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Deutsche Geschichte für Schule und Haus nach den Forderungen der Gegenwart für das Königreich Bayern.

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte für Schule und Haus nach den Forderungen der Gegenwart für das Königreich Bayern.

Monograph

Persistent identifier:
weigand_geschichte_bayern_1899
Title:
Deutsche Geschichte für Schule und Haus nach den Forderungen der Gegenwart für das Königreich Bayern.
Author:
Friedrich, Johann
Place of publication:
Hannover
Publisher:
Carl Meyer
Document type:
Monograph
Collection:
bayern
Publication year:
1899
DDC Group:
900
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
IX. Die Zeit des Ringens nach Einheit und Freiheit.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte für Schule und Haus nach den Forderungen der Gegenwart für das Königreich Bayern.
  • Title page
  • I. Inhaltsverzeichnis nach Querschnitten.
  • II. Inhaltsverzeichnis nach Längsschnitten.
  • III. Tafel der bedeutendsten Regenten Bayerns.
  • I. Die Zeit des Heidentums.
  • II. Die Zeit des Kampfes zwischen Heidentum und Christentum.
  • III. Die Zeit der Lehensherrschaft.
  • IV. Die Zeit des Verfalls der Kaisermacht.
  • V. Die Zeit der Reformation.
  • VI. Die Zeit des dreißigjährigen Krieges.
  • VII. Die Zeit der Fürstenmacht.
  • VIII. Die Zeit der Fremdherrschaft.
  • IX. Die Zeit des Ringens nach Einheit und Freiheit.
  • X. Die Gegenwart.
  • Advertising

Full text

94 IX. Die Zeit des Ningens nach Einheit und Freiheit. 
. 
sich selbst nicht entschuldigen; ja sogar Jungfrauen drängten sich in 
Männerkleidung zu den Waffen; alle wollten sich üben, rüsten und 
für das Vaterland streiten oder sterben. Jede Stadt, jeder Flecken, 
jedes Dorf schallte von Kriegslust und Kriegsmusik und war in einen 
Ubungs= und Waffenplatz verwandelt. Alle Unterschiede von Ständen 
und Klassen, von Altern und Stufen waren vergessen und aufgehoben; 
jeder demütigte sich und war bereit zu dem Geschäfte und i’ zu 
dem er der brauchbarfte war; es war, als fühle auch der Kleinste, 
daß er ein Spiegel der Sittlichkeit, Bescheidenheit und Rechtlichkeit 
sein müsse, wenn er den Ubermut, die Unzucht und Prahlerei befiegen 
wollte, die er an den Franzosen so sehr verabscheut hatte. Was die 
Männer so unmittelbar unter den Waffen und für die Waffen thaten, 
das thaten die Frauen durch stille Gebete, brünstige Ermahnungen, 
fromme Arbeiten, menschliche Sorgen und Mühe für die Ausziehenden, 
Kranken und Verwundeten.“ 
— — —„,. 
93. Die Schlacht bei Leipzig und die Siege 
in Frankreich. 
1. Die Verbündeten standen in drei gewaltigen Heerhaufen Na- 
poleon gegenüber: Die Hauptarmee in Böhmen unter dem Befehle 
des östreichischen Feldmarschalls Schwarzenberg, die schlesische Armee 
am Riesengebirge unter dem Befehle des preußischen Feldmarschalls 
Blücher, die Nordarmee unter dem Befehle des Kronprinzen von 
Schweden mitten in der Provinz Brandenburg. Nach vielen 
blutigen und gewaltigen Schlachten, von denen besonders die an der 
Katzbach berühmt geworden ist, zogen sich die Heere der Verbün- 
deten in der Gegend von Leipzig zusammen. Napoleon hatte Dresden 
verlassen und war gegen die Mulde und Pleiße hinabgezogen. Am 
16. Oktober begann die Schlacht. Im Süden von Leipzig ward un- 
entschieden gekämpft; im Norden trieb Blücher drei französische Heeres- 
abteilungen bis in die Vorstädte von Leipzig zurück. Der 18. Oktober 
war der blutigste und entscheidendste Tag. Eine halbe Million be- 
waffneter Männer stand auf der Ebene von Leipzig im erbitterten 
Streite einander gegenüber, und mehr als 1500 Kanonen verbreiteten 
ringoumher Schrecken und Tod. Napoleons Heer wurde in die Flucht 
geschlagen. Am folgenden Tage nahmen die Verbündeten die Stadt 
eipzig mit Sturm. 
2. Napoleon konnte nun nicht mehr daran denken, sich in Deutsch- 
land zu behaupten. Mit den Trümmern seines Heeres eilte er über 
den Rhein nach Frankreich zurück. Der Rheinbund löste sich auf, die 
deutschen Fürsten, welche ihm angehört hatten, darunter auch Bayern, 
schlofsen sich den Verbündeten an und drungen mit diesen in Frank- 
reich ein. Hier gab es noch manchen hartnäckigen Kampf; aber der 
kühne Blücher drüngte unermüdlich vorwärte; bereits am 31. März
	        

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