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Deutsche Geschichte für Schule und Haus nach den Forderungen der Gegenwart für das Königreich Bayern.

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte für Schule und Haus nach den Forderungen der Gegenwart für das Königreich Bayern.

Monograph

Persistent identifier:
weigand_geschichte_bayern_1899
Title:
Deutsche Geschichte für Schule und Haus nach den Forderungen der Gegenwart für das Königreich Bayern.
Author:
Friedrich, Johann
Place of publication:
Hannover
Publisher:
Carl Meyer
Document type:
Monograph
Collection:
bayern
Publication year:
1899
DDC Group:
900
Copyright:
Ewiger Bund
Language:
German

Chapter

Title:
I. Die Zeit des Heidentums.
Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte für Schule und Haus nach den Forderungen der Gegenwart für das Königreich Bayern.
  • Title page
  • I. Inhaltsverzeichnis nach Querschnitten.
  • II. Inhaltsverzeichnis nach Längsschnitten.
  • III. Tafel der bedeutendsten Regenten Bayerns.
  • I. Die Zeit des Heidentums.
  • II. Die Zeit des Kampfes zwischen Heidentum und Christentum.
  • III. Die Zeit der Lehensherrschaft.
  • IV. Die Zeit des Verfalls der Kaisermacht.
  • V. Die Zeit der Reformation.
  • VI. Die Zeit des dreißigjährigen Krieges.
  • VII. Die Zeit der Fürstenmacht.
  • VIII. Die Zeit der Fremdherrschaft.
  • IX. Die Zeit des Ringens nach Einheit und Freiheit.
  • X. Die Gegenwart.
  • Advertising

Full text

8 I. Die Zeit des Heidentums. 
  
gebung des Altars war eingehegt und durch Wächter geschützt, die zu- 
gleich die weißen Pferde hüteten, welche als Opfer bestimmt waren. 
Auch Kriegsgefangene wurden hier den Göttern dargebracht und ihre 
Köpfe, gleich denen der Opfertiere, an die Bäume um den Altar ge- 
nagelt. War die Gemeinde versammelt, so wurde das Feuer auf dem 
Altare angezündet, vom Priester das Opfertier geschlachtet, ein Teil 
des Fleisches verbrannt und das andere verzehrt. Die ganze Nacht 
wurde dann im Dienste der Götter und beim Schmause zugebracht. 
In der Nähe des Altars ließ sich darum auch der alte, müde Kämpfer 
am liebsten zur Ruhe betten. Ein Scheiterhaufen verzehrte seine 
sterbliche Hülle, eine Urne nahm die Asche auf, ein Erdhügel deckte sie 
und wurde zum Hünengrabe, das Jahrhunderte hindurch Kunde von 
dem verstorbenen Helden gab. 
– 
7. Der Heerbann und das Grfolge. 
1. Die stete Kriegsgefahr und der Andrang mächtiger Nachbarn 
zwangen unsere Väter, sich immer enger aneinander zu schließen. 
Auf diese Weise entstanden aus benachbarten und ftammesverwandten 
Gaugenofsenschaften allmählich größere Bündnisse, die man als Völker- 
schaften bezeichnete. Jede Völkerschaft bildete in Kriegszeiten ein ein- 
heitliches Heer. Unfreie und Hörige, Schwächlinge und solche Freie, 
die durch schmähliche Handlungen ehrlos geworden waren, gehörten 
nicht zum Heere. Die Gesamtheit der Krieger bildete den Heerbann. 
Jeder trug die Kleider und Waffen, die er auch sonst zu tragen 
pflegte. 
2. Drohte dem Volke Gefahr, oder sollte ein Zug in Feindes 
Land unternommen werden, so wurde zu den Waffen gerufen. Ein 
Bote trug den Heerpfeil als Zeichen des Aufgebots von Hof zu 
Hof. Die Gaugenossen sammelten sich auf ihrer Mahlstatt und 
trafen dann mit den Kriegern der andern Gaue an einer bestimmten. 
Stelle zusammen. Hier wurde aus der Reihe der angesehensten 
Edelinge der Führer erwählt und als Herzog auf den Schild erhoben. 
Bedeutete der Zug eine förmliche Auswanderung, so begleiteten auch 
Weiber und Kinder das Heer. 
3. Ging es zur Schlacht, so stellte jeder Gau eine auserlefene 
Schar von Fußgängern und Reitern in das Vordertreffen. Plotzlich 
ertönt Schildgesang und Kriegsgeschrei. Die Reiter stürmen vor, mit 
ihnen die auserlesenen Fußgänger, die sich an die Mähnen der Pferde 
hängen. Das Hauptheer rückt in ungestümem Angriffe nach. 
Nervige Arme werfen die Speere oder schwingen die scharfgeschliffenen 
Streitärte, Messer und Keulen. Die noch behörnte Schädelhaut eines 
Auerochsen dient dem Kämpfer als Helm und läßt ihn noch schrecklicher 
erscheinen. So dringt er in des Feindes Reihen. Mann kämpft gegen 
Mann. Hinter der Schlachtreihe, in der Wagenburg, harren die 
Frauen und Kinder, feuern die Kämpfenden durch laute Zurufe an,
	        

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