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Illustriertes Realienbuch.

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Bibliographic data

fullscreen: Illustriertes Realienbuch.

Monograph

Persistent identifier:
polack_realien_1902
Title:
Illustriertes Realienbuch.
Author:
Polack, Friedrich
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Theodor Hofmann
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1902
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Bilder aus der Heimat- und Erdkunde.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
II. Lehrgang in der Geographie oder Erdkunde.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
A. Norddeutsche Staatengruppe.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
11. Die Provinz Brandenburg.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Illustriertes Realienbuch.
  • Title page
  • Bilder aus der alten vaterländischen Geschichte.
  • Title page
  • Inhalt.
  • A. Bilder aus der alten Geschichte.
  • B. Bilder aus der vaterländischen Geschichte.
  • Gedenktage.
  • Zeittafel.
  • Bilder aus der Heimat- und Erdkunde.
  • Title page
  • Inhalt.
  • I. Lehrgang in der Heimatkunde.
  • II. Lehrgang in der Geographie oder Erdkunde.
  • 1. Das Himmelsgewölbe.
  • 2. Die Erdkugel.
  • 3. Das Meer.
  • 4. Die fünf Erdteile.
  • 5. Europa.
  • 6. Deutschland.
  • A. Norddeutsche Staatengruppe.
  • 7. Das Königreich Preußen.
  • 8. Die Provinzen Ost- und Westpreußen.
  • 9. Die Provinz Posen.
  • 10. Die Provinz Schlesien.
  • 11. Die Provinz Brandenburg.
  • 12. Die Provinz Pommern.
  • 13. Die Provinz Sachsen.
  • 14. Die Provinz Schleswig-Holstein.
  • 15. Die Provinz Hannover.
  • 16. Die Provinz Hessen-Nassau.
  • 17. Die Provinz Westfalen.
  • 18. Die Rheinprovinz.
  • 19. Das Königreich Sachsen.
  • 20. Die thüringischen Staaten.
  • 21. Die übrigen norddeutsche Staaten.
  • B. Süddeutsche Staatengruppe.
  • 25. Die Alpen und die Schweiz.
  • 26. Die österreichisch-ungarische Monarchie.
  • 27. Die Niederlande und Belgien.
  • 28. Dänemark und Schweden mit Norwegen.
  • 29. Das Königreich Großbritannien und Irland.
  • 29. Das Königreich Großbritannien und Irland.
  • 30. Die Republik Frankreich.
  • 31. Die Königreiche Spanien und Portugal.
  • 32. Das Königreich Italien.
  • 33. Die Balkan-Halbinsel (Türkei und Griechenland).
  • 34. Das Kaiserreich Rußland.
  • 35. Asien.
  • 36. Afrika.
  • 37. Amerika.
  • 38. Australien.
  • Bilder aus der Naturbeschreibung und Naturlehre.
  • Title page
  • Inhalt.
  • Erster Teil. Naturbeschreibung in Gruppenbildern.
  • Zweiter Teil. Naturlehre oder Physik.
  • Dritter Teil. Chemie.
  • Das Großherzogtum Hessen.
  • I. Geschichtlicher Überblick.
  • II. Geographischer Überblick.
  • Erdkarte.
  • Deutsches Reich.
  • Europa.

