Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Die Hohenzollern und ihr Werk.

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Die Hohenzollern und ihr Werk.

Monograph

Persistent identifier:
hintze_hohenzollern_1915
Title:
Die Hohenzollern und ihr Werk.
Author:
Hintze, Otto
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Paul Parey
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1915
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
IX. Umsturz und Wiederaufbau (1786--1840).
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Politik und Krieg unter Friedrich Wilhelm II.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Konvention von Reichenbach. -- Erwerbung von Ansbach und Bayreuth (1792).
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Die Hohenzollern und ihr Werk.
  • Title page
  • Alle Rechte vorbehalten. Copyright.
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • I. Das Haus Hohenzollern.
  • Die Hohenzollern und der preußische Staat.
  • Der Urstamm und die Vorfahren des preußischen Königshauses.
  • Genealogische Ausblicke.
  • Die Burggrafen von Nürnberg.
  • II. Die Mark Brandenburg vor den Hohenzollern.
  • Askanier -- Wittelsbacher -- Luxemburger.
  • Verfassung und Verwaltung.
  • III. Die Wiederherstellung des brandenburgischen Landesstaats durch die Hohenzollern (1412--1499).
  • Die allgemeine Lage im 15. Jahrhundert.
  • Kurfürst Friedrich I. (1415--1440).
  • Kurfürst Friedrich II. (1440--1470).
  • Albrecht Achilles (Kurfürst 1470--1486).
  • Kurfürst Johann (1486--1499).
  • IV. Das Jahrhundert der Reformation (1499--1598).
  • [Allgemeine Bewegungen und Verhältnisse.]
  • Kurfürst Joachim I. (1499--1535) und Kardinal Albrecht.
  • Kurfürst Joachim II. (1535--1571) und Hans von Küstrin (1530--1571).
  • Kurfürst Johann Georg (1571--1598).
  • Hof- und Landesverwaltung im 16. Jahrhundert..
  • V. Die neuen Erwerbungen und der Dreißigjährige Krieg (1598--1648).
  • Allgemeiner Charakter des Zeitalters von 1598---1648. -- Luthertum und Calvinismus.
  • Kurfürst Joachim Friedrich (1598--1608).
  • Kurfürst Johann Sigismund (1608--1619).
  • Kurfürst Georg Wilhelm (1619--1640).
  • Kurfürst Friedrich Wilhelm (bis zum Westfälischen Frieden 1640--1648).
  • VI. Die Begründung des brandenburgisch-preußischen Gesamtstaates (1648--1688).
  • Die Erhebung Brandenburgs zu einer selbständigen Macht (1648--1660).
  • Der Aufbau des Gesamtstaates (1648--1688).
  • Im Kampfe mit Ludwig XIV.
  • Im Bunde mit Ludwig XIV.
  • Seemachtspläne.
  • Die Umkehr der brandenburgischen Politik und der Ausgang des Großen Kurfürsten (1684--1688).
  • VII. Die Erwerbung der Königskrone und der Ausbau des militärischen Großstaats (1688--1740).
  • Staat und Hof des ersten Königs.
  • Im spanischen Erbfolgekriege und im nordischen Kriege.
  • Der Militär- und Beamtenstaat Friedrich Wilhelms I.
  • Die auswärtige Politik von 1720 bis 1740 und der Ausgang Friedrich Wilhelms I.
  • VIII. Die Erhebung Preußens zur Großmacht. 1740--1786.
  • Der Regierungsantritt Friedrichs II. und die beiden ersten schlesischen Kriege.
