Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Das Deutsche Reich in gesundheitlicher und demographischer Beziehung.

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Das Deutsche Reich in gesundheitlicher und demographischer Beziehung.

Monograph

Persistent identifier:
reich_gesund_beziehung_1907
Title:
Das Deutsche Reich in gesundheitlicher und demographischer Beziehung.
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Puttkammer & Mühlbrecht.
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1907
DDC Group:
Gesundheit/Medizin
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
II. Bewegung der Bevölkerung.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Chapter

Title:
2. Todesfälle nach dem Alter, insbesondere unter den Säuglingen.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Das Deutsche Reich in gesundheitlicher und demographischer Beziehung.
  • Title page
  • Druck von Julius Beltz, Hofbuchdrucker, Langensalza.
  • Vorwort.
  • Inhaltsübersicht.
  • Verzeichnis der Abkürzungen.
  • Einleitung.
  • I. Stand der Bevölkerung.
  • 1. Grösse der Bevölkerung im Reiche und in den Bundesstaaten.
  • 2. Wachstum der Bevölkerung auf dem heutigen Reichsgebiete.
  • 3. Bevölkerung in Stadt und Land.
  • 4. Geschlecht, Alter und Familienstand.
  • II. Bewegung der Bevölkerung.
  • Vorbemerkungen.
  • 1. Eheschliessungen, Geburten, Todesfälle, Wanderungen.
  • 2. Todesfälle nach dem Alter, insbesondere unter den Säuglingen.
  • 3. Todesursachen.
  • 4. Erkrankungen.
  • 5. Blinde und Taubstumme.
  • 6. Bekämpfung der Krankheiten.
  • III. Wasserversorgung und Flussverunreinigung.
  • 1. Wasserversorgung.
  • 2. Flussverunreinigung.
  • IV. Verkehr mit Nahrungsmitteln, Genussmitteln und Gebrauchsgegenständen.
  • 1. Allgemeines.
  • 2. Fleisch.
  • 3. Milch, Butter, Käse, Speisefette und Speiseöle.
  • 4. Wein und andere geistige Getränke.
  • 5. Andere Nahrungs- und Genussmittel.
  • 6. Konservierungsmittel.
  • 7. Gebrauchsgegenstände.
  • V. Verkehr mit Heilmitteln und Giften.
  • 1. Arzneimittel.
  • 2. Gifte.
  • 3. Geheimmittel und ähnliche Arzneimittel.
  • 4. Natürliche und künstliche Mineralwässer.
  • 5. Künstliche Süssstoffe.
  • VI. Ärzte, Zahnärzte, Tierärzte und sonstige Heil- und Krankenpflegepersonal.
  • 1. Ärzte und Zahnärzte.
  • Tafel 26. Durchschnittlicher Wirkungskreis des Heilpersonals und der Apotheken im Deutschen Reiche.
  • 2. Tierärzte.
  • 3. Niederes Heilpersonal.
  • 4. Krankenpfleger.
  • 5. Kurpfuscher.
  • 6. Apotheker.
  • VII. Heil- und Pflegeanstalten.
  • 1. Heilanstalten.
  • 2. Anstalten für Blinde und Taubstumme.
  • 3. Apotheken.
  • VIII. Berufstätigkeit.
  • 1. Berufszählungen.
  • 2. Die Gewerbeordnung und Ihre gesundheitlichen Bestimmungen im allgemeinen.
  • 3. Anlagen, welche einer besonderen Genehmigung bedürfen.
  • 4. Schutz der Arbeiter.
  • 5. Massnahmen zur Besserung von Arbeiterwohnungen.
  • 6. Arbeiterversicherung.
  • 7. Seeleute.
  • IX. Veterinärwesen.
  • 1. Viehstand.
  • 2. Viehseuchen.
  • Anhang.
  • Verzeichnis der bisherigen Publikationen des Kaiserlichen Gesundheitsamtes.
  • Verzeichnis der Veröffentlichungen des Kaiserlichen Statistischen Amtes.
  • Alphabetisches Inhaltsverzeichnis.

