Full text: Das Goldene Buch des Deutschen Volkes an der Jahrhundertwende.

  
Geeig Eandinal w. Uldden, Alben u. Bogmalawski, gl. v, Bebnke, Eolmar Tıht. v. d. deliz. 
Fest disziplinierte, sorgfältig ausgebildete, Ein Uoik, welches seine Grösse und Selbständig: „Das Schicksal der Staaten ist dem 
hingebende und tapfere Truppen, — zur keit erst mit den iaflen erobern mussie und menschlichen Leben ähnlich; sie ent- 
Selbständigkeit und Selbstihätigkeit er- darauf angewiesen ist, sie ebenso zu verteidigen, siehen, wachsen, blühen, «geraten in 
zogene, charaktervolle Führer mit beson- bedarf eines Kriegerstandes, welcher auf dem festen üertall und bören auf zu sein.“ Aber 
neuer Chalkraft und frischem Wagemut Granit unbeugsamer Ehrbegriffe, nicht auf dem glatten es gili auch mehr, seine Zeit qui aus 
— dies bleibe das Ziel der Beranbildung Parkett einer pbilosophischen, schwankenden Welt zufüllen, als sie zu überdauern, wie 
des deutschen Peeres ! anschaumg stehi. geirocknete Blumen den Frühling. 
  
  
  
Ernst Edier u, 4, Pfamliz. Üscar $, Leeiowehlorbeik, RB. vr, Mäller. 
  
Stahl als Material zur Berstellung der Geschütze, gezogene Geschützrohre, nitriertes, rauchschwaches Pulver als Geschützladung, explosive Sprengstofie 
als Geschossiadung, diese Elemente haben in dem letzten 56 Jahren einen so grossen Fortschritt der Artilterie bewirkt, wie seit Einführung der Feuer: 
geschütze gegenüber den alten Kriegsmaschinen keiner mehr stattgefunden hatte, Das Ergebnis des Yortschritis ist eine bedeutende Wirkungs- 
steigerung, welche die Erreichung jedes Kampfzweckes beschleunigen kann, deren £ L. 
Einiluss aul den Verlauf und den Ausgang des Kamples indes micht bestimmt vor- > Ar. Frerllan 
  
herzusagen ist, denn dafür ist weniger die Kraft des materiellen Kampfmittels an sich, 
als vielmehr, wie bisher, sein richtiger Gebrauch entscheidend. 
    
Je länger ich mich mit Kriegsgeschichle beschäftigt babe, deste milder bin ich im meiner Beurteilung der im 
Kriege handelnden Führer geworden. 
Gelang es, die allgemeine Lage, die zeitliche Kenntnis vom Gegner und die vielfachen begleitenden Umstände, 
uier derien die verantwortlichen Entschlüsse gefasst werden mussten, mir genügend zu vergegenwärtigen, 
so vermöchte ich die getrolfenen Anordnungen in ihren Ursachen zu verstehen und fand sie damit auch in 
den meisten Fällen gerechtfertigt. 
Oft spendete ich dann volles Lob, wo ich anfangs 
geglaubt hatte, ladeln zu missen. 
   
de . Auch im 20. Jahrhundert wird es unsere Aufgabe sein, den Beist Friedrichs des Grossen und die Erinnening 
an seine Heeresführung unler uns lebendig zu erhalten, als eine der besten Waffen in den Kämpfen, die 
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:/ BE wir noch zu bestehen haben, um das vom grossen Könige im 18. Jahrhundert aus der Band gelegie und 
von seinen Dachfolgern weilergeführte Werk siegreich gegen äusseren und rn 
    
G run um Juf un lag inneren Ausiurm zu behaupten. Er, 
Staalswresen 27