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Illustriertes Realienbuch.

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Bibliographic data

fullscreen: Illustriertes Realienbuch.

Monograph

Persistent identifier:
polack_realien_1902
Title:
Illustriertes Realienbuch.
Author:
Polack, Friedrich
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Theodor Hofmann
Document type:
Monograph
Collection:
sachsen
Publication year:
1902
DDC Group:
Geschichte
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
Bilder aus der Naturbeschreibung und Naturlehre.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
Dritter Teil. Chemie.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
1. Sauerstoff.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Illustriertes Realienbuch.
  • Title page
  • Bilder aus der alten vaterländischen Geschichte.
  • Title page
  • Inhalt.
  • A. Bilder aus der alten Geschichte.
  • B. Bilder aus der vaterländischen Geschichte.
  • Gedenktage.
  • Zeittafel.
  • Bilder aus der Heimat- und Erdkunde.
  • Title page
  • Inhalt.
  • I. Lehrgang in der Heimatkunde.
  • II. Lehrgang in der Geographie oder Erdkunde.
  • Bilder aus der Naturbeschreibung und Naturlehre.
  • Title page
  • Inhalt.
  • Erster Teil. Naturbeschreibung in Gruppenbildern.
  • Zweiter Teil. Naturlehre oder Physik.
  • Dritter Teil. Chemie.
  • 1. Sauerstoff.
  • 2. Wasserstoff.
  • 3. Stickstoff.
  • 4. Die Feuererzeuger: Kohlenstoff, Schwefel und Phosphor.
  • 5. Die Salzbildner: Chlor, Jod, Brom und Fluor.
  • 6. Die Säuren, Basen und Salze.
  • 7. Die Leicht- und Schwermetalle.
  • 8. Organische Chemie.
  • Das Großherzogtum Hessen.
  • I. Geschichtlicher Überblick.
  • II. Geographischer Überblick.
  • Erdkarte.
  • Deutsches Reich.
  • Europa.

Full text

III — 133 — 
aufgebaut sind, zerfallen in Nichtmetalle und Metalle. Letztere sind 
wieder in Leicht= und Schwermetalle unterschieden. 
Jedes Molekül, d. h. denkbar kleinste Teilchen eines zusammengesetzten 
Körpers, besteht aus verschiedenen unteilbaren Atomen, so z. B. ein Molekül 
Wasser stets aus 2 Atomen Wasserstoff und 1 Atom Sauerstoff. Die 
Chemiker stellen dieses feststehende Verhältnis der Atome in jedem Molekül durch 
chemische Zeichen dar. So schreiben sie Wasser: H20, d. h. 2 Atome Wasser- 
stoff (Hydrogen) und 1 Atom Sauerstoff (Orygen); Kalk: CaCO;, d. h. 1 Atom 
Calciummetall (Calciurn), 1 Atom Kohlenstoff (Carbon) und 3 Atome Sauerstoff 
(Oxygen). Bei chemischen Veränderunger bilden sich neue Körper, indem 
Atome des einen Elementes die Atome eines andern aus ihrer Verbindung 
drängen und sich selber an ihre Stelle setzen. So wird Wasser (H20) zersetzt, 
wenn man Natriummetall (Na) hineinwirft; je 1 Atom Natrium verdrängt 
1 Atom Wasserstoff; der neue Körper heißt Atznatron HNaôO) und besteht aus 
1 Atom Wasserstoff, 1 Atom Natrium und 1 Atom Sauerstoff. — Es können 
sich aber auch Elemente direkt mit einander verbinden, z. B. Eisen und Sauerstoff 
u Eisenoxyd, oder chemische Verbindungen sich direkt in ihre Elemente zerlegen; 
2 zerfällt Quecksilberoryd durch Erhitzen in Quecksilber und Sauerstoff. 
Die unorganische Chemie beschäftigt sich mit den Mineralien, die 
organische mit Pflanzen, Tieren und Menschen. Die wichtigsten Nichtmetalle 
sind: Sauerstoff, Wasserstoff, Stickstoff, Kohlenstoff, Schwefel, Phos- 
phor, Chlor, Jod, Brom, Silicium (Kiesel); Leichtmetalle: Kalium, 
Natrium, Calcium, Magnesium, Aluminium; Schwermetalle: Eisen, 
Mangan, Nickel, Kobalt, Chrom, Zink, Zinn, Kupfer, Blei, 
Arsenik, Antimon, Quecksilber, Silber, Gold, Platin. 
1. Sauerstoff. 
I.“) Eine Glasretorte (a) füllt man mit 6—7 gchlorsaurem Kali und 
einer Messerspitze gepulvertem Braunstein, nachdem man beide Stoffe auf einem 
Blatt Papier oder in einer 
Porzellanschale vorsichtig 
gemengt hat. (Statt dessen — — 
kann man auch rotes Queck= a GM 
silberoxryd nehmen.) Die 
Retorte schließt man luft- 
dicht durch einen Propfen, 
der durchbohrt ist, und in 
dem ein gebogenes Leitungs- 
rohr (b) steck t welch es in — ———— 
das Wasser eines Grfäßes 6 ..».... 
mündet. Unter der Retorte zig. 165. 
wird eine Spirituslampe entzündet, die, vor Flackern geschützt, erst schwächer, 
nach und nach aber stärker brennen muß. Nach kurzer Zeit steigen Blasen 
im Wasser auf; eine besondere Luft entweicht. Sobald ein an diese Blasen 
gehaltenes glimmendes Zündholz aufflammt, hat die Entwicklung von Sauer— 
stoff begonnen. Man fängt ihn nun in einem Glaschlinder (c) auf, der 
auf der einen Seite geschlossen und mit Wasser gefüllt ist, indem man den- 
selben mit der Offnung über die Mündung des Leitungsrohres stülpt. Der 
aufsteigende Sauerstoff verdrängt allmählich das Wasser aus dem Cylinder 
und füllt denselben an. Die Erhitzung der Retorte muß gleichmäßig sein, 
sonst steigt das Wasser im Leitungsschlauche zurück und sprengt die Retorte. 
*) Die feststehende Gliederung ist: I. Versuch zur Anschauung. II. Einsicht in 
die Gesetze. III. Beispiele zur Einübung. — Eingehende Beantwortung der Fragen 
giebt F. Langhoffs „Warum und Weil“, chemischer Teil. (Berlin, J. Klemann.) 
  
  
  
  
 
	        

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