damals auf der Insel vor, der Generalsekretär vom
Ministerium des Innern Dr. Kan, dessen verständnis—
voller und bei aller Korrektheit des holländischen Staats—
beamten echt menschlicher Fürsorge ich viel verdanke, und
der ehemalige Oberpräsident von Ostpreußen und spätere
Chef des Zivilkabinettes Seiner Majestät, Exzellenz von
Berg, einer der besten, unbeirrt treuen Beraker unseres
Hauses in Glück und Unglück. Er ist noch aus der fernen
Bonner Borussenzeit ein Jugendfreund des Kaisers
und einer von den Männern, die dem einsam alternden
Manne in Amerongen mit kief menschlichem Verstehen
kreu geblieben sind.
Trostlos in seiner düsteren Härke hak dann der Winker
wieder eingeseht. Der Tag, an dem sich's jährke, daß
ich auf der Insel landeke, war so wie jener erste eingehüllk
in Grau und Rebel. Wolken, die bleischwer auf
der See und auf dem kleinen Eiland lagen, und Skürme,
die bei Tag und Rachk über die Deiche weg das armselige
Land zerfegken. Da waren ein paar Tage gemeinsamer
Arbeit mit dem Major Kurt Anker — meinem
klugen und unermüdlich käligen ehemaligen Nachrichtenoffizier
der Heeresgruppe — eine erleichkernde Befreiung.
Und kurz vor Weihnachken kam IM#üller, mein alter
Adjukank und Chef meiner Verwalkung, und brachte
Weihnachksgaben aus der Heimak mik. Geschenke von
Angehörigen und rührende Zeichen der Liebe von bescheidenen,
ungekannken deukschen Menschen. Den dentschen
Kindern, die damals zur Pflege und Erholung nach den
graufamen Wirkungen der Hungerblockade bei gulen
Menschen auf der Infsel weilken, habe ich dann noch vor
dem Feste in dem bleinen Gasthofe „Seeblick“ in Ooster-143