Full text

40 ‘UI. 2. Todesfälle nach dem Alter, insbesondere unter den Säuglingen. 
Die Abb. 2 auf Tafel 8 lässt erkennen, in welcher Weise sich 1900/1904 je 
1000 Todesfälle auf die einzelnen Altersgruppen in (srossstädten, Mittelstädten und 
kleineren Gemeinden verteilten. . 
Hervorragend hat in neuerer Zeit dieSäuglingssterblichkeit im Deut- 
schen Reiche die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich gelenkt. Im Durchschnitt der 
Jahre 1898/1902 (vgl. Abb. 4 auf Taf.: 7) starben von je 100 Lebendgeborenen in 
den kleineren Gemeinden 20,6, in 57 Mittelstädten 20,7 und in 33 ‚Grossstädten 21,9 
Kinder vor Ablauf des 1. Lebensjahrs. Mit der Grösse der Gemeinden erhöht sich 
demnach die Säuglingssterblichkeit. Von diesem Gesightspunkte aus ist ein Vergleich 
der Säuglingssterbeziffern von Interesse, welche in den beiden zu Ziff. 3 „Todes- 
ursachen® gehörigen Tabellen einerseits über. die Bevölkerungsvorgänge . im 
ganzen, anderseits in den Orten mit 15000 und mehr Einwohnern, enthalten sind. 
Im ganzen stirbt etwa der fünfte Teil aller Lebendgeborenen, bevor sie das 1. Lebens- 
jahr vollendet haben; im Mittel der Jahre 18/6 bis 1880 sind sogar 22,30% aller 
Lebendgeborenen vor Ablauf des I. Lebensjahrs gestorben. In einzelnen Staatsgebieten 
war dieser Prozentsatz Jahr für Jahr noch höher, denn, während er für die Jahre 
1902/03 im ganzen Reiche 19,3 betrug, war er im Königreiche Sachsen zu gleicher 
Zeit 23,5, in Bayern und Reuss j. L. 24,4, in Sachsen-Altenburg 25,3, in Reuss 4. L. 
25,4 und, wenn man einzelne Verwaltungsbezirke in Betracht zieht, ergeben sich teil- 
weise noch höhere Ziffern, z. B. für Niederbayern 31,0, für die Oberpfalz 29,0. 
usw. Nach den Ergebnissen der Jahre 1900/04, welche auf Taf. 9 kartographisch 
dargestellt sind, fallen durch eine hohe Säuglingssterblichkeit auf: 
l. die Staatsgebiete von Sachsen-Ältenburg und Reuss ä. L., da hier 
in allen Bezirken mehr als der fünfte Teil, in 3 von den 5 Bezirken sogar 
mehr als der vierte Teil aller Lebendgeborenen vor Ablauf des 1. Lebens- 
jahrs gestorben ist, 
2. das rechtsrheinische Bayern, hauptsächlich Niederbayern, 
Oberbayern undSchwaben, da hier in 83 von den 87 engeren Ver- 
waltungsbezirken mehr als der fünfte Teil aller Lebendgeborenen vor Ablauf 
des 1. Lebensjahrs starb, 
3. die Provinz Schlesien, namentlich die Reg.-Bezirke Breslau und Liegnitz, 
von deren 46 Kreisen nicht weniger als 43 eine ebenso hohe Säuglingssterb- 
lichkeit hatten, 
4. das Königreich Sachsen, wo in 75° der Medizinalbezirke,; 
5. das Königreich Württemberg, wo in 69%, der Oberämter eine ebenso 
hohe Säuglingssterblichkeit (mehr als 20 auf je 100 Lebendgeborene) herrschte. 
Demgegenüber war die Säuglingssterblichkeit gering: 
a) in Hessen-Nassau, Westfalen, Hannover, Schleswig-Holstein, wo von den 188 
Kreisen nur 3 (die Stadtkreise Linden, Harburg, Münster) eine Säuglings- 
sterblichkeit von mehr als 20 auf 100 Lebendgeborene aufwiesen, während 
nicht weniger als 127 Kreise durch eine niedrige Ziffer (weniger als 150%, 
der Lebendgeborenen) sich auszeichneten, 
b) in den Fürstentümern Schaumburg-Lippe, Lippe und Waldeck, wo durchweg, 
c) in den Grossherzogtümern Hessen und Oldenburg, wo in 13 von den 21 
Verwaltungsbezirken, 
d) im Herzogtum Sachsen-Meiningen, wo in der Hälfte der Kreise eine nie- 
drige Ziffer der Säuglingssterblichkeit (unter 15 auf 100 Lebendgeb.) fest- 
gestellt worden war. u 
Eine mittlere Säuglingssterblichkeit von 15 bis 20 auf je 100 Lebendgeborene 
war für etwa die Hälfte der 208 engeren Verwaltungsbezirke (Kreise u.s.w.) in der 
Rheinprovinz, im linksrh. Bayern, in Baden, Mecklenburg- 
Schwerin, Braunschweig, Sachsen- Coburg-Gotha, Anhalt, 
Schwarzburg-Sondershausen, Lübeck, Bremen, Hamburg und 
Elsass-Lothringen festgestellt.
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Large Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.