  • Friedenszeit von 1746--1756.
  • Der siebenjährige Krieg.
  • Retablissement und Wirtschaftspolitik seit 1763.
  • Die Erwerbung Westpreußens und die Handelspolitik.
  • Der bayerische Erbfolgekrieg und der Fürstenbund.
  • Die Carmersche Justizreform. Der „alte Fritz".
  • IX. Umsturz und Wiederaufbau (1786--1840).
  • Charakter des Zeitalters von 1786 bis 1840.
  • Innere Zustände und Regierungstendenzen unter Friedrich Wilhelm II.
  • Politik und Krieg unter Friedrich Wilhelm II.
  • Graf Hertzberg. -- Niederländischer Feldzug (1787). -- Bündnis mit England (1788).
  • Konvention von Reichenbach. -- Erwerbung von Ansbach und Bayreuth (1792).
  • Das Bündnis mit Österreich (1791).
  • Die Campagne in Frankreich.
  • Die zweite Teilung Polens.
  • Krieg in Frankreich, Aufstand in Südpreußen, Friede von Basel (1795).
  • Dritte Teilung Polens. -- Nürnberg. -- Tod Friedrich Wilhelms II.
  • Die Anfänge Friedrich Wilhelms III. und der Zusammenbruch.
  • Die Reformen und die Vorbereitung der Erhebung.
  • Die Befreiungskriege (1813--1815).
  • Abschluß der Reformen und Stillstand (1815--1840).
  • X. Der Verfassungsstaat und die deutsche Frage (1840--1859).
  • Verfassungsexperimente (1840--1847)..
  • Die Revolution (1848--1849).
  • Der preußische Unionsversuch und die Wiederherstellung des Deutschen Bundes.
  • Die inneren Zustände Preußens seit 1850 und der Ausgang Friedrich Wilhelms IV.
  • XI. Die Begründung des Deutschen Reiches (1859--1871).
  • Die neue Ära und die Heeresreform.
  • Die deutsche Frage und die Krisis im Zollverein.
  • Der Verfassungskonflikt und das Ministerium Bismarck.
  • Der Frankfurter Fürstentag und die Herstellung des Einvernehmens mit Österreich.
  • Die polnische und die schleswig-holsteinsche Frage.
  • Der Verfassungskonflikt auf dem Höhepunkt.
  • Der dänische Krieg.
  • Die Konvention von Gastein und der Bruch mit Österreich.
  • Der Krieg von 1866.
  • Die Begründung des Norddeutschen Bundes.
  • Der deutsch-französische Krieg und die Begründung des Reiches.
  • XII. Im neuen Reich (1871--1888).
  • Die auswärtige Politik seit 1871.
  • Die Krisis von 1875.
  • Der Berliner Kongreß. -- Die Entstehung des Dreibundes. -- Der Rückversicherungsvertrag mit Rußland.
  • Kolonialpolitik.
  • Die Krisis von 1887.
  • Der Ausbau der Reichsverfassung. Reichsgesetzgebung bis 1878. -- Gründerzeit und Krach.
  • Preußische Verwaltungsreform, Ausbau der Selbstverwaltung.
  • Entstehung des Kulturkampfes.
  • Der Kulturkampf bis 1878.
  • Der Kampf gegen die Sozialdemokratie.
  • Die Vorbereitung des wirtschaftlichen Umschwunges von 1878.
  • Die Steuer- und Wirtschaftsreform.
  • Sozialistengesetz. -- Abbruch des Kulturkampfes.
  • Bedeutung des Umschwunges seit 1878. -- Die sozialpolitische Gesetzgebung.
  • Innere Kolonisation und Polenpolitik. -- Septennat und Kartell 1887..
  • Die neue Verwaltungsorganisation in Preußen.
  • Kulturbestrebungen.
  • Persönlichkeit Kaiser Wilhelms. -- Seine Größe.
  • Schlußwort.
  • Personenverzeichnis.

