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Geschichte des Preußischen Verwaltungsrechts. 3. Band. (3)

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Bibliographic data

fullscreen: Geschichte des Preußischen Verwaltungsrechts. 3. Band. (3)

Periodical

Persistent identifier:
rgbl
Title:
Reichs-Gesetzblatt.
Place of publication:
Berlin
Document type:
Periodical
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1871
1918
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Periodical volume

Persistent identifier:
rgbl_1894
Title:
Reichs-Gesetzblatt. 1894.
Shelfmark:
rgbl_1894
Volume count:
28
Publisher:
Reichsdruckerei
Document type:
Periodical volume
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1894
DDC Group:
Gesetzgebung
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

law_gazette

Title:
Stück Nr. 40.
Volume count:
40
Document type:
Periodical
Structure type:
law_gazette

law

Title:
(Nr. 2199.) Verordnung, betreffend die Einberufung des Reichstags.
Volume count:
2199
Document type:
Periodical
Structure type:
law

Contents

Table of contents

  • Geschichte des Preußischen Verwaltungsrechts.
  • Geschichte des Preußischen Verwaltungsrechts. 3. Band. (3)

Full text

308 Die Kreise. Die Bezirksverwaltungsgerichte. 
schaftlichen Elemente eine gleichmäßige Vertretung gefunden haben, schon 
hierdurch die Geltendmachung eines einseitig gesellschaftlichen Interesses einer 
Besitzmasse auf Kosten der anderen ausgeschlossen. 
Dem Kreistage, welcher unter Vorsitz des Landrates zusammentritt, 
liegt lediglich die Beschlußfassung über die Kreiskommunalangelegenheiten ob. 
Neben dem Kreistage besteht für die Verwaltung der Angelegenheiten 
des Kreises und die Wahrnehmung von Geschäften der allgemeinen Landes- 
verwaltung ein Kreisausschuß. Derselbe ist zusammengesetzt aus dem Land- 
rate als Vorsitzenden und sechs von der Kreisversammlung aus der Zahl der 
Kreisangehörigen, die nicht notwendig Kreistagsabgeordnete sein müssen, ge- 
wählten Mitgliedern. 
Der Kreisausschuß hat die Beschlüsse des Kreistages vorzubereiten und 
auszuführen, soweit nicht durch Gesetz oder Kreistagsbeschluß besondere Kom- 
missionen, Kommissarien oder Beamte damit beauftragt sind, die Kreis- 
angelegenheiten nach Maßgabe der Gesetze und der Beschlüsse des Kreistages 
zu verwalten, die Beamten des Kreises zu ernennen und deren Geschäfts- 
führung zu leiten und zu beaufsichtigen, über die ihm von der Staatsregierung 
überwiesenen Angelegenheiten sein Gutachten abzugeben und die ihm durch 
das Gesetz übertragenen Geschäfte der allgemeinen Landesverwaltung zu führen. 
Insbesondere hat dem Kreisausschusse bereits die Kreisordnung in einer Reihe 
von Fällen die Beschlußfassung und die Verwaltungsrechtsprechung übertragen. 
Während der Kreistag ebenso wie die Stadtverordnetenversammlung 
nach der Steinschen Städteordnung eine gewählte Vertretung der Kommnnal= 
steuerzahler ist und daher lediglich über die Kommunalangelegenheiten zu be- 
schließen hat, tritt in dem Kreisausschusse ähnlich wie in dem Magistrate 
der Städteordnung von 1808 die enge Verbindung der Kommunalverwaltung 
mit der obrigkeitlichen Selbstverwaltung unter Leitung eines besoldeten Staats- 
beamten zu Tage. Die an die Wahrung der staatlichen Gesichtspunkte in 
der allgemeinen Landesverwaltung gewöhnten Ehrenbeamten wurden dadurch 
gezwungen, auch bei der Kommunalverwaltung von demselben Standpunkte 
auszugehen. An die Stelle des Strebens nach Autonomie, d. h. nach 
Bildung kommunaler Republiken innerhalb des Staates, im Interesse einer 
Besitzklasse trat die Neigung, auch die Kommunalverwaltung im staatlichen 
Interesse zu führen. Andererseits fand aber die obrigkeitliche Selbstverwaltung 
einen festen Rückhalt in den korporativ geschlossenen Kommunalverbänden. 
Als Verwaltungsgerichte höherer Instanz und als Beschlußbehörden in 
Beschwerdesachen wurde nach der Kreisordnung für jeden Regierungsbezirk 
ein Verwaltungsgericht gebildet, welches gleichzeitig an die Stelle der durch 
das Gesetz vom 8. 3. 1871 gebildeten Deputationen für das Heimatwesen
	        

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