Metadata : Rosenheimer Anzeiger. 62. Jahrngang (62)

 

und  Duhilfst  den  Krieg  verkürzen
-tntntnN.tNN..t.t.t....p..p.st.t.—nmmmmmlmmmmtu.

ten  bei  und  die  größeren  Vereine  veranstalte.
len  Wohitatigkeilskonzerte.

Die  Haupteinnahmequelle  waren  und  blieben
aber  die  „Arbeitergroschen“.  Es  haben  bisher
geleistet:  die  Arbeiterschaft  der  Baumwollspi  n-·
nerei  7740  Marl  und  die  des  Torwerles  940
Mark.  Wenn  man  bedenkt,  daß  die  Arbeit  in
der  Spinnerei  immer  mehr  eingeschränkt  werden
mußte,  daß  durch  die  sich  mehrenden  Einberufun,
gen  zum  Kriegedienst  die  Zahl  der  Spender  immer
  lleiner  und  dabei  die  Teuerung  immer  druktender
  wurde,  sucht  man  nach  den  geeigneten
Worten,  um  so  viel  Gemeinsinn,  so  viel  Opferfreudigkeit
  ins  rechte  Licht  zu  rücken.  Aber  auch
die  übrige  Einwohnerschaft,  die  Bürger  und
Beamten,  blieben  nicht  zurück  und  die  Sammler
konnten  in  den  zwei  Jahren  über  6500  Mark
abliefern.  Sie  können  rührende  Beispiele  von
dem  Opfersinn  so  mancher  lleiner  und  kleinsten
Geschäftsleute  und  Handwerker  erzählen,  die,
obrohl  sie  die  Lasten  des  Krieges  am  allerdrückendsten
  empfinden,  oft  den  letzten  Pfeunig
opferten;  freilich,  auch  vom  Gegenteil  lönnten  sie
berichten,  wo  man  über  schlechten  Geschäftsgang
jammert,  während  man  jonst  nichts  davon
merkt,  daß  unser  Vaterland  in  einen  Krieg
verwickelt  ist,  der  über  dessen  Sein  oder
Nichtsein  entscheiden  wird.

Man  war  sich  von  Anfang  an  klar,  daß  den
Angehörigen  der  Krieger  am  besten  durch  Verabreichung
  eines  Mittagessens  geholsen  würde.
Desbalb  wurde  sofort  im  Krankenhause
Voltsküche  des  Hilfsvereins  eröffnet.  In  den
ersten  Monaten  flossen  derselben  Lebensmittel
aller  Art,  wie  Brot,  Gemüse,  Kartoffeln  und
dergleichen  von  allen  Seiten  zu.  Einige  Geschäftsleute
  ließen  in  ihrem  Eifer  bis  zur  Stunde
nicht  nach;  allen  voran  ging  der  in  der  ganzen
Umgebung  beilens  bekannte  Metzgermeifter  Lar.
Als  die  Zahl  der  zu  Unterstüttenden  immer  größer
  wurde  und  die  Räume  im  Krankenhause  nicht
mehr  ausreichten,  wurden  die  übrigen  Portionen
in  der  Vollsküche  der  Spinnerei  im  Turnsaale
des  neuen  Schulhauses  hergestellt.  Zurzeit  werden
  im  Krankenhause  150  und  im  Turnsaale  50
Mittagessen  abgegeben  und  in  den  zwei  Jahren
  wurden  vom  Hilfsverein  weit  über  100  000
Mittagessen  verabreicht.  Das  Essen  wird  von
allen  Einsichtigen  gelobt.  Es  ist  so  gut  und  reichlich,
  als  es  unter  den  jetzigen  Verhälknissen  sein
lam.  Neben  diesem  Mittagessen  wurden  die
Frauen  auch  noch  mit  Geld  unterstützt  und  es
wurden  hierauf  bisher  über  5200  Mark  verwendet.
  An  diesen  Geldunterstützungen  nahmen
bisher  36  Familien  teil  und  es  erhielten  beispielsweise
  16  Familien  über  100  Martk,  vier
Familien  Beträge  von  200—  400  Mark  und  eine
Familie  sogar  über  700  Mark

