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Enzyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer Bearbeitung. Fünfter Band. (5)

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Bibliographic data

fullscreen: Enzyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer Bearbeitung. Fünfter Band. (5)

Multivolume work

Persistent identifier:
holtzendorff_rechtswissenschaft
Title:
Enzyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer Bearbeitung.
Editor:
Holtzendorff, Franz von
Kohler, Josef
Place of publication:
Berlin
Document type:
Multivolume work
Collection:
sammelbaende
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Volume

Persistent identifier:
holtzendorff_rechtswissenschaft_band_5
Title:
Enzyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer Bearbeitung. Fünfter Band.
Author:
Wachenfeld, Friedrich
Freudenthal, Berthold
Beling, Ernst von
Dietz, Heinrich
Stutz, Ulrich
Heilborn, Paul
Volume count:
5
Publisher:
J. Guttentag
Document type:
Volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1914
Edition title:
Siebente, der Neubearbeitung zweite Auflage.
Scope:
591 Seiten
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
3. Strafprozeßrecht mit einem Anhang: Kriminalpolizeiliche Tätitgkeit.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Zweites Buch: Der Prozeßgang.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Allgemeiner Teil.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Zweites Kapitel. Die Prozeßhandlungen.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
A. Allgemeines.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
I. Systematik und rechtliche Bedeutung der Prozeßhandlungen.
Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Enzyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer Bearbeitung.
  • Enzyklopädie der Rechtswissenschaft in systematischer Bearbeitung. Fünfter Band. (5)
  • Title page
  • Vorwort.
  • Inhalt.
  • 1. Strafrecht (mit Ausschluß des Militärstrafrechts).
  • 2. Gefängnisrecht und Recht der Fürsorgeerziehung.
  • 3. Strafprozeßrecht mit einem Anhang: Kriminalpolizeiliche Tätitgkeit.
  • Title page
  • Inhaltsübersicht.
  • Einleitung.
  • Erstes Buch: Die Grundbegriffe: Strafklagerecht, Prozeßgegenstand, Prozeßsubjekte, Prozeßverhältnis.
  • Zweites Buch: Der Prozeßgang.
  • Allgemeiner Teil.
  • Erstes Kapitel. Die obersten Grundsätze.
  • Zweites Kapitel. Die Prozeßhandlungen.
  • A. Allgemeines.
  • I. Systematik und rechtliche Bedeutung der Prozeßhandlungen.
  • II. Die Fähigkeit zu prozessualem Handeln.
  • III. Form und Zeit der Prozeßhandlungen.
  • B. Einzelne Prozeßhandlungen.
  • Drittes Kapitel. Sicherungsmittel im Strafprozeß.
  • Viertes Kapitel. Änderungen im Prozeßverhältnis und Prozeßbeendigung.
  • Fünftes Kapitel. Kosten- und Entschädigungsrecht.
  • Besonderer Teil.
  • Anhang: Die Technik der strafprozessualischen Tatsachenerforschung, sog. kriminalpolizeiliche Tätigkeit. §77
  • 4. Militärrecht und Militärstrafverfahren, Militärisches Disziplinarstrafrecht und Beschwerderecht, Ehrengerichtliches Verfahren.
  • 5. Kirchenrecht.
  • 6. Völkerrecht.
  • Sachregister.

