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Illustriertes Realienbuch.

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Bibliographic data

fullscreen: Illustriertes Realienbuch.

law_collection

Persistent identifier:
rbl_swe_2
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach.
Place of publication:
Weimar
Document type:
law_collection
Collection:
weimar
Publication year:
1837
1902
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund

law_collection_volume

Persistent identifier:
rbl_swe_1854
Title:
Regierungs-Blatt für das Großherzogthum Sachsen-Weimar-Eisenach auf das Jahr 1854.
Volume count:
38
Place of publication:
Weimar
Publisher:
Hermann Böhlau
Document type:
law_collection_volume
Collection:
weimar
Publication year:
1854
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Regierungs-Blatt Nummer 21.
Volume count:
21
Document type:
law_collection
Structure type:
law_gazette

law

Title:
Gesetz, die Rechte der Weimarischen Bank an den ihr bestellten Pfändern betreffend.
Volume count:
64
Document type:
law_collection
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Illustriertes Realienbuch.
  • Title page
  • Bilder aus der alten vaterländischen Geschichte.
  • Title page
  • Inhalt.
  • A. Bilder aus der alten Geschichte.
  • B. Bilder aus der vaterländischen Geschichte.
  • Gedenktage.
  • Zeittafel.
  • Bilder aus der Heimat- und Erdkunde.
  • Title page
  • Inhalt.
  • I. Lehrgang in der Heimatkunde.
  • II. Lehrgang in der Geographie oder Erdkunde.
  • 1. Das Himmelsgewölbe.
  • 2. Die Erdkugel.
  • 3. Das Meer.
  • 4. Die fünf Erdteile.
  • 5. Europa.
  • 6. Deutschland.
  • A. Norddeutsche Staatengruppe.
  • 7. Das Königreich Preußen.
  • 8. Die Provinzen Ost- und Westpreußen.
  • 9. Die Provinz Posen.
  • 10. Die Provinz Schlesien.
  • 11. Die Provinz Brandenburg.
  • 12. Die Provinz Pommern.
  • 13. Die Provinz Sachsen.
  • 14. Die Provinz Schleswig-Holstein.
  • 15. Die Provinz Hannover.
  • 16. Die Provinz Hessen-Nassau.
  • 17. Die Provinz Westfalen.
  • 18. Die Rheinprovinz.
  • 19. Das Königreich Sachsen.
  • 20. Die thüringischen Staaten.
  • 21. Die übrigen norddeutsche Staaten.
  • B. Süddeutsche Staatengruppe.
  • 25. Die Alpen und die Schweiz.
  • 26. Die österreichisch-ungarische Monarchie.
  • 27. Die Niederlande und Belgien.
  • 28. Dänemark und Schweden mit Norwegen.
  • 29. Das Königreich Großbritannien und Irland.
  • 29. Das Königreich Großbritannien und Irland.
  • 30. Die Republik Frankreich.
  • 31. Die Königreiche Spanien und Portugal.
  • 32. Das Königreich Italien.
  • 33. Die Balkan-Halbinsel (Türkei und Griechenland).
  • 34. Das Kaiserreich Rußland.
  • 35. Asien.
  • 36. Afrika.
  • 37. Amerika.
  • 38. Australien.
  • Bilder aus der Naturbeschreibung und Naturlehre.
  • Title page
  • Inhalt.
  • Erster Teil. Naturbeschreibung in Gruppenbildern.
  • Zweiter Teil. Naturlehre oder Physik.
  • Dritter Teil. Chemie.
  • Das Großherzogtum Hessen.
  • I. Geschichtlicher Überblick.
  • II. Geographischer Überblick.
  • Erdkarte.
  • Deutsches Reich.
  • Europa.