Die  ersten  Kriegs.  Weihnachten  suchte  der  Verein
  durch  Absendung  von  Liebesgabenpaketen
zu  verschönern,  die  alles  enthielten,  was  des
Fmen  Herz  erfreuen  konnte,  und  die  Danl.

whe  haben  ihm  gezeigt,  daß  es  ihm  gelungen
wan,  wärmende  mnenstrahlen  in  die  kalten
Schutzengräben  fallen  zu  lassen.  1915.mußte  er

sich  leider  darauf  beschränken,  die  Kinder  der
Einberufenen  zu  beschenlen.  Der  Verein  hat  in
den  zwei  Jahren  für  Ausspeisung,  Ehiduntestän
  und  Liebesgaben  über  21000  M.
ausgegeben.  Da  darf  man  wohl  10%  Wo
ist  der  Ort,  der  unter  gleichen  oder  ähnlichen
Verhältnissen  mehr  getan  hat?  In  der  Tat:
Das  früher  so  übel  beleumundete  Kolbermoor
larn  ich  heutzutage  in  jeder  Beziehung  jehen
assen.

Ansangs  des  laufenden  Jahres  war  das  Depot
  in  der  Spinnerei  aufgebraucht,  die  Einnahmen
  sanken  langsam,  aber  gleichmähig  und  in
demselben  Grade  stiegen  die  Ausgaben.  Der  Arbeitsausschuß
  sah  sich  deshalb  vor  die  ernste
Frage  gestellt,  was  nun  zu  tun  sei.  Man  war
sich  klar,  daß  der  Verein  jetzt,  wo  die  Hilse
am  dringendsten  nötig  war,  seine  Täugtett  nicht
enstellen  dürse.  Da  slle  Herr  Kommert
  Jordan,  der  von  Anfang  an  mit  vollen
bereit  war,  einen  wreige

 

.  glaubte,  einen  Juschuß  der  Gemeiscde
  t  zu  Munen;  und  so  r  der
bwei  recht  bewegliche  Bitt  *
—2*  r
be  Meel  an
Kriegskauer  rt  natlich  je  300  Mart,  .  30
men  600  ##l  shen.

 

Der  Arbcitsaussckuß  iit  sich  bewußt,  die  Mittel,
  die  ihm  bisher  in  so  dantenswerter  Weise  von
allen  Seiten  zugeflossen  sind,  im  Sinne  der
Spender  rerwendet  zu  haben,  und  er  boin,
daß  der  Gemein=  und  Orfersinn  der  Bevölkerung
unieres  Ortes  groß  genug  ist,  um  auch  in  dieser
Beziehung  durchhalten  zu  können,  bis  der  Friede
kommt,  der  unseren  Opsern  entspricht.

 

—
Sitzung  des  Stabtmagistrates  Rosenheim
26.  Augutt  1916.

Der  Stodtmagistrat  hat  die  Butterzentrale  nochdrücllichst
  ersucht,  die  Butter  so  rechtzeitlg  zu  litiein,
daß  sie  spätestens  am  Samstag  vormittags  dabier
eintrisft.  Daauf  t#it  die  Butterzentrale  mit,  daß½ß  se
Zuĩagen  bestimmter  Lieferungstage  nicht  geben  lann,
mieil  die  Zufuhren  nux  unregelmähßig  erfolgen  und  die
Zentrale  niemals  zuvor  weiß,  welche  Mengen  und  an
weschen  Tagen  sie  zur  Verfügung  stehen.

Mangels  ausreichender  Vorräte  der  einheimischen
Produktion  stehen  dönische  Eier  zur  Versügung.  da
aber  der  Stadt  bereits  das  Ei  ohne  die  Fracht  auf
22  Afg.  zu  stehen  kommt,  ist  mit  einem  Verkaut-preis
von  24  Pfg.  zu  rechnen.  Der  Magistrat  ermächtig:  den
Kommunalverband,  mit  Nücksicht  auf  die  vorautlichtliche
  Eiernot  im  Winter  auch  auslöndische  Eier  zu  den
von  den  Zentralstellen  fellgesetzten  Pre'sen  zu  kausen.