Full text

416 Umsturz und Wiederaufbau (1786-——1840). 
—— — 
ererbte Antorität Preußens im europäischen Staatensystem war zwecklos ver- 
pufft worden. So hat es Bismarck ausgedrückt in der scharfen Kritik, die er 
an dieser Politik in seinen „Gedanken und Erinnerungen“ geübt hat. Der 
Fürsienbund war damit völlig begraben; jeder Gedanke an eine Reichsreform 
ohne Osterreich, an einen Nordbund gegen Österreich mußte vollends aufgegeben 
werden. Leopold II. wurde jetzt zum Kaiser gewählt und in Frankfurt gekrönt 
(1791). In eben diesem Zeitpunkt gelang dem preußischen Staate die Ein- 
verleibung der fränkischen Fürstentümer Ausbach und Bayreuth, die schon beim 
Frieden von Teschen (1779) von Friedrich dem Großen gegen Anfechtung gesichert 
worden war. Der letzte kinderlose Markgraf der fränkischen Linie, Christian 
Friedrich Karl Alexander, der die beiden Fürstentümer besaß, trat sie 1791 an 
Preußen ab, wogegen von seiten des Kaisers Schwierigkeiten nicht erhoben 
wurden. Bei Gelegenheit dieser Erwerbung ist es 1792 zur Stiftung des 
Ordens vom Roten Adler gekommen, der übrigens damals, wie der Schwarze 
Adlerorden, nur eine Klasse hatte und noch nach alter Weise als ein vornehmer 
Ritterorden, nicht eigentlich als Verdienstorden betrachtet wurde. 
Die Verwicklungen im Osten, aus denen Österreich durch die Konvention 
von Reichenbach und endgültig 1791 durch den Frieden von Sistowa sich heraus- 
löste, waren damit noch nicht völlig entwirrt. Rußland, das eben damals seinen 
Krieg mit Schweden glücklich beendet hatte, führte den gegen die Türkei mit noch 
besserem Erfolge fort und war nicht geneigt, sich der von Preußen und England 
vertretenen Forderung eines Friedensschlusses ohne Gebietsabtretung zu fügen. 
Es schien, als ob es gegen Rußland 1791 zum Kriege kommen sollte. Friedrich 
Wilhelm II. machte Anstalten, selbst ins Feld zu ziehen; man plante einen 
Einfall in Livland und eine Erhebung in Polen; die Türken sollten die Offensive 
an der Donau ergreifen; eine englische Flotte sollte in das Schwarze Meer 
einfahren, eine andere Rußland in der Ostsee bedrohen. Aber diese Pläne zer- 
fielen, weil Pitt, der diese Rüstungen betrieben hatte, durch die Angriffe seines 
parlamentarischen Gegners Fox und durch einen Umschwung in der öffentlichen 
Meinung gezwungen wurde, die Kriegspolitik aufzugeben, um sich in seiner 
Ministerstellung zu halten. Dieses Versagen Englands hielt dann auch Preußen 
von Feindseligkeiten gegen Rußland zurück, und Katharina kounte in dem 
Frieden von Jassy 1792 die Türken zu neuen Abtretungen zwingen. Es war 
eine diplomatische Niederlage für Preußen, die den zweifelhaften Triumph 
von Reichenbach fast aufwog. 
Die Konvention von Reichenbach leitete einen völligen Umschwung der 
preußischen Politik ein. Sie ist einer der Wendepunkte, die in der Geschichte 
des europäischen Staatensystems Epoche machen. Die scharfe Feindschaft 
zwischen Preußen und Österreich, die 50 Jahre hindurch geherrscht hatte, schlug 
bald darauf um in eine Bündnispolitif, die bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts 
gedauert hat, wobei aber Osterreich der führende und Prenßen meist der geführte 
Teil war. Hertzbergs Rolle war mit dieser Wendung der preußischen Politik 
ausgespielt. Den maßgebenden Einfluß gewann jetzt Bischoffwerder; er ist es 
vornehmlich, der dem König den Gedanken eines Bündnisses mit Osterreich und 
des Krieges gegen das revolutionäre Frankreich eingegeben hat. In geheimer 
Sendung reiste er zwischen den Höfen von Berlin und Wien hin und her, und 
seinen Bemühungen vor allem ist das sogenaunte Präliminarbündnis ent-
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Search results

Search results

Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen vom Jahre 1897.
62 / 176
Gesetz- und Verordnungsblatt für das Königreich Sachsen vom Jahre 1863.
Back to search results Back to search results

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.