Full text

II — 27 — 
2. Preußen umfaßt beinahe 350 000 qkm mit rund 33 Mill. Einwohnern, 
von denen fast ½ evangelisch und über ½ katholisch sind. Die dichteste Be- 
völkerung ist in der Rheinprovinz, die dünnste im nördlichen Hannover und 
in Hinterpommern. 
3. Preußen grenzt im N. an Dänemark und die Nord= und Ostsee, 
im O. an Rußland, im S. an Osterreich, Sachsen, Thüringen, Bayern, 
das Großherzogtum Hessen und das Reichsland, im W. an Luxemburg, 
Belgien und Holland. 
4. Der größte Teil Preußens liegt im deutschen Tieflande; nur die 
südlichen Provinzen stoßen an die Gebirgsschwelle zwischen Ober= und Nieder-- 
deutschland und sind von deren Gebirgsvorländern durchzogen. 
In Schlesien liegt zwischen der oberen Oder und der Elbe der Gebirgszug 
der Sudeten, welcher den Nordostrand von Böhmen bildet und mit seinen 
Vorbergen allmählich in die deutsche Tiefebene übergeht. Der höchste Teil 
ist das wildschhne Riesengebirge mit der 1600 m hohen Schneekoppe. 
Die Kuppen des Riesengebirges sind meist kahl, seine Hänge mit Nadel- 
wald bestanden. Die Bewohner haben große Rinder= und Ziegenherden, die um 
Johanni mit schönem Geläut zu Berge getrieben werden. Es wird viel Butter 
und Käse bereitet. Die Hirten des Gebirges wohnen in zerstreuten Holzhütten, 
die auf steinerner Grundlage mit überhängenden Schindeldächern erbaut werden 
und Bauden heißen. Traurig ist der lange Winter auf jenen Höhen. Monate- 
lang sind manchmal die armen Menschen durch den hohen Schnee von aller 
Welt abgeschnitten. Den Ausgang aus dem Hause suchen sie dann durch Dach- 
luken und Schornsteine; die Wege stecken sie mit Stangen ab, und die Toten 
verwahren sie im Schnee bis zum Frühling. An das Riesengebirge knüpfen sich 
die Sagen von dem mächtigen Berggeiste Rübezahl. — Von den Karpaten 
im S.-O. sind die Sudeten durch eine tiefe Einjochung, mährische Pforte ge- 
nannt, geschieden, in der die Oder nordwestlich strömt. Seit alten Zeiten war 
dieser Paß eine wichtige Handels= und Heeresstraße zwischen der Ostsee und 
Donau. Jetzt begegnen sich in dieser Einsenkung wichtige Eisenbahnlinien. 
In der Provinz Sachsen findet sich der Thüringerwald und der Harz. 
Der erstere ist ein schmales Kettengebirge, dessen Gipfel sich in der Richtung 
von S.-O. nach N.W. bis zur Wartburg bei Eisenach lagern. Uber den 
Kamm, d. h. die Linie, in welcher die höchsten Erhebungen liegen, läuft 
als alter Handelsweg der Rennstieg von Eisenach bis Hof. Die höchsten 
Berge, Schneekopf, Beerberg und Inselsberg, sind bei 1000 m hoch. 
Besonders lieblich sind die Thäler des Thüringerwaldes mit ihren hüpfen- 
den silberhellen Flüßchen, den herrlichen Laub= und Nadelwäldern, den schönen 
Teichen und fürstlichen Schlössern. Man hat darum den Thüringerwald den 
„Park Deutschlands“ genannt. Die Thüringer sind ein biederer, gastlicher, 
genügsamer und fröhlicher Menschenschlag. it Kartoffeln im Keller, Sing- 
bopeln in der Stube, Bier im Kruge und einem Liede in der Kehle sind sie 
zufrieden und glücklich. Die wichtigsten Erzeugnisse des Thüringerwaldes sind 
Messer, Gewehre (in Suhl), Meerschaumpfeisen (in Ruhla), Holz= und Spiel- 
waren (in Sonneberg und Waltershausen). 
Der Harz ist ein Massengebirge mit aufgesetzten Gipfeln. Gleichlaufend 
mit dem Thüringerwalde zieht er sich als Nordgrenze Thüringens in einer 
Eiform, immer schmäler und höher werdend, nach N.W. Im Brocken 
steigt er zu 1140 m auf. Zwischen Harz und Thüringerwald liegt das 
Thüringer Berg= und Hügelland. 
Besonders steil und schön ist der Nordabfall des Harzes nach der nord- 
deutschen Tiefebene. Durch tief eingeschnittene Thäler entläßt er seine Flüsse; 
unvergleichlich schön ist die Felsenpforte der Bode zwischen Roßtrappe und 
Hexentanzplatz. Der Rücken des Gebirges ist mit Wäldern und Ackerfluren bedeckt.
	        

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