Mit  der  ZKunstmühle  und  den  Mühlen  Maoierho###
und  Oswald  ist  ein  Mahlvertrag  nach  dem  GEutachten
des  Mehlversorgungsausschusses  vom  23.  Augufst  1916
abzuschließen.  Die  Kleieabgabe  ist  wie  bisher  zu
tegeln.

Dos  Eesuch  eines  Gastwirtes  um  Zulassung  des  Vierausschanks
  ab  4  Uhr  nachmitiags  uuler  Verzicht  auf
den  Bierausschank  in  den  vorausgehenden  Stunden  wird
abgelehnt,  da  nur  für  bestimmte  Wirtschaftsgattungen,
aber  nicht  föür  einzelne  Wirtschaften  Sonderregelungen
zulässig  sind  und  der  fragliche  Gasthof  weder  zur  Gattung
der  Bierkeller,  noch  der  Ausflugswirtschaften,  noch  der
Weißbierwuttschasten  gehört.  Die  Ausschanlzeiten  fün
die  Weißbierwirtschaft  Schmid  in  der  Heiliggeikstraße
werden  wie  folgt  festgeseht:  a)  an  Werkiagen  von  9—12
Uhr  vormittags  und  von  6—10  Uhr  nachmuttags.
b)  on  Sonmagen  9—1  Uhr  mittag  und  6—10  Uhr  nachmittags.


Die  aushilssweise  Versehung  der  OÖssiziantenstelle  im
iladuschen  Leihhaus  wird  vom  1.  September  ds.  J/.
an  auf  Ansuchen  in  stets  widerruflicher  Weise  dem  schon
zu  Kriegebeginn  in  Stadkkämmerei  und  Sparkasse  beschäfligten
  Kaufmann  Eduard  Schrottenloher  von  hier  übertragen.


Zur  Kenntnis  dient  eine  Milteilung  des  K.  Amiegerichts
  Munchen,  wonach  der  am  22.  Juli  1916  verliorbene
  Privatier  Adolf  Schillinger  in  seinem  Testamente
der  Stadigemeinde  Rosenheim  den  Belrag  von  50  000
Mork  vermacht  hat,  wovon  25  000  Mark  o#
1.  Jahrestag  seines  Todes,  die  letzten  25000
Mark  am  2.  Jahrestag  des  Todes  ausbezahlt  werden
müssen.  Bestimmt  ist,  daß  15  Proz.  des  Zinjsenerträgnilses
  alljährlich  zu  admassieren  sind  und  der  Rest  des
Erträgnisses  zu  wohllätigen  Zwecken  zu  verwendden  lst.
Der  Magisirat  nimmt  diese  Zuwendung  unter  Anerlennung
  des  vom  Erblasser  hiedurch  in  ganz  hervotragendem
  Mahe  bekundeten  Wohltäuigkeilssinnes  und  treuer
Anhänglichkeit  an  seine  Vaterstadt  dankbarst  an  und  sieht
über  die  Verwendung  der  alljährlich  anfallenden,
Stistungsmittel  Vorschlägen  der  Finanzkommission  entgegen.


Baupolizeiliche  Bewilligung  wurde  erteilt  dem  —
mann  Albin  Beilhack  zur  Herstellung  elner  Einfriedung
beim  Anwesen  Frühlingestrate  28  a.

Von  der  Auslehr  des  Mühl.  und  Hammerbaches!
wird  mit  Racsicht  auf  die  slarle  Inaonspruchnahme  der
Mühlen  für  heuer  Ablsiand  genommen.  Die  Stadtbäche
  werden  von  Sonntag,  den  17.  September  nachmttage
  4  Uhr  bis  Samstag,  den  23.  September  1916
abends  6  Uhr  ausgekehrt

Nach  Vortrag  der  Aktenlage  wird  entsprechend  dem
Kommislionsamrag  vom  24.  August  kaufenden  Jahres

beschlolsen:  In  Aagllederung  an  die  städtische  höhere
Mädchenschuse  dap##er  für  Mädchen  m#
vollendeter  Haupt  „  allo  vom  13.  bis  186.

L#beahr  nach  den  Ni##en  der  Kultus-Min.-Lutlchllchng
  vom  1.  Junl  1916  und  mit  dem  dort  vorgechrichenen
  Lehrpien  eie  stedtische  drefflofsige  Mädchenmtellchule
  ersichtet.  Die  Sc#le  soll  mi  Vegt#n  des
Gnlehres  1910/17  ins  LDales  treten  unld  zwor  heuer

 

————..

