Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Hohenzollern und ihr Werk.

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Die Hohenzollern und ihr Werk.

Monograph

Persistent identifier:
hintze_hohenzollern_1915
Title:
Die Hohenzollern und ihr Werk.
Author:
Hintze, Otto
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Paul Parey
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1915
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
IX. Umsturz und Wiederaufbau (1786--1840).
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Politik und Krieg unter Friedrich Wilhelm II.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Graf Hertzberg. -- Niederländischer Feldzug (1787). -- Bündnis mit England (1788).
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Hohenzollern und ihr Werk.
  • Title page
  • Alle Rechte vorbehalten. Copyright.
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Das Haus Hohenzollern.
  • Die Hohenzollern und der preußische Staat.
  • Der Urstamm und die Vorfahren des preußischen Königshauses.
  • Genealogische Ausblicke.
  • Die Burggrafen von Nürnberg.
  • II. Die Mark Brandenburg vor den Hohenzollern.
  • Askanier -- Wittelsbacher -- Luxemburger.
  • Verfassung und Verwaltung.
  • III. Die Wiederherstellung des brandenburgischen Landesstaats durch die Hohenzollern (1412--1499).
  • Die allgemeine Lage im 15. Jahrhundert.
  • Kurfürst Friedrich I. (1415--1440).
  • Kurfürst Friedrich II. (1440--1470).
  • Albrecht Achilles (Kurfürst 1470--1486).
  • Kurfürst Johann (1486--1499).
  • IV. Das Jahrhundert der Reformation (1499--1598).
  • [Allgemeine Bewegungen und Verhältnisse.]
  • Kurfürst Joachim I. (1499--1535) und Kardinal Albrecht.
  • Kurfürst Joachim II. (1535--1571) und Hans von Küstrin (1530--1571).
  • Kurfürst Johann Georg (1571--1598).
  • Hof- und Landesverwaltung im 16. Jahrhundert..
  • V. Die neuen Erwerbungen und der Dreißigjährige Krieg (1598--1648).
  • Allgemeiner Charakter des Zeitalters von 1598---1648. -- Luthertum und Calvinismus.
  • Kurfürst Joachim Friedrich (1598--1608).
  • Kurfürst Johann Sigismund (1608--1619).
  • Kurfürst Georg Wilhelm (1619--1640).
  • Kurfürst Friedrich Wilhelm (bis zum Westfälischen Frieden 1640--1648).
  • VI. Die Begründung des brandenburgisch-preußischen Gesamtstaates (1648--1688).
  • Die Erhebung Brandenburgs zu einer selbständigen Macht (1648--1660).
  • Der Aufbau des Gesamtstaates (1648--1688).
  • Im Kampfe mit Ludwig XIV.
  • Im Bunde mit Ludwig XIV.
  • Seemachtspläne.
  • Die Umkehr der brandenburgischen Politik und der Ausgang des Großen Kurfürsten (1684--1688).
  • VII. Die Erwerbung der Königskrone und der Ausbau des militärischen Großstaats (1688--1740).
  • Staat und Hof des ersten Königs.
  • Im spanischen Erbfolgekriege und im nordischen Kriege.
  • Der Militär- und Beamtenstaat Friedrich Wilhelms I.
  • Die auswärtige Politik von 1720 bis 1740 und der Ausgang Friedrich Wilhelms I.
  • VIII. Die Erhebung Preußens zur Großmacht. 1740--1786.
  • Der Regierungsantritt Friedrichs II. und die beiden ersten schlesischen Kriege.
