Metadata : Weltkrieg und Gottesreich.

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Weil  der  Menschen  immer  mehr  werden,  die  den  in
jenen  Versen  beschriebenen  Todes-  und  Lebenssprung
  gewagt,  so  werden  auch  der  freudvollen
Erdenpilger  mehr.  Es  wächst  das  Heer  der  Erlösten,
die,  unverzagt  und  ohne  Grauen,  im  Siegerschritt
ihren  Erdenweg  gehen  und,  nachdem  sie  alle  andern
Feinde  weit  überwunden,  auch  den  letzten  Feind
aufs  Haupt  schlagen  und  triumphierend  durch  des
Todes  Pforte  gehen.

Auch  abseits  von  der  immer  noch  kleinen  Schar
der  Erlösten  erkennen  wir  ein  wachsendes  Erdenglück:
  Die  moderne  Menschheit  hat  ihre  gottgeordnete
  Mission  (1.  Mose  1,  28)  besser  begriffen  und
gründlicher  angefaßt,  als  der  alte  geniale  Schriftsteller
  zu  ahnen  vermochte.  Sie  hat  sich  nicht  nur
Tiere  und  Pflanzen  untertan  gemacht,  sie  hat  sich
auch  die  Kräfte  untertan  zu  machen  angefangen  und
als  ihre  Sklaven  eingespannt.  Und  sie  fordert  der
alten  Erde  eine  Fülle  von  Gütern  ab,  von  denen
Moses  noch  nichts  wußte.  Die  moderne  Menschheit
  weiß,  daß  sie  vom  Schöpfer  nicht  auf  eine  karge
Erde  gesetzt  ist.  Sie  weiß:  Es  stecken  in  der  Erde  Brot
und  Fleisch,  Zuckererbsen  und  Trauben,  Flachs  und

olle,  Holz  und  Eisen  genug  nicht  nur  für  1500
Millionen  Menschenkinder  sondern  auch  für  doppelt
so  viel.  Und  sie  lebt  der  jubelnden  Gewißheit,  daß
sie  auch  den  Weg  weiß,  solches  alles  der  Erde  abzufordern.
  Sie  weiß  auch,  daß  heute  im  alten  Europa
niemand  zu  darben  brauchte,  wenn  nicht  England
die  See  und  die  Meerstraßen  beherrschte.  Aber  sie
weiß  auch  —  Gott  sei  Dank  —  das  Bessere,  wie  diese
Zwingherrschaft  mag  gebrochen  werden.  Sie  weiß,
daß  unsere  Erlösung  naht.