Schuljahren  die  2.  und  die  3.  Klasie  angliedern  soll.
Der  Unterricht  wird  von  den  Lehrerinnen  der  ilädtischen

höheren  Mädchenschule  erteilt.  Ti:  Saule  wird  im
Sculgebaude  der  flact  stten  doheren  Madchensckule
untergebracht.  Daz  Schnigeld  be'ägt  fur  die  Pflichtlacher

  mit  18  Wochenstunden  40  Ml.  fur  das  Ja###
für  die  Wahlsächer  Französisch  mit  3  Wochenstunden
30  Mark,  Sienographie  und  Buchführung  mit  sje  1
Wochenstunde  je  10  Mk.  für  das  Jahr.

 

Kolsinschrichten.

Rosenheim,  6.  Sept.
Auf  dem  Felde  der  Ehre  gesallen:.

nä

Johann  Willfurth,  Keiegraphenbauausseber  aus

Rosenheim.  Landaeehrmann  im  17.  Res.-Inf.=Neg.;
  Joseph  Wallner,  O  gebn  n  aus
Biuck  bei  Prien,  Soldat  im  Ins.-Leib-NReg..
Michael  Strimer,  Tonn.erlsarbeiter  aus  Kobermoor;
  August  Ahrens,  Aufseher  des  Torfwerks
  Feilnbach;  Meinrad  Voilhenleitner,  Hilfslehrer
  in  Oberneulirchen,
2.  Res.-Inf.-Reg.,  Inhaber  des  Miliätlrverdienstordens
  4.  Kl.  mit  Schwertern  und  des  Eisernen
  Kreuzes  2.  Kl.;  Andreas  Wimmer,  Gütlerssohn
  aus  Oed  bei  Flossing,  Soldat  im  20.
Inf.-Reg.;  Anton  Brandlmayer,  Bauerssohn
aus  Unterhub  bei  Unterneukirchen,  Gefreiter  im
2.  Landw.-Iuf.-Reg.,  Inhaber  des  Militärverdienstkreutes
  mit  Schwertern;  Georg  Unterreithmeier,
  Taglohner  aus  Stephanslirchen  bei
Mühldorf,  Soldat  im  12.  Res.-Inf.-Reg.;  Jalob
  Gnadl,  Kasparschmiedbauerssohn  aus  Uebersee,
  Soldat  im  1.  Res.-Inf.-Reg.

Auszeichnungen  im  Felde.  Der  Hausbesitzer
  Martin  Koppaur  aus  Rosenheim  (Innere
  Mangsallitraße)  wurde  mit  dem  Eisernen
Kreuz  ausgezeichnet;  er  steht  als  Kianier  seit
etwa  Jahresfrist  im  Feld  und  weikt  nach  Genesung
  von  einer  Verwundung  zuxzeit  in  Heimatsurlaub.
  Der  Bahnschlosser  Joseph  Perr,  der
im  8.  Res.-Inf.-Reg.  stehl,  wurde  mit  dem
Militärverdienstkreuz  3.  Kl.  mit  Schwertern  ausgezeichnet.
  Der  ekonom  Max  Grünäugl  aus
Harraß  bei  Prien,  der  im  3.  Res.-Inf.-Reg.
steht,  erhielt  des  Eiserne  Kreuz.  Die  gleiche
Auszeichnung  wurde  dem  Ablöswärter  Joham
Weigl  von  Mauerkirchen  zuteil.  Der  Kriegsfreiwillige
  J.  Ordnung,  VPolizeisekretär  in  Prien,
wurde  mit  den  Verdienstlreuz  3.  Kl.  mit  der
Krone  und  mit  Schwertern  ausgezeichnet.  Der
langjährige  Mitarbeiter  Richard  Küfner  der
Firma  Anton  Beilhack  in  Holzkirchen,  der  als
Unteroffizier  vor  Verdun  mitlämpft,  wurde  mit
dem  Militärverdienstkreuz  3.  Kl.  mit  der  Krone
und  mit  Schwertern  ausgezeichnet;  das  Eiserne
Kreuz  2.  Kl.  ist  ihm  früher  schon  verliehen
worden.

