228 1318 Mai 9 — 1318 Juni 6.
den Häuser des Golle und des Spitals zu, falle sie das Kloster erwirbt.
— Siegler die Stadt. — 1318 (nähsten zinstage nach des
hailigen erüzes tag, als ez vunden wart) Mai 9.
St.A. Stuttg.: Esslingen B. 120. Or., Pg., anhangend Siegelreste. Aussen
aus dem 14. Jahrh.: Ad. loculum ceivitatum, — Reg.: Schätdler 85.
480. Bischof G erhard von Konstanz nimmt das Spital in Esslingen
in seinen Schutz (cum itaque religiosi in Christo .. magister, .. fratres
et .. sorores seu converse hospitalis in Esselingen, in quo hospitali
capella in honore sancte Katherine virginis et martiris fundata extitit
et dotata, signum in superiori vestimento habitus eorundem,
quod quidem signum fratribus dicti hospitalis in monte Sinay, in quo
corpus prefate Katherine virginis et wartiris per angelos regni
celestis translatum mirabiliter requiescitur, divinitus assignatum, devote
ac humiliter deferentes katolicam fidem reetam karitateınque
perfectam haotinus tennerint et parati sint in posterum tenere et observare
diversimoda pietatis et misericordie opera circa pauperes et
egentes läaudabiliter exercentes). — Siegler der Aussteller. — Konstanz,
1318 (VIII idus junii) Juni 6. |
StA. Stuutg. : Esslingen B. 14. Or., Pg., anhangend Bischofssiegel, auf
der Rückseite oben rechts Spuren eines aufgedrückten rimden Siegels von etwa
28 mn Durchmesser.!) — Reg.: Reg. Const, n. 3775 (nach Pfaff, Esslingen 251),
ebenso in anderer Fassung mit Dalum 1308—18 n. 3801 (nach Oberamtabeschreibung
Esslingen 152) und ohne Zweifel ebenfalls identisch n. 3687 (nach
Pfaff 68 Anm. 41).
481. Herzog Lupold von Österreich trifft mit der Stadt Esslingen
folgende Übereinkunft: wenn der König Friedrich an den
Bhein oder nach Schwaben kommt, soll er ihnen Erneuerung ihrer
Privilegien verschaffen (daz inen von ime mit nüwen briefen bestetiget
besigelt unde von worte zu worte ernüwet werde allez, daz sie ietzent
von ime hant besigelt mit sime kuniglichen ingesigele); den
Zünften soll er Bestätigung ihrer seit König Rudolfs Zeiten ınnegehabten
Privilegien verschaffen und seinen Teil der Burg Körsch,
wenn sie erlüst wird, nur Bürgern oder andern von der Stadt bezeichneten
Personen leihen; Lehen der Bürger, welche vom König
wi
10
20
25
80
anderen gegeben wurden, sollen ihren früheren Trägern zurückgegeben 35
werden; er soll der Stadt den königlichen Schutz und Abschaffung
ı) Vol. zu n. 59.