Full text

Strafprozeßrecht. 155 
herbeiführen, 55 170—175 St PO., unten §& 58 I (nicht aber kann er, abgesehen von den Privat- 
klagefällen, als Kläger das Gericht anrufen). 
Das Legalitätsprinzip wird durch einzelne Ausnahmen durchbrochen, kraft deren es auf 
die (pflichtmäßig zu beurteilende) Opportunität der Strafverfolgung ankommt, nämlich: 
a) Bei den privatklagefähigen Delikten hat die Staatsanwaltschaft zu prüfen, ob die 
Staatsklage im öffentlichen Interesse liegt (5 416 St PO., § 22 Abs. 3 S. 2 Wett- 
bewerbsgesetzes vom 7. Juni 1909). 
b) Bei Auslandsdelikten „kann“ — muß also nicht — eingeschritten werden, soweit §sF 4, 
37 StEB. in Betracht kommen (anders z. B. § 298 usw. StGB.). 
e) Ein objektives Verfahren braucht, wo die Einziehung bzw. Unbrauchbarmachung nur 
fakultativ ist, nicht eingeleitet zu werden (S 42 StGB., 5+ 477 St PO.). 
lch Im Falle der Realkonkurrenz kann einer oder der andere der mehreren Verbrechens- 
fälle aus der Strafverfolgung ausgeschaltet werden, wenn dessen Feststellung für die 
Strafzumessung unwesentlich erscheint (§ 208 St PO.). Diese Gesetzesbestimmung 
unterscheidet sich von denen ad a—e jedoch insofern, als die Staatsanwaltschaft nicht 
souverän die Strafverfolgung unterlassen darf, sonderm der Mitwirkung des Gerichts 
bedarf, um die betreffende Strafsache ausschalten zu können.) 
IV. Der Beschuldigte ist im heutigen Recht als verteidigungsberechtigtes Rechts- 
subjekt anerkannt; inwieweit seine persönliche Freiheit, sein Besitzstand usw. angetastet werden 
kann, ist genau fixiert. « 
Die prozessualen Angriffsalte des Klägers, speziell die Anklage, wirken auf den Beschuldigten 
nicht direkt, sondern erst vermittelst eines den Angriffsakt prüfenden Gerichtsbeschlusses (daher 
z. B. Notwendigkeit der Eröffnung des Hauptverfahrens). 
Zwangsmaßregeln gegen den Beschuldigten können grundsätzlich nur vom Richter aus- 
gehen, oder mindestens kann (eventuell muß), wenn andere Organe sie vorgenommen haben, 
eine nachträgliche Entscheidung des Gerichts erfolgen (vgl. z. B. 5§.98, 100, 105, 110, 114 St PO.). 
Zweites Kapitel. 
Die Prozeßhandlungen. 
A. Allgemeines. 
§ 27. I. Systematik und rechtliche Bedeutung der Prozeßhandlungen. 
Literatur: W. Jellinek, Der fehlerhafte Staatsakt und seine Wirkungen (1908); 
Kormann, System der rechtsgeschäftlichen Staatsakte (1910)) Max Friedländer, 
Die Lehre von der absoluten Richtipkeit strafgerichtlicher Urteile, Gerichtssaal Bd. LVIII S.3390; 
Mumm, Goltd. Arch. Bd. XLVII S. 360; Otker, Konkursrechtliche Grundbegriffe I S. 498; 
Kru 6 , Hur Frage der absoluten Nichtigkeit strafgerichtlicher Entscheidungen Ztschr. f. StrRWiss. 
Bd. XXV S. 408; Löffler, Unheilbare Nichtigkeit im österr. Strafverfahren, in Grünhuts 
Ztschr. Bd. XXXI (1904); Kroschel, Nichtigkeit von Urteilen, Gerichtssaal Bd. LXIX S. 137; 
Michel, Absolute Nichtigkeit von Zivil- und Strafurteilen (1906); Voß, Die Nichtigkeit von 
Strafurteilen, in Goltd. Arch. Bd. LIV S. 247; Kriegsmann, Die Nichtigkeit des Straf- 
urteils, in der Festschrift f. Hänel (1907); v. Baligand, Avbsolute Nichtigkeit, im Gerichts- 
saal Bd. LXXII S. 171. Vgl. auch Wach, Urteilsnichtigkeit im Zivilprozeß, Rhein. Ztschr. f. 
Hioll und Prozeßrecht Bd. III S. 373. — Ostern, Die Alternativität bei strafprozessualen 
illenserklärungen (1902). 
Barnau, Stellvertretung im Strafrecht und Strafprozeß (1890); Bucher, Der Ver- 
zicht im Strafprozeß (1882); Frese. Die rechtliche der in einem Sühnetermin abgeschlossenen 
Vergleiche, Ztschr. f. StRK Wiss. Bd. XII S. 824; J. Schmid, Über Vergleich in Privat- 
llagesachen, Bl. f. R Pfl. in Thüringen N. F. Bd. XIX S. 289; Möllenhoff, Zulässigkeit 
und Wirksamkeit des Vergleichs . im Strafverfahren auf erhobene Privatklage (1893). 
I. Wenn man die Prozeßhandlungen zunächst ohne Rücksicht auf ihre Zulässigkeit, Gültig- 
keit, Notwendigkeit lediglich zum Zwecke der Katalogisierung, nebeneinanderstellt, so ergeben 
sich eine unübersehbare Menge von Arten (Typen) von Prozeßhandlungen: Klage, Eröffnungs- 
beschluß, Urteil, Zeugenvereidigung, Zeugenaussage, Rechtsmitteleinlegung, Strafbefehl, Haft-
	        

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