Metadata : Das Civil-Medizinal-Wesen im Königreiche Bayern. 2. Band. Die Medizinalpolizei. (2)

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Berichts  vom  14.  d.  Mts.  angewiesen,  deren  Ansinnen  wegen
Rückvergütung  jener  Kurkosten,  welche  für  den  mit  dem
Krätzenübel  behafteten,  in  der  Krankenanstalt  zu  Abensberg
geheilten,  vermögenslosen  Anton  Adam  aus  Krummenaab
erlaufen  sind,  zu  entsprechen,  da  die  Entschließung  vom
24.  Oktober  1828  für  den  speciellen  Fall  der  Zuweisung  eines
von  der  Krätze  befallenen  inländischen  Handwerksgesellen  zur
Heilung  einer  Gemeinde,  der  er  nicht  zugehört,  ausdrücklich
bestimmt,  daß  der  Ersatz  der  erlaufenen  Kur=  und  Verpflegungskosten
  von  der  heimatlichen  Gemeinde  zu  leisten  sei.
München,  den  26.  Juni  1832.
Staatsministerium  des  Innern.
An  die  Königl.  Regierung  des  Obermainkreises,  K.  d.  J.,  also  ergangen.
Mittheilung  der  Königl.  Negierung  des  Regenkreises,  K.  d.  J.

§S.  125.
Ministerial-Entschließung  vom  14.  Dezember  1832,  die  in  Baden
in  Ansehung  der  mit  der  Krätze  behafteten  Handwerksbursche  erlassenen
  Verfügungen  betr.
Auf  Befehl  Seiner  Majestät  des  Königs.

Die  in  Baden  in  Ansehung  der  mit  der  Krätze  behafteten
Handwerksbursche  erlassenen  Verfügungen  vom  1.  Juni  und
28.  September  1830  werden  der  Königlichen  Regierung  zur
Wissenschaft  mit  dem  Auftrage  mitgetheilt,  bis  auf  weiters
allen  aus  des  Großherzogthum  Baden  nach  Bayern  instradirten,
mit  der  Krätze  behafteten  ausländischen  Handwerksburschen,  an
der  Grenze  den  Eintritt  zu  verweigern,  und  hinsichtlich
der  Inländer  in  Gemäßheit  der  Entschließung  vom
20.  März  1828  zu  verfahren.

Hiernach  sind  die  untergeordneten  Behörden  geeignet  anzuweisen.


München,  den  14.  Dezember  1832.

Staatsministerium  des  Innern.
An  sämmtliche  Königl.  Kreisregierungen,  K.  d.  J.,  also  ergangen.

Abdruck  der  allegirten  Entschließungen.
(Bekanntmachung,  die  Krätzekrankheit  betr.)
Die  Krätze,  eine  der  ältesten  und  größten  Plagen  der
Menschen,  hat  sich  seit  einiger  Zeit,  vorzüglich  auf  dem  Lande
und  unter  der  ärmeren  gewerbtreibenden  Volksklasse,  so  auffallend