  • Friedenszeit von 1746--1756.
  • Der siebenjährige Krieg.
  • Retablissement und Wirtschaftspolitik seit 1763.
  • Die Erwerbung Westpreußens und die Handelspolitik.
  • Der bayerische Erbfolgekrieg und der Fürstenbund.
  • Die Carmersche Justizreform. Der „alte Fritz".
  • IX. Umsturz und Wiederaufbau (1786--1840).
  • Charakter des Zeitalters von 1786 bis 1840.
  • Innere Zustände und Regierungstendenzen unter Friedrich Wilhelm II.
  • Politik und Krieg unter Friedrich Wilhelm II.
  • Graf Hertzberg. -- Niederländischer Feldzug (1787). -- Bündnis mit England (1788).
  • Konvention von Reichenbach. -- Erwerbung von Ansbach und Bayreuth (1792).
  • Das Bündnis mit Österreich (1791).
  • Die Campagne in Frankreich.
  • Die zweite Teilung Polens.
  • Krieg in Frankreich, Aufstand in Südpreußen, Friede von Basel (1795).
  • Dritte Teilung Polens. -- Nürnberg. -- Tod Friedrich Wilhelms II.
  • Die Anfänge Friedrich Wilhelms III. und der Zusammenbruch.
  • Die Reformen und die Vorbereitung der Erhebung.
  • Die Befreiungskriege (1813--1815).
  • Abschluß der Reformen und Stillstand (1815--1840).
  • X. Der Verfassungsstaat und die deutsche Frage (1840--1859).
  • Verfassungsexperimente (1840--1847)..
  • Die Revolution (1848--1849).
  • Der preußische Unionsversuch und die Wiederherstellung des Deutschen Bundes.
  • Die inneren Zustände Preußens seit 1850 und der Ausgang Friedrich Wilhelms IV.
  • XI. Die Begründung des Deutschen Reiches (1859--1871).
  • Die neue Ära und die Heeresreform.
  • Die deutsche Frage und die Krisis im Zollverein.
  • Der Verfassungskonflikt und das Ministerium Bismarck.
  • Der Frankfurter Fürstentag und die Herstellung des Einvernehmens mit Österreich.
  • Die polnische und die schleswig-holsteinsche Frage.
  • Der Verfassungskonflikt auf dem Höhepunkt.
  • Der dänische Krieg.
  • Die Konvention von Gastein und der Bruch mit Österreich.
  • Der Krieg von 1866.
  • Die Begründung des Norddeutschen Bundes.
  • Der deutsch-französische Krieg und die Begründung des Reiches.
  • XII. Im neuen Reich (1871--1888).
  • Die auswärtige Politik seit 1871.
  • Die Krisis von 1875.
  • Der Berliner Kongreß. -- Die Entstehung des Dreibundes. -- Der Rückversicherungsvertrag mit Rußland.
  • Kolonialpolitik.
  • Die Krisis von 1887.
  • Der Ausbau der Reichsverfassung. Reichsgesetzgebung bis 1878. -- Gründerzeit und Krach.
  • Preußische Verwaltungsreform, Ausbau der Selbstverwaltung.
  • Entstehung des Kulturkampfes.
  • Der Kulturkampf bis 1878.
  • Der Kampf gegen die Sozialdemokratie.
  • Die Vorbereitung des wirtschaftlichen Umschwunges von 1878.
  • Die Steuer- und Wirtschaftsreform.
  • Sozialistengesetz. -- Abbruch des Kulturkampfes.
  • Bedeutung des Umschwunges seit 1878. -- Die sozialpolitische Gesetzgebung.
  • Innere Kolonisation und Polenpolitik. -- Septennat und Kartell 1887..
  • Die neue Verwaltungsorganisation in Preußen.
  • Kulturbestrebungen.
  • Persönlichkeit Kaiser Wilhelms. -- Seine Größe.
  • Schlußwort.
  • Personenverzeichnis.

