80 Mitigation
atiön, f.; —n: Mildrung. -alĩp, a.: mitigans.
„ĩtren, tr.: lindern, mildern ꝛe. — Milihal:
— Miskal. — Mitis, m.: Name eines Wiener
Fabrlkanten. Dazu: M. Grün, eine Farbe
arsenig= u. essigsaures Kupseroryd. — Miton: s.
Onguent. — Air-a (gr.), f.; zen [8 24, 11:
Blude, nam. Kopfbinde .; Kopfbedeckung, bes.:
Bischofsmütze; auch Name v. Schnecken; ferner
M. Hippöcratis, ein wundärztl. Kopfverband 2c. —
ilraill-äde (fr. äli-), f.; —n: das Kartätschen.
e, f.; —: Kartätsche, —-Schuß. euse (□öfN0,
f.; —, —: Kugelspritze. -fren, intr. (haben):
kartätschen; tr.: niederkartätschen. — Mitr-äl
(nlat.); älis, a.: mitra-, mützenförmig: M.=Klappe,
-Valvel, välvula m-is, an der hintern Herzkammer.
äkus, a.: mit einer Mitra versehn:
Abbas (s. d.) m. — Aitt-ièren (lat.), tr.: senden,
entsenden 2c. -imus: „wir senden“, — n.,
uv.; uv.: (in England) Verhaftsbefehl.
Miũr (abess.): Katze. Drehm Hab. 59. —
Miürisch (gr.), a.: am Ende schwächer werdend
(nam. Metr.). us, m. (8 24, 2]: f.
Mekuros.
Mix-äthrik (gr.), f.; 0; -äthrion, n., —S;
0: Misch-, Wechsel-, April-Wetter. -ed (engl.
mixt), à.: ge-, vermischt: M. Cloth Iklörhl, meliertes
Tuch; M. Lustre (s. d. 2); M. Pickles, allerlei
mit Essig, Pfeffer 2c. eingemachte grüne Früchte;
auch als Buchtitel. rolbfe (gr.), f.; —n: Erzeugung
v. Mischfarben durch Mischung v. Lösungen,
woraus sich durch Wahlverwandtschaft gleichzeitig
die sich mischenden Farben niederschlagen.
colßtisch, a.: durch Mireolyse entstanden. -pichle
l-el], n., —s; —#: — Mired (s. d.) Pickles. te
(frz. mirt), a.: gemischt, z. B.: ißü#jet (süshel m.,
Unterthan, der 2 Staatsverbänden angehört.
cion, s.; —n: Mischung. -tum, n., —;; -zà:
etwas Gemischtes: Ein m. compösitum, etwas durch
Mischung Zusammengesetztes, ein Mischmasch,
Allerlei 2c. (s. Miscellauea). - kür, f.; —en: Mischung,
— nam.: eine aus versch. Ingredienzien
gemischte stüssige Arznel; ferner: gemischte Orgelstimme.
—##u, a.: gemischt.
Anä,. f.: s. Mine. — Mnẽm-e (gr.), f.; 0:
Mnuemosyne. on, n., 6;ka, ken: Erinnrungszeichen,
Andenken, Denkmal. nkütih, önih,
f.; -en: Gedächtniskunst; Lehrbuch derselben.
Mer, m., —s; uv.: Kenner, Lehrer der M. —
u.: Mnemonentisch, a.: die M. betreffend,
darauf bezügl., ihr gemäß 2c., — häufiger: Mnemönisch:
auch: Muemenische Mädchen. V. Ov. 1,
274 = Musen (Töchter der Mueme). öôöfune
(———, s. Euphrosyne), f.; —§s, —ns; 0: „Gedächtnis“,
— weibl. Name, bes.: 1) die Mutter der
Musen (s. d.). — 2) s. Asterold. -ospunde, (.;
—A Muse. -ösynon, n., —§; na: Muemeon.
otechnih, a.: Mnemonik. Dazu: Mer, m.;
muemotechnisch, a.
"Moällah-a (ar.), f.; zat; -al, n., —: —6:
eins der an der Kaaba zu Mecca „aufgehangnen“
7 Preisgedichte, auch: Muallakat3).
Modalis
Mob (engl. möbb), m., —s; 0: Pöbel. at3.
