Staatsbibliothek des ewigen Bundes Logo
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Deutsche Geschichte für Schule und Haus nach den Forderungen der Gegenwart für das Königreich Bayern.

Access restriction

There is no access restriction for this record.

Copyright

Public Domain Mark 1.0. You can find more information here.

Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte für Schule und Haus nach den Forderungen der Gegenwart für das Königreich Bayern.

Monograph

Persistent identifier:
weigand_geschichte_bayern_1899
Title:
Deutsche Geschichte für Schule und Haus nach den Forderungen der Gegenwart für das Königreich Bayern.
Author:
Friedrich, Johann
Place of publication:
Hannover
Publisher:
Carl Meyer
Document type:
Monograph
Collection:
bayern
Publication year:
1899
DDC Group:
900
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
IX. Die Zeit des Ringens nach Einheit und Freiheit.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte für Schule und Haus nach den Forderungen der Gegenwart für das Königreich Bayern.
  • Title page
  • I. Inhaltsverzeichnis nach Querschnitten.
  • II. Inhaltsverzeichnis nach Längsschnitten.
  • III. Tafel der bedeutendsten Regenten Bayerns.
  • I. Die Zeit des Heidentums.
  • II. Die Zeit des Kampfes zwischen Heidentum und Christentum.
  • III. Die Zeit der Lehensherrschaft.
  • IV. Die Zeit des Verfalls der Kaisermacht.
  • V. Die Zeit der Reformation.
  • VI. Die Zeit des dreißigjährigen Krieges.
  • VII. Die Zeit der Fürstenmacht.
  • VIII. Die Zeit der Fremdherrschaft.
  • IX. Die Zeit des Ringens nach Einheit und Freiheit.
  • X. Die Gegenwart.
  • Advertising

Full text

LX. Die Zeit des Ringens nach Einheit und Freihelt. 95 
  
ogen die Verbündeten als Sieger in Paris ein. Napoleon wurde des 
khrones entsetzt und nach der Insel Elba im Mittelmeere verbannt. 
Die Schmach, welche er unserm Vaterlande angethan, war getilgt. 
94. Schlacht bei Waterloo und Ende 
des Krieges. 
1. Mit einem Häuflein seiner alten Soldaten verließ Napoleon 
die Insel Elba wieder und landete am 1. März 1815 an Frankreichs 
Küste. Jubelnd wurde er aufgenommen, und die gegen ihn ausge- 
sandien Regimenter gingen unter dem Rufe: „Es lebe der Kaiser!“ 
zu ihm über, so daß er in kurzem triumphierend seinen Einzug in 
Paritz halten konnte. Der gresse Blücher mit seinen Preußen und 
der englische Feldherr Wellington mit einem aus Engländern, Hollän-- 
dern und Hannoveranern gemischten Heere drangen durch Belgien nach 
der französischen Grenze vor. Rasch rückte ihnen Napoleon entgegen, 
und das Preußenheer mußte vor dem übermächtigen Feinde das Veld 
räumen. 
2. Am 18. Juni kam es bei dem Dorfe Waterloo in der Nähe 
von Brüssel abermals zu einer großen Schlacht. Wellington, der dort 
mit seiner Armee stand, hatte Klächer gebeten, ihm zwei Heerhaufen 
zu Hilfe zu schicken, wenn Napoleon angreifen würde. „Nicht mit zwei 
Haufen,“ ließ ihm Blücher sagen, „sondern mit meinem ganzen Heere 
werde ich kommen, und wenn die Franzosen uns nicht angreifen, werden 
wir sie angreifen.“ Frischen Mutes trat er am frühen Morgen mit 
seinen Preußen den Marsch an. Heftiger Regen rauschte hernieder. Der 
Boden war so aufgeweicht, daß Fußvolk und Reiter kaum weiter kamen, 
und die Räder der Kanonen oft bis an die Achse einsanken. Da sprengte 
Blücher von Trupp zu Trupp und mahnte: „Vorwärts, Kinder, 
vorwärts:“ „Es geht nicht, Vater Blücher! es ist unmöglich," schallt 
es ihm entgegen. „Kinder, es muß gehen,“ ruft er wieder, „ich hab' 
es ja meinem Bruder Wellington versprochen. Ich had'’ es versprochen, 
hört Ihr wohl? Ihr wollt doch nicht, daß ich wortbrüchig werden 
soll!“ Und es ging mit Gottes Hilfe dem Ziele entgegen. 
3. Unterdessen stand Wellington mit seinen Kriegern schon im 
heißesten Kampfe: Sturm auf Sturm wird von ihnen abgeschlagen; 
aber allmählich erschöpft sich ihre Kraft. Schon liegen 10000 Mann 
tot oder verwundet auf dem Schlachtfelde. Da seufzt der unerschütter- 
liche Wellington: „Ich wollte, es wäre Nacht, oder die Preußen 
kämen!“ Und fiehe, sie kommen. Kanonendonner im Rücken und zur 
Rechten des Feindes verkündet ihr Anrücken. „Das ist der alte 
Blücher,“ ruft Wellington hoch erfreut; die ermatteten Krieger atmen 
auf. Unter Trommelwirbel und Trompetengeschmetter wird nun der 
Feind von drei Seiten gefaßt. Es eutstehr ein gräßliches Blutbad; 
bald tkönt aus den Reihen der Franzosen der Ruf: „Rette sich wer
	        

Downloads

Downloads

Full record

ALTO TEI Full text PDF
TOC
Mirador

This page

PDF Image Preview Image Small Image Medium Image Master ALTO TEI Full text Mirador

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Formats and links

Formats and links

ausgabe:

The metadata is available in various formats. There are also links to external systems.

Formats

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core

Links

OPAC DFG-Viewer Mirador

Cite

Cite

The following citation links are available for the entire work or the page displayed:

Full record

This page

Citation recommendation

Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.