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Das preußische Gesetz über den Belagerungszustand.

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Bibliographic data

fullscreen: Das preußische Gesetz über den Belagerungszustand.

Monograph

Persistent identifier:
oppenheimer_preuss_gesetz
Title:
Das preußische Gesetz über den Belagerungszustand.
Author:
Oppenheimer, Hanns
Place of publication:
Greifswald
Publisher:
Julius Abel
Document type:
Monograph
Collection:
preussen
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
§ 1. Einleitung.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Das preußische Gesetz über den Belagerungszustand.
  • Title page
  • Referent: Prof. Dr. Hubrich.
  • Meinen Eltern in Dankbarkeit.
  • Index
  • Inhalt.
  • § 1. Einleitung.
  • § 2. Der gegenwärtige Rechtszustand und seine Entwicklung.
  • § 3. Die zur Verhängung des Belagerungszustandes befugten Organe.
  • § 4. Die Voraussetzungen der Verhängung des Belagerungszustandes.
  • § 5. Form der Verkündung des Belagerungszustandes.
  • § 6. Notwendig eintretende Wirkungen des Belagerungszustandes.
  • § 7. Verschärfungen des Belagerungszustandes, die nicht unbedingt eintreten müssen.
  • § 8. Besonderheit des preußischen Gesetzes.
  • § 9. Die Mitwirkung des Militärs zur Unterdrückung innerer Unruhen.
  • § 10. Die Vorschriften über den Waffengebrauch des Militärs und seine Mitwirkung zur Unterdrückung innerer Unruhen vom 19. März 1914.
  • § 11. Schluß.
  • Lebenslauf.

Full text

81. 
Einleitung. 
Durch die konstitutionellen Bewegungen des 19. Jahr- 
hunderts und ihr Ergebnis: die Bildung von Verfassungs- 
staaten, ist die Macht des Absolutismus, der bis dahin ge- 
berrscht hatte, eingeschränkt worden. 
unmehr wurden in den Verfassungsurkunden die Macht- 
befugnisse der einzelnen Staatsorgane gegen einander abgegrenzt 
und staatsbürgerliche Grundrechte festgelegt. 
Diese Bestimmungen sind für den gewöhnlichen Lauf der 
Dinge und für die Zeiten ruhigen staatlichen Lebens berechnet; 
sie sichern den Bestand des Staates unter friedlichen Verbält- 
nissen und gewährleisten eine geordnete Vemnwaltung. 
Es kann nun aber im Dasein des Staates Zeiten geben, 
wo er sich gegen eine das gewöhnliche Maß übersteigende Be- 
drohung seiner Sicherheit schütgen muß, sei es im Falle eines 
Krieges, also eines Angriffes von außen, sei es im Falle eines 
Aufruhrs oder auch nur innerer Unruhen. Dann liegen Aus- 
nahmeverhältnisse vor, Fiebererscheinungen, die mit besonderen 
Mitteln bekämpft werden müssen. Damit der Staat auch dann 
seine Existenz wirksam verteidigen und seinen DPflichten gegen 
seine Bürger, sie zu schützen, nachkommen kann, muß es ihm 
gestattet sein, in solchen von der Norm abweichenden Fällen 
auch Ausnahmemaßregeln anzuwenden und sich nötigenfalls von 
den Einschränkungen der Verfassung zu befreien. 
Am jedoch nicht zu einem Verfassungsbruche gezwungen 
zu sein, sondern eine rechtliche Grundlage für die unerläßlichen 
außergewöhnlichen Maßnahmen zu haben, hat sich der Staat 
das Rechtsinstitut des Belagerungszustandes geschaffen, das
	        

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