Philos. 23 — 28a 145
danken 1718—1728 von Benson, Andrews und Cleves). Bl.1
(104 : 73 cm.) mit Erläuterungen: a) Grundriss der Maschine, b) Profil
in die Länge, ec) Profil in die Breite. DBl.2 (38: 49'/, em.) Situationsplan.
Bl.3 (28:46 cm.) ähnlich 1b. Bl.4 (28:46 cm.) Ansicht
von oben. Bl.5 (28:46 cm) Aussere Ansicht von oben. Bl.6
(23:46 cm.) ähnlich 1e. bBl.7 (37 :26%/, em.) Zeichnung des Verschlusses
mit Erläuterungen.
Philos.26! 45 Seiten und 4 (vor S.31) eingesetzte Blätter
zu 21:17 cm; dazu 3 Tafeln. 18. Jahrh.
Abhandlung über Mühlenbau (bes. über den Schwung des
Mühlensteines). S.32 wird der Inhalt des “vorhabenden Mühlenbuchs’
in 2 Theilen angegeben; der 1. soll in 32 Abschnitten die Construction
der Mühle, der 2. in 12 die verschiedenen Arten von Mühlen (nach
angenommenem Grundsatz des 12 Fuss hohen Wasserrades-gefälles)
untersuchen. Auf den 4 eingesetzten Blättern wird gegen Belidor
und Beyer gesprochen.
Philos.27 Pergament. 60 Bl. zu 231), :32 cm.
XV1l. Jahrh.
Schönschriften. Jedes Blatt ıst mit anderer Schrift beschrieben.
Die Schriften sind mitunter sehr schön und kunstvoll.
Meistens geben sie lateinische Bibelverse, doch B1.38 “Ferdinandus
divina favente elementia electus Romanorum imperator’ und BI1.46
“Wir Ferdinand von G. Gnaden erwelter römischer Kaiser’.
Philos.27! 6Bl. zu 19:14 em. 15./16. Jahrh.
De Geographiae prineipiis ad sphaerae astronomicae notitiam
necessariis. Quia coustitui praelegere geographiam Melae ete.
Philos.28 und 28a
n0.28: Druck. Tychonis Brahe Astronomiae instauratae mechanica,
Wandesburgi a. 1598 (vgl. Gassendi, T. B. vita in G. opera Florent. V
p-393). no.28a: 27 Bl. zu 34:25 cm. Tych. Brahe Stellarum
octavi orbis inerrantiun accurata restitutio. Wandesburgi a. 1598.
Die Vorrede ist gedruckt bei Gassendi Opp. V p.431-—434; der
Catalog selbst in Progymnasmata Astronomiae instauratae I 1602 und
in Kepleri Tabulae Rudolphinae.
Wie an den Kaiser und andere Fürsten (vgl. Gassendi Opp. V
p.394), so hat Tycho Brahe die beiden Bände an lleinrich Julius,
den Gründer der Universität Helmstedt, geschickt. Deshalb sind
beide in grüne Seide gebunden, auf welche mit Gold vorn Brahe’s
Brustbild, hinten Wappen eingepresst ist; in beiden ist auf der
Rückseite des Titels T. Brahe’s Bildnis von 1586 (Kupferstich von
J. D. Geyn) eingeklebt. Im Drucke (no.28) sind Randleisten und
Figuren bemalt; auf einem Vorsetzblatt ist geschrieben die Dedication.
dann 7 Distichen, ähnlich dem an den Salzburger Erzbischof bei
Gassendi 5.394 Aceipe Dux Ilenrice et seulpta et picta colore Orsauna...
Auster habet. Dann: Quare id Teuthoniae nune consceratque
dieatque, Actheream exeipiat si modo grata Deam. Sin minus,
Uraniae hospitium late patet, orbem Quaec capit, exeludi quomodo