Full text

11 — 33 — 
6. Schlesien liefert ¼ aller Kohlen in Preußen; auch an Metallen (Zink, 
Blei und Eisen) ist in Oberschlesien kein Mangel. Königshütte, der Mittel- 
punkt des Bergbaues, ist in 50 Jahren aus einem kleinen Dorfe zur großen 
Stadt (58) geworden. Im Gebirge blühen Spinnerei und Weberei, und 
schlesische Leinwand ist neben der Bielefelder die berühmteste. Ackerbau und 
Viehzucht werden mit Sorgfalt betrieben. Der schlesische Menschenschlag ist 
thätig, begabt und bieder; nur die polnische Bevölkerung in Oberschlesien steht 
in Bildung und Wohlstand tiefer- 1 
7. Die Provinz zerfällt in Ober-, Mittel- und Niederschlesien oder 
die Regierungsbezirke Oppeln, Breslau und Liegnitz. 
Breslau (422) an beiden Seiten der Oder ist die Hauptstadt der Provinz. 
Sie ist nach Berlin die volkreichste Stadt Preußens und der Mittelpunkt des 
Verkehrs zwischen N. und S., O. und W. Vor allem sind ihre Wollmärkte 
berühmt. Sie ist von herrlichen Spaziergängen umgeben, hat prächtige Ge- 
bäude, darunter sehr altertümliche, viele Türme und auf freien Plätzen die 
Standbilder Friedrichs d. Gr., Friedrich Wilhelms des Dritten und Blüchers. 
Suche und bestimme in Oberschlesien die Lage von Beuthen, Gleiwitz, 
Tarnowitz, Ratibor, Kosel, Oppeln und Neiße; in Mittelschlesien: 
Langenbielau, das größte Dorf Preußens, mit 2000 Webstühlen und über 
17000 Einw., Brieg, Schweidnitz und Glatz; in Niederschlesien: Liegnitz, 
(55), Glogau, Grünberg (Weinbau) und die schön gelegenen und gewerb- 
thätigen Städte Görlitz (81) und Hirschberg! Was Heißt du Geschichtliches 
von Mollwitz, Hohenfriedberg, Leuthen, der Katzbach und Schlesien 
überhaupt? 
11. Die Provinz Brandenburg. 
(Flächeninhalt: 40 000 qkm. — Bevölkerung: 4,5 Mill. Einw.) 
1—3. Die Provinz Brandenburg ist das Stammland des preußischen 
Staates und liegt in der Mitte desselben um Havel und Spree zwischen 
Oder und Elbe in der ostdeutschen Tiefebene. Ihre Fläche wie ihre meist 
evangelische Bevölkerung beträgt gegen ½ des preuß. Staates. (Grenzen?) 
4. Der Boden ist sandig und meist eben. Die beiden Landrücken streifen 
die Mark im N. und S. Spottweise hieß sie früher „des heiligen römischen 
Reiches Streusandbüchse“. Nicht ganz die Hälfte des Bodens ist Ackerland, 
das übrige Wasser, Wald (Kiefern), Wiese, Weide und Moor. Der Fleiß 
der Bewohner weiß dem dürftigen Boden doch leidlichen Ertrag abzugewinnen. 
5. Die Bewässerung ist sehr reichlich. Von N. kommt aus mecklen- 
burgischen Seen die Havel und vereinigt sich bei Spandau mit der von 
S.-O. kommenden Spree, welche zwischen Kottbus und Lübben den wasser- 
und waldreichen Spreewald bildet. Der Spreewald ist eine moorige Senke, 
die 45 km lang von zahllosen Spreearmen netzartig durchzogen ist. Bei Hoch- 
wasser ist alles überschwemmt. Nur die höher gelegenen Stellen schauen mit 
ihren Häusern, Gärten, Wiesen und Wäldern aus dem Wasser. Die gewöhn- 
lichen Wege sind Wasserstraßen, die gewöhnlichen Fahrzeuge Kähne. Zu Kahne 
geht's aufs Feld und auf die Jagd, zur Schule und zur Kirche, zur Taufe 
und zum Begräbnis. Zu Kahne bringt der Postbote den Brief, und zu Kahne 
verfolgt der Förster den Holzdieb. Im Winter geht's auf Schlittschuhen rasch 
über die weite, glatte Eisfläche. Die Bewohner sind Wenden, die ihre 
wendische Sprache bewahrt haben. Auf ihrem Wege erweitert sich die Havel 
zu vielen Seen, an denen Potsdam und Brandenburg liegen, wendet 
sich dann nordwestlich und mündet unterhalb Havelberg in die Elbe. 
Was verbinden Finow-, Friedr.-Wilhelms= und Plauenscher Kanal? 
6. Das Klima ist sehr veränderlich. An Feldfrüchten werden besonders 
Noggen, Gerste, Weizen, Buchweizen und Kartoffeln gebaut, an Haustieren 
Polack, Heimat. und Erdkunde. 3
	        

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