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reale und mächtige Deutschland zu suchen ist. Dieses Anerkenntniß
wird seine weiteren Folgen haben.
VIII.
Es sind schließlich die Resultate des Badener Congresses
in Bezug auf die innere deutsche Politik in Betracht zu ziehen.
Diese find nur negativ geblieben. Die Berathungen
der in Baden versammelt gewesenen deutschen Fürsten
haben auch in keinem Punkte zu einer Vereinbarung geführt.
Auf der einen Seite standen Preußen, Sachsen-Weimar, Sachsen-Coburg
und das Großherzogthum Baden, dessen Zutritt
zur preußischen Politik mit Freuden zu begrüßen ist, auf der
anderen die vier Königreiche Baiern, Würtemberg, Sachsen und
Hannover, außerdem Hessen-Darmstadt und Nassau.
Die Resultatlosigkeit ergiebt sich aus den officiösen Telegrammen
und Mittheilungen über die Conferenz, so sehr die
österreichische Partei und deren Anhang und die officielle Presse
der vier Königreiche bemüht ist, die Fortdauer der deutschen Conflicte
zu vertuschen. Sie wird bestätigt durch das Festessen auf
der Wilhelmshöhe, durch die Regierungsmaßregeln in Kurhessen
und durch das Verbleiben der Minister in den antipreußischen
Regierungen, unter denen wir nur die Namen v. Beust, v. Borries
und v. Hügel nennen.
Wir dürfen dieses Ergebniß als kein nachtheiliges bezeichnen.
Der Glaube ist in Deutschland längst zu Grabe getragen,
daß die Regierungen eine gründliche Reform der deutschen Verfassung,
in welcher das Recht der Nation auf Einheit und Freiheit
Anerkennung findet, sei es durch Bundesbeschlüsse oder durch
persönliche Zusammenkünfte von Fürsten, zu Stande bringen
werden. Die Geschichte erzählt nur von mißglückten Bestrebungen
Preußens. in dieser Richtung vor 1848, von der an dem