21, 107; 179 1c., vgI.: Vom Pöbel mißhanrelt
(mobbed). 20, 230 r.; Möbbish (ischl. a.:
pöbelhaft 2c.; Moblblism (Pöbel-Austr.,
Wortl. Hertig 33, 237. — Moba (slaw.), k.;
— : eine Vereinigung v. Fröhnern zur Ernte.
C#noben 1, 24; 2, 13 2c. — Mobb 2c.: s. Mob.
— ARobed (pers.), m., —#6, —en; —8, en: parsischer
Priester. — AMöb-el (frz., auch in frz.
Schreibw. menble), n., —s6; uv., —; f.; -n:
(s. Se., vgl. Mobilie): ein Stück der fahrenden
Habe, nam. bewegliches Hausgeräth in den Zimmern.
Auch übrtr. auf Personen, sofern sie zum
Hause mitgehören (vgl. Inventar): Ein altes
(Haus-) M. (eln, tr.: 1) st. möblieren (s. d.).
— 2) (scherzh.) Einen m., ihn aus-, durchklopfen,
— verallgemeint: mit Heftigk. u. schonungslos
gegen ihn verfahren, ihn tüchtig vornehmen u. verarbeiten
2c.; auch: Einen ab-, verem. (orsch. 3).
3) Zsstzg.: Etwas ver= m. (vrsch. 2), Etwas, das
zu bleibendem Besitz bestimmt war, zur „fahrenden
Habe“ machen, d. h. es losschlagen, verkaufen.
— Mob--il (frz.): 1) a.: beweglich; in Bewegung;
so beschaffen, daß es sich in Bewegung
setzen od. in Bewegung gesetzt werden kann, nam.
v. einem Heer 2c.: Preußen macht m. od. mobilisiert;
auch v. einzelnen Pers.: Der Alte ist noch immer m.,
rüstig, rührig, auf den Beinen 2c. — 2) n., —);
e: etwas Bewegendes. 5. Ph. 1, 170; Wilbrandt
Kl. 45. Tile: 1) (lat.) nentr. zu mobilis (s. d.),
auch substant.: Ein Perpetuum (-) M., n., — S,
uv.; uv. (perpelna mobilia): Etwas, das immer in
Bewegung ist; Das Primum m., das erste (od.
Ur-) Bewegende, wovon alle andern Bewegungen
ausgehn; der Ur-, Hauptbeweggrund; ferner
(Sternk.) bei den Alten: die scheinbare tägl. Bewegung
des Himmels. — 2) (frz. —) Mobil.
Siliär, n., —ey)s; —e: eine Gesammtheit v. Mobilien
od. Möbeln, die fahrende Habe, das Fahrnis
2c. -isie, f.; —: Möbel (s. d.), bes. in Mz.
ZSilier (frz. —ilfe), a.: auf die fahrende Habe bezüglich,
dazu gehörig 2c.: Die Crédits (s. d.) ms#c.
Zilis (lat.), a. 1§ 24, 3, uv.; neutr. -ile, Mz.
-lial: beweglich; veränderlich 2c.: Substantiva
mobĩlia, die ein männl. — u. mit Andrung der
Endung ein weibl. — Wesen bez. eilisation,
f.; —en: Mobilisserung. eilisiéren, tr.: mobil
(s. d.) machen, s. Ggstz im. m. u. delm. Iilität,
f.; 0: das Mobilsein, vgl. Motilität. — Möbl-(frz.,
Meubl-) ement (möhb’'lmäng), n., —; —:
Möblierung, d. h. das Möblieren u.: die gesammten
Möbel eines Zimmers (vgl. Amenblement).
eur Cör), m., —#; —s, —e: Möblierer: Zmmer-M.
Koht A. 2, 158. kren, tr.: mit Möbeln,
Hausgeräth ausstatten (vgl. möbeln).
Mocha: s. Mocca. — Alöchli-a (gr.), f.;
#-en 18 24, 11: Einrenkung v. Gliedern mittels
Flaschenzügen 2c.
A#odäl (ulat.), a.: durch Verhältnisse bedingt,
davon abhängig. is: 1) a.: modal. —
2) m. I§ 24, 3, uv.]): (Gramm.) ein die Art u.