Mar-Joseph-Ordeneritter  warde
Lin.  Marimütan  Mulzer  wegen  seiner  in  einer
Reihe  von  siegreichen  Luftlämpfen  bewiesenen,
ganz  hervorragender  Unternehmungslust,  Kühnbeit
  und  Tapferkeit.  Lin.  Mulzer  ist  uns  bestens
bekannt.  Am  9.  Juli  1916,  an  Muhzeers  23.
Geburtstag,  meldete  der  Bericht  aus  dem
Eroßen  Hauptguartier,  daß  der  kühne  Fliegeroffizier
  mit  dem  höchsten  preuß.  Orden,  „Pour
le  merite“,
er  schon  sein  achtes  feindliches  Flugzeug  abgeschossen.
  Leutmnant  Mulzer  zählte  seinerzelt  im
Kadettenkorps  in  Munchen  zu  den  Schülern  des
"4  am  K.  Gymnasium  Rosenheim  wirkenden

Herrn  Professors  Landgraf,  in  dessen  Famllie  er
viel  verkehrte.  Der  tapfere  Osfizier  ist  im
Sohn  des  Krankenhausarztes  Dr.  Muszer  in
Memmingen,  der  als  Oberstabsarzt  im  Felde
steht.  Leuinant  Mulzer  ist  auch  ein  Neffe  der
Herren  Kommerzienräte  Zillibeller  in  Niederaschau
  und  Hindelang  im  Algäu.  Neben  dem

öchsten  preuhischen  belitzt  er  also  jetzt  auch  den
1—  sen,  bayerischen  &lp*sn*  “
trat  Memmingen  hat  als  äußeres  Zei  er
und  Dankbarkeit  für  den  jungen  Helden

die  Bschslkae  in  der  sein  elterliches  Haus
teht,  in  Wazerstrahe  mbenannt.  Leuman
ist  der  6.  bayerische  dem  bis  ben
der  Vrden  Pour  je  Meritle  verliehen  wur
besitzen  diesen  Orden  Kronprinz  Fe#pns,
Leopold  und  die  Generäle  v.  Kuelbl,
af  Bothmer  und  v.  Tplander.

Fünf  Söhne  im  Feld.  Der
Sohnwärter  Franz  Pfn#r  hat  10

ausgezeichnet  wurde;  damals  hatte

Leutnant  d.  R.  im

ionierte
Davon

 

Auotuaft  erteilt  bereitwillioft  die  naͤchsie  Bant,  Spatlasse,
0  Posianstalt,Lebensversicherungsgesellschaft,  Kreditgenosfenschaft.

sind  fünf  ins  Feld  gezogen.  Wie  schon  erw#
in  leider  einer  davon  gefallen.  Es  #  der
freite  Johann  Pfnür,  der  im  April  vone
Karone  in  den  Vogesen,  zu  der  er  sich  i
willig  nuidete  nicht  mehr  zurückehrte.  1
Rote  Kreuz  ionnte  vurch  Vermittlung  des  st
Krieeen  nstariums  feststellen,  daß  E#sn
dieser  Patrouille  gefallen  ist.  Von  den  and
vier  Brudern  wurde  der  jüngste  verwur
er  steht  aber  jetzt  wieder  in  Rußland.  Zwei

tarferen  Mitkämpfer  haben  sich  bereits
Militärverdienstkreuz  3.  Kl.  erworben.

Biereinschränkung?  Die  „Frankt##
Zeitung“  meldet  aus  Berlin:  An  den  zustä
gen  Stellen  sind  Erwägungen  im  Gange.
Biererzeugung,  die  bis  jetzt  die  Hälfte  der  5
denserzeugung  betrug,  noch  weiter  einzusch
ken,  um  dadurch  in  noch  höherem  Maße  Fut
mittel  freizubekommen.

Städtischer  Hülsenfrüchtenverkauf.
leme  Verkaufstag  für  Crbsen  und  Hirse  in  dieser?
kartenperiode  sindet  morgen,  Donnerstag,  den  7.;
srait.  Advgegeben  wird  je  ein  dalbes  Päund  au'
Kat-:  sie  losten  50  Pfennige.  Unbenäte  Kanen
liceen  mit  dlesem  Tage  die  Oültigkeit.

Der  Weltkrie

Unsere  militärische  Lage.

Berlin.  6.  September.  In  der  Besprechung
den  Parlamemar###e#rn  beschöftigte  sich  der  Reichsla.
in  jeiner  Uebersicht  über  die  allgemeine  militär
Lage  u.  a.  auch  mit  der  Betelligung  Ramän#ens
Weltkrieg.  Dabei  machte  er  die  Muttellung.  dah
Thei  des  Generalilabs,  Generalfeldmorschall  von
denburg,  und  Generaol  Ludendorff  sich  übereinsiim
dahin  ausgesprochen  hänen,  daß  die  allgemeine
tKrische  Lage  gut  sei  und  zu  keinerlei  Befürchtungen
loß  gebe;  selbstveritándlich  hötte  der  Einiritt  Num##
in  den  Wellkrieg  eine  gesse  Erschwerung  gebtacht,
das  gute  Ergebnis  des  Krieges  werde  er  gew#ß
in  Frage  siellen.  An  eine  Heraussetzung  der  mulitär
Altersgrenze  werde  nicht  gedacht,  und  das  sei  ##
salls  ein  gutes  Zeichen.  Allgemein  zuoersichtlich  seit
die  Stimmung  bezüglich  der  fünften  Kiieg#anlei#

 

C  Die  Schlacht  an  der  Somme.

Genf,  9.  Seplember.  Die  tell  Sonntag  an
Somme  wutende  Schlacht  ill  nach  Mbsteilungen
ftanzösischen  Presse  v#r  der  Ansang  einer  gewoe#-reuen
  Ofsfensive,  dic  den  anfangs  Juli  verluckte:
damals  gescheiterten  Durchbruch  diesmal  eri##
umll.  Das  franzölische  Oberkommando  hot  für#
Angrisse  di:  nach  vorheriger  Verständigung  :
den  Grneraistaben  der  Entente  unternommen  ur
hcin  besonderes  Aimeckorps  gebildet.  Kampfer-Regimenter,
  i  „beiondere  Alpenjägerbalaillone,  #
bezeichnendern  ie  Truppen  aus  dem  besetzten  Ses

gebiet  wurden  gegen  die  deutschen  Verscharvorgeschick.
  Sie  gingen  unter  dem  Gesanz
Matseilla#z,  unter  den  KRlängen  von  Claitons  ur

flatlernde#  Fahnen  gegen  die  Deutschen  vor.  Nach  3
Sor.  9.  ...  Blatler  setzte  der  deutsche  Widerftder
  zuriten  Linle  mit  größter  Erbitterung  ein“

Französische  Milliardenkreditt

Paris,  5.  Seplember.  Der  „Temps“  meltei:
Hauehaltungsausschuh  prüste  den  Nibotschen  6=entmurs,
  der  für  dos  4.  Biertelfahr  provise
Kredite  in  Höhe  von  8341  Mlio#en  Fr.  erölfnen!
Nibot  wird  am  nachsten  Freitag  hiereber  und  1#
die  allgemeine  finanzielle  Lage  fprechen.

Eine  Friedenspetitlon  der  Schwe#!

Bern,  6.  Seplember.  Dem  schwelzerischen  Ber
prasidenien  wurde  eine  Vollepetlilon  uberreicht,  de
den  Gemeindedehörden  und  Vereinen,  somie  von  ?
Präsellen  aus  346  Gemeinden  der  Schweis  im  #u
von  240  147  Vorgern  unterzeichnet  ist.  Die  P#4
richtet  an  den  Bundeorat  die  dringende  Bltte,  die
tiotioe  für  die  Einberusung  einer  Konsereng  neut
Staaten  zu  erg#tsen  wie  den  kriegführenden  F#et
gen,  sobald  die  Umlstände  es  gestatien,
zur  Vermitilung  anzubiclen  und  em#n  ai
vorzulchlagen.  (3)  "

Derabgestürzte  Zeppelin.

London,  6.  Sept.  (Reuter.)  Der  vel
aluckte  Zeppelin  wurde  durch  den  Er—
nant  William  Robinson  hern  ·
KIIIIIUMEW  MMÆ  W