Hinweis.
  • Inhalt des zweiten Bandes.
  • Karten.
  • Vorwort.
  • Der Feldzug im Westen vom 12. September bis 15. November 1914.
  • Der Feldzug im Osten vom 12. September bis 5. November 1914.
  • Der deutsche und österreichisch-ungarische Vormarsch auf Weichsel und San.
  • Die Schlachtenfolge um die San- und Weichsellinie.
  • Der Rückzug der Verbündeten von Weichsel und San.
  • Der Rückzug der Österreicher und Ungarn.
  • Der Rückzug der Deutschen.
  • Die strategische Lage nach dem Rückzug der Verbündeten.
  • Der Feldzug im Osten vom 6. November bis 17. Dezember 1914.
  • Der Feldzug im Westen vom 16. November 1914 bis 15. Februar 1915.
  • Der Feldzug im Osten vom 17. Dezember 1914 bis 21. Februar 1915.
  • Aus den Betrachtungen zur Kriegslage.
  • Quellenverzeichnis.
  • Karte: Der Stellungskrieg im Westen. (Blatt I und II.)
  • Karte: Die Schlachten in Flandern vom 15. Oktober bis 15. November 1914.
  • Karte: Die Schlachten in Polen vom 3. Oktober bis 17. Dezember 1914.

Full text

256 Der Feldzug im Osten vom 12. Sept. bis 5. Nov. 1914 
Weichselflanke bezweckt hatte, einzig deshalb das am 9. Oltober zuversichtlich 
höher gesteckte Ziel nicht erreichen, weil sechs Korps nicht genügten, die Russen 
in die Weichsel zu werfen und den Osterreichern eine unbegrenzte Frist zum 
Durchbruch der Sanstellungen zu erstreiten. 
Hindenburg hatte in der Schlacht bei Tannenberg die Überwindung 
des Gegners in dessen Vernichtung gesucht und gefunden. Auch die Schlacht 
an den masurischen Seen war nach diesem Grundsath angelegf. In Polen 
war er nicht stark genug gewesen, dieser elementaren Forderung des Kriegs- 
gottes nachzukommen und die Vorherrschaft des Vernichtungsprinzips im 
ARingen um die Flanken aufs neue zu bestätigen. Er war vielmehr darauf 
angewiesen, vermittelst kleiner, aber besonders geschickt angebrachter Schläge 
eine Lähmung der feindlichen Kräfte zu erreichen, um dem Bundesgenossen 
das Heft fester in die Hand zu drücken. Als die feindliche Abermacht sich 
trohdem nicht bannen ließ, mußte er sich begnügen, den feindlichen Willen 
vom ursprünglichen Wege abzulenken und eigenen künftigen Angriffsabsichten 
dienstbar zu machen. Was das bedeutete, sollte der Russe schon nach wenigen 
DTagen erfahren. 
Als die russische Heeresleitung ihre Massen über die Weichsel führte 
und mit fünf Armeen über das polnische Glacis vorrückte, war dem Groß. 
fürsten die Sammlung der Hauptmacht im Mittelraum als Gegenmaßnahme 
zu Hindenburgs Flankenstoß gelungen, dagegen war Hindenburg die Ab- 
lenkung des feindlichen Willens vom ursprünglichen Ziel in überraschendem 
Maße geglückt. Hindenburgs Vorstoß auf Iwangorod und der im Anschluß 
an diesen Flankenangriff ausgeführte Flankenmarsch auf Warschau haben 
die russische Heeresleitung genötigt, von dem Grundplan abzuweichen, auf 
den von Anbeginn an ihr Feldzug aufgebaut war. Am 3. November war 
die polnische Weichsellinie nicht mehr eine natürliche, künstlich verstärkte 
Verteidigungsstellung, hinter der sich die russischen Armeen gliederten, um 
auf den Flügeln zu operieren, in Osipreußen und Galizien einzufallen 
und sich am San und an der preußischen Weichsel gerade zu ziehen, sondern 
sie wurde zur zurückgebogenen Ausfallstellung, in der sich die russischen 
Armeen ballten, um dem ausweichenden Gegner durch das eisenbahnlose, 
wegarme polnische Westland zu folgen, seine Grenzen durch einen Zentrums- 
stoß aufzureißen und über die zertretenen Armeen himveg den Sih seines 
Lebens zu erreichen. Dadurch haben sie den Verbündeten die strategische 
Aberlegenheit zurückgegeben und sich selber der Aberflügelung und der Am- 
fassung überliefert. 
Die große russische Angriffsbewegung, die sich in den ersten November- 
tagen 1914 zu entwickeln begann, ging also auf die glückliche Bildung der 
Armeemasse in einen zentralen Raum zurück, hat aber im Grunde das bezeich- 
nende wesentliche Merkmal der Handlungsfreiheit von Anfang an nicht besessen, 
sondern vollzog sich auf einer Bahn, die ihr der große Gegner gewiesen hatte.
	        

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