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Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

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Bibliographic data

fullscreen: Anschaulich-ausführliches Realienbuch.

Monograph

Persistent identifier:
hahnmeyer_realien_1900
Title:
Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
Author:
Hahnmeyer
Place of publication:
Bielefeld Leipzig
Publisher:
Belhagen & Klasing
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1900
DDC Group:
Natur
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
A. Deutsche Geschichte.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
VIII. Die Kirchenspaltung und der dreißigjährige Krieg.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
28. Der dreißigjährige Krieg.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Anschaulich-ausführliches Realienbuch.
  • Title page
  • Hohenzollernworte.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • A. Deutsche Geschichte.
  • I. Aus der Urzeit.
  • II. Die Deutschen im Kampfe mit den Römern.
  • III. Völkerwanderung, Gründung des Frankenreichs und Einführung des Christentums in Deutschland.
  • IV. Gründung der deutschen Kaisermacht.
  • V. Papst und Kaiser.
  • VI. Die Kreuzzüge und das Rittertum.
  • VII. Leben im Mittelalter. Erfindungen und Entdeckungen.
  • VIII. Die Kirchenspaltung und der dreißigjährige Krieg.
  • 24. Johann Huß. 1415.
  • 25. Die Kirchentrennung.
  • 26. Der Bauer im Mittelalter und der Bauernkrieg.
  • 27. Karl V. (1519 - 1556) und der schmalkaldische Krieg (1547).
  • 28. Der dreißigjährige Krieg.
  • IX. Gründung des brandenburg-preußischen Staates
  • X. Frankreich und Preußen im Kampfe.
  • XI. Die Einigung Deutschlands.
  • B. Erdkunde.
  • Deutschland.
  • Europa.
  • Asien.
  • Afrika.
  • Amerika.
  • 40. Australien.
  • 41. Das Weltgebäude.
  • 42. Das Meer.
  • C. Naturgeschichte.
  • I. Das erste Erwachen des Waldes.
  • II. Der Blumen- und Obstgarten im Frühlinge.
  • III. Die Wiese im Frühlinge.
  • IV. Der Wald zur Maientzeit.
  • V. Im Gemüsegarten. (Juni.)
  • VI. Das Feld im Juni.
  • VII. An Wegen und Hecken.
  • VIII. Am Teiche.
  • IX. Das Feld im Sommer.
  • X. An Wegen und Hecken im Herbste.
  • XI. Der Garten im Herbste.
  • XII. Der Wald im Herbste.
  • XIII. In Haus und Hof.
  • XIV. Garten und Feld im Winter.
  • XV. Der Wald im Winter.
  • XVI. Der Braun- und Steinkohlenwald.
  • XVII. Unsere Gewässer im Winter.
  • XVIII. Im Torfmoore.
  • XIX. Im Gebirge und Felsen.
  • XX. Im Körper von Menschen und Tieren.
  • XXI. Im Meere.
  • XXII. In fremden Ländern.
  • Einiges über den Bau des menschlichen Körpers.
  • D. Naturlehre.
  • A. Gleichgewicht und Bewegung der Körper.
  • B. Der Schall.
  • C. Die Wärme.
  • D. Das Licht.
  • E. Der Magnetismus.
  • F. Elektricität.
  • E. Chemie.
  • Zeittafel der Geschichte.

Full text

— 39 — 
seinem Gegner nicht in die Hände zu fallen, mußte er bei Nacht und Nebel 
fliehen. Er ließ sich in einer Sänfte durch die Tyroler Alpen tragen und ent- 
kam so glücklich seinem Feinde. Der Kurfürst von Sachsen hatte am Tage zuvor 
seine Freiheit erhalten, folgte aber dem Kaiser, wie er versprochen, noch einige 
Tage. 1552 wurde zu Passau ein Vertrag geschlossen. Darin wurde bestimmt, 
daß bis zum nächsten Reichstage niemand seiner Religion wegen beunruhigt und 
der Landgraf Philipp von Hessen sofort in Freiheit gesetzt werden solle. Durch 
den 3 Jahre später (1555) zu Augsburg geschlossenen Religionsfrieden er- 
hielten die Protestanten völlige Religionsfreiheit und Rechtsgleichheit mit den 
Katholiken. 
7. Karls Abdankung. Der Augsburger Religionsfrieden hatte den Lieb- 
lingsplan Karls, die Einheit der Kirche aufrecht zu erhalten, vernichtet. Damit 
war sein Streben für die Dinge dieser Welt zu Ende. Da außerdem sein Körper 
von Gicht und andern Leiden hart geplagt wurde, so beschloß er, der Regierung 
und der Welt zu entsagen und sein Leben in stiller Zurückgezogenheit zu be- 
schließen. Daher übertrug er zu Brüssel seinem Sohne Philipp zuerst die Nieder- 
lande und etwas später auch Spanien, Neapel und die neuentdeckten Länder in 
Amerika. Die deutschen Länder aber erhielt sein Bruder Ferdinand. Dann begab 
er sich nach Spanien, wo er sich neben dem Kloster San Juste ein Landhaus 
hatte erbauen lassen. 
Hier verbrachte er die beiden letzten Jahre seines Lebens, umgeben mit fürstlicher 
Pracht. Die Volkssage aber hat diesen Aufenthalt zu einem klösterlichen Leben umgestaltet 
und läßt den Kaiser seine Zeit mit Gebet, Gartenpflege und Uhrmacherarbeit ausfüllen. 
So soll er sich einst vergeblich bemüht haben, 2 Uhren ganz gleichgehend zu machen und 
dabei ausgerufen haben: „Nicht einmal 2 Uhren kann ich unter ein Gesetz bringen, und 
ich Thor wähnte, so viele verschiedene Völker wie ein Uhrwerk regieren zu können!“ Um 
sich mit dem Sterben vertraut zu machen, so wird berichtet, habe er einmal sein eignes 
Leichenbegängnis gefeiert, sich in einen Sarg gelegt und eine Totenmesse halten lassen. Er 
starb 1558. 
28. Der dreißigjährige Krieg. 
1. Veranlassung. Auch in Böhmen hatte Luthers Lehre Eingang gefunden. 
Es wurde aber hier den Evangelischen nicht gestattet, Kirchen zu bauen. Da 
wandten sie sich an den Kaiser, erhielten aber eine abweisende Antwort. Darüber 
erzürnt, drang ein bewaffneter Haufe ins Prager Schloß und stürzte einige Räte 
des Kaisers zum Fenster hinaus, weil man ihnen schuld gab, das keiserliche 
Schreiben bewirkt zu haben. Sie nahmen jedoch durch den 12—15 Meter tiefen 
Sturz keinen Schaden. 
2. Der böhmische Krieg. Nach dem Tode des Kaisers Matthias wurde 
Ferdinand II. Kaiser und damit auch zugleich König von Böhmen. Die protestan- 
tischen Böhmen wollten aber keinen katholischen König, sondern einen evangelischen. 
Sie weigeten sich daher, ihn als König anzuerkennen, und wählten den Kur- 
fürsten Friedrich von der Pfalz zu ihrem Könige. Jetzt entbrannte der Krieg. 
Die katholischen Fürsten hatten schon früher ein Bündnis geschlossen (die Liga), 
ebenso die protestantischen (die Union). Das Haupt der Liga war Maximilian 
von Bayern. Ferdinand schloß sich der Liga an, doch behielt sich Maximilian 
die alleinige Leitung der Liga vor. Sein Oberfeldherr war Tilly. Schon 
im nächsten Jahre (1620) wurde Friedrich am weißen Berge bei Prag
	        

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