Full text

Niederländischer Feldzug. Bündnis mit England. Konvention von Zelchenba. 415 
Grenze zwischen Ostpreußen und Schlesien herstellen sollte. Er gedachte diese 
Erwerbung zu machen auf Grund einer freiwilligen Abtretung durch Polen; 
dafür sollte Polen entschädigt werden durch die Rückgabe Galiziens, die er von 
Osterreich zu erreichen hoffte. OÖsterreich wiederum sollte zum Ersatz die von 
der Pforte abhängigen Donaufürstentümer Moldau und Walachei erhalten, die 
ihm von der Türkei überlassen werden sollten; Rußland sollte ebenfalls mit 
türkischem Gebiet in Bessarabien zufriedengestellt werden. Bei alledem wurde 
auf die Unterstützung Englands gerechnet, obwohl in dem Bündnisvertrage von 
1788 nichts darüber ausgemacht war und die Erwerbung Danzigs durch Preußen 
von jeher als eine Schädigung der englischen Handelsinteressen betrachtet 
worden war. 
Es bestand wenig Aussicht, diesen Plan zu verwirklichen, da keine der 
Mächte geneigt war, in die ihr von Hertzberg zugemnteten Abtretungen zu 
illigen. Aber Hertzberg behielt auch nicht einmal die Fäden in der Hand, 
und die preußische Politik wurde durch andere Einflüsse, als die seinigen, nament- 
lich auch durch abweichende Neigungen des Königs bestimmt. Es gelang, im 
Einverständnis mit England Schweden, das in einem Kriege mit Rußland 
begriffen war, vor einem dänischen Überfall zu bewahren; und neben Schweden 
trat Preußen, um sich vor Rußland und Osterreich zu sichern, in nähere Ver- 
bindung mit Polen und der Türkei. Im Jannar wurde ein Bündnis mit der 
Pforte geschlossen, das ihr die Integrität ihres Besitzstandes gewährleistete, und 
im März folgte ein Bündnis mit Polen. Der König war sehr kriegslustig 
gestimmt; er hatte einen Teil seines Hecres mobil gemacht und stand bereit, 
über die böhmische Grenze vorzurücken, um eine ihm bedrohliche Verstärkung 
Osterreichs in dem Kriege mit der Türkei zu verhüten. Da starb am 20. Fe- 
bruar 1790 Kaiser Joseph II., und sein Nachfolger Leopold II., ein besonnener, 
maßvoller Politiker, entschloß sich, im Gegensatz zu dem Staatskanzler Kaunitz, 
dem alten Feinde Preußens, der auch jetzt den Krieg wieder aufzunehmen bereit 
war, alle Mittel anzuwenden, um den Frieden zu bewahren; er wandte sich in 
einem persönlichen Schreiben an Friedrich Wilhelm II. mit dem Wunsche, Ver- 
handlungen zu eröffnen. Diesem Wunsche gab Friedrich Wilhelm II. nach, 
und die Besprechungen der Diplomaten begannen zu Reichenbach in Schlesien im 
Juni 1790. Hertzbergs Projekt, auf das man doch wieder zurückkam, erwies sich 
auch jetzt als unausführbar; der König verlor die Geduld bei den langwierigen 
Verhandlungen, hinter denen er die Absicht einer unmittelbaren Verständigung 
zwischen Osterreich und der Türkei argwöhnte, und befahl den Abschluß des 
Vertrages mit Osterreich auf Grund einer Bedingung, die den Besitzstand der 
Türkei sicherstellte. Seine Kriegslust war längst verschwunden; Preußen gab 
die Unterstützung der aufständischen Brabauter und der unzufriedenen Ungarn 
auf, und Osterreich andererseits willigte ein, nach dem Verlangen Preußens 
und Englands einen Waffenstillstand mit der Türkei zu schließen mit der Aus- 
sicht auf einen Frieden ohne Gebietsabtretung. 
Auf dieser Grundlage kam die Konvention von Reichenbach zustande, 
am 27. Juli 1790. Friedrich Wilhelm II. hatte die Genugtuung, OÖsterreich 
in seinem Siegeslauf gegen die Türkei aufgehalten zu haben; es war mehr eine 
Befriedigung der politischen Eitelkeit, als ein realer Vorteil für Preußen, dem 
die Mobilmachung und der Kongreß wieder Millionen gekostet hatten. Die
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Search results

Search results

Handbuch der Deutschen Verfassungen.
2 / 3
Das Staats- und Verwaltungsrecht der Fürstentümer Reuß älterer und jüngerer Linie.
Back to search results Back to search results

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.