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Bismarcks Staatsrecht.

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Bibliographic data

fullscreen: Bismarcks Staatsrecht.

Monograph

Persistent identifier:
roell_bismarck_staatsrecht_1903
Title:
Bismarcks Staatsrecht.
Author:
Roëll, Paul von
Epstein, Georg
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Ferd. Dümmlers Verlagsbuchhandlung
Document type:
Monograph
Collection:
deutschesreich
Publication year:
1903
DDC Group:
Recht
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German
Subtitle:
Die Stellungnahme des Fürsten Otto von Bismarck zu den wichtigsten Fragen des Deutschen und Preußichen Staatsrechts

Chapter

Title:
Elsaß-Lothringen.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Bismarcks Staatsrecht.
  • Title page
  • rechtlicher Hinweis.
  • Vorwort.
  • Inhaltsverzeichnis.
  • Staatenbund und Bundesstaat.
  • Das Bundespräsidium.
  • Präsidialvorlagen.
  • Reichsregierung.
  • Reichskanzler und Ministerpräsident.
  • Die Stellvertretung des Reichskanzlers.
  • Reichskanzler und Reichsminister.
  • Der Bundesrat.
  • Der Bundesratsausschuß für auswärtige Angelegenheiten.
  • Reichsämter und Staatssekretäre.
  • Der Reichstag.
  • Das Budgetrecht des Reichstages.
  • Die Privilegien der Reichtagsmitglieder.
  • Das finanzielle Verhältnis des Reiches zu den Bundesstaaten.
  • Das allgemeine Wahlrecht.
  • Etats- und Legislaturperioden.
  • Das preußische Wahlgesetz.
  • Das Staatsministerium.
  • Verträge und Verfassung.
  • Die Kompetenz der Volksvertretungen der Einzelstaaten.
  • Das Gesandtschaftsrecht der Einzelstaaten.
  • Reservatrechte.
  • Der Kriegsschatz.
  • Das Herrenhaus.
  • Der Staatsrat.
  • Die Zivilliste.
  • Das Begnadigungsrecht des Monarchen.
  • Der Erlaß des Königs vom 4. Januar 1882.
  • Beamte im konstitutionellen Staat.
  • Der Volkswirtschaftsrat.
  • Staat und Kirche.
  • Elsaß-Lothringen.

Full text

485 
wenn sie sich nicht bewähren sollte, wieder aufgehoben, wenn sie 
sich bewährt, vervollständigt und erweitert werden, und ich hoffe, 
daß das letztere in dem Maße der Fall sein wird, in welchem 
sich im Elsaß der gesunde Sinn der Bevölkerung von unten 
herauf durcharbeitet und sich der Herrschaft bemächtigt im Gegen= 
satz zu einer großen Anzahl von Parisern möchte ich sagen, die 
im Elsaß geblieben sind — nicht Franzosen, denn zwischen Fran= 
zosen und Parisern unterscheide ich erfahrungsgemäß sehr scharf 
— der Elemente, die dort in den gebildeten Klassen zu Hause 
sind, oder doch in diesen allein ihren Ausgangspunkt und ihren 
Halt haben. Alle meine Nachrichten stimmen darin überein, daß 
in der Massenbevölkerung, namentlich aber in der ländlichen, die 
für uns Vertrauen erweckende Gestaltung der Dinge wesentlich 
im Wachsen und im Zunehmen begriffen ist, auch namentlich 
durch die beginnende und werdende Wirkung, welche die allge= 
meine Wehrpflicht ausübt auf diejenigen, welche ihren Militär= 
dienst durchgemacht haben und in ihre Heimat zurückkehren, und 
ich bin überzeugt, daß unser guter Wille, der ja unvermindert 
ist, wenn auch bei mir wenigstens der Mut und die Hoffnung 
auf die Zukunft nicht derselbe ist, wie 1871 — daß unser un= 
verminderter guter Wille mit der Zeit die Sprödigkeit der Kreise 
die uns bisher widerstreben, überwinden wird, wenn wir sie 
ruhig bei ihrer Arbeit lassen. Ich möchte, daß wir es über uns 
gewönnen, sie nicht zu sehr zu stören, weder durch Einwirkung 
unserer gesetzgebenden Körperschaften, noch durch Einwirkung un= 
serer Bureaukratie. Ich habe noch heute Vertrauen zu   dem 
deutschen Keim, der unzerstört, wenn auch überwuchert 
von dem glänzenden Firnis der  französischen hundert= 
jährigen Angehörigkeit, doch unzerstört vorhanden ist, 
und ich glaube, daß die früher französisch gezogene, 
von uns frisch gestutzte deutsche Eiche, kräftig wieder 
ausschlagen wird, wenn wir Ruhe und Geduld haben 
und wenn es uns gelingt, die Fehler unseres eigenen 
Charakters — am Zuvielregieren, möchte ich sagen, 
zurückzuhalten und zu mäßigen und uns